Hotelinvestments 2019 in Höhe von 4,85 Milliarden Euro
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Hotelinvestments 2019 in Höhe von 4,85 Milliarden Euro

09.01.2020 | PB3C GmbH

Portfoliotransaktionsvolumen verdoppelt sich fast auf 1,44 Milliarden Euro / Der Anteil ausländischer Investoren steigt erneut leicht / Spitzenrendite ging 2019 auf 3,75 Prozent zurück – und stehen weiter unter Druck / Vier-Sterne-Hotels im Fokus - 61 Prozent des Transaktionsvolumens

Bildquelle: Hotelier.de
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Hoteltransaktionsvolumen seit 2010 / Bildquelle: CBRE Research, Q4 2020
Hoteltransaktionsvolumen seit 2010 / Bildquelle: CBRE Research, Q4 2020
Top-7-Hotelinvestmentmärkte / Bildquelle: CBRE Research, Q4 2020
Top-7-Hotelinvestmentmärkte / Bildquelle: CBRE Research, Q4 2020

Frankfurt, 9. Januar 2020 – Am deutschen Hotelinvestmentmarkt wurde 2019 ein Transaktionsvolumen von 4,85 Milliarden Euro umgesetzt. Das investierte Kapital stieg damit im Vergleich zu 2018 um 24,5 Prozent. Nur 2016 war ein größeres Investitionsvolumen zu verzeichnen. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

„Das äußerst starke Jahr am Hotelinvestmentjahr geht vor allem auf ein besonders dynamisches Schlussquartal zurück – das stärkste jemals gemessene Quartal überhaupt“, sagt Olivia Kaussen, Head of Hotels bei CBRE in Deutschland. Auf das vierte Quartal entfallen mit 2,38 Milliarden Euro 49 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens. „Ausschlaggebend dafür waren einige große Einzeltransaktionen“, erklärt Kaussen.

Dennoch gewannen über das gesamte Jahr hinweg Portfoliotransaktionen an Bedeutung. 2019 wurden 1,44 Milliarden Euro in deutsche Hotelportfolios investiert. Mit dieser knappen Verdoppelung des Volumens stieg auch der Portfolioanteil am Transaktionsmarkt von 18,7 Prozent auf 29,8 Prozent. „Wir konnten speziell ein deutlich höheres Interesse an Immobilien der Vier-Sterne-Kategorie beobachten“, sagt Kathrin Jung, Head of Hotel Investment Germany. Diese Immobilien konnten ihren Anteil um zehn Prozentpunkte auf 61 Prozent aller Hotelinvestitionen erhöhen.

„Auf den deutschen Hotelinvestmentmarkt hat sich das leichte Schwächeln der Konjunktur 2019 nicht ausgewirkt“, sagt Dr. Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. „Da sich die Stimmung in der Wirtschaft mittlerweile auch wieder positiv entwickelt stehen die Chancen gut, dass sich dies auch 2020 nicht ändern wird. Es ist davon auszugehen, dass die Tourismusbranche – und damit auch der nach Umsatzeinnahmen größte Hotelmarkt Europas – 2020 die solide Entwicklung fortsetzen wird.“

Die große Investorennachfrage nach Hotelimmobilien sowie das Expansionsbestreben vieler Betreiber hat 2019 dafür gesorgt, dass der Anteil von Projektentwicklungen am Transaktionsgeschehen mit 27 Prozent hoch blieb. 2018 waren es 29 Prozent.

Der Anteil ausländischer Investoren stieg im Vorjahresvergleich um neun Prozentpunkte von 46 auf 56 Prozent. Dabei kam das meiste Kapital aus Schweden (10,3 Prozent), gefolgt von Luxemburg (9,6 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (7,5 Prozent).

Ausblick auf 2020

Die Spitzenrenditen für Hotelimmobilien in Deutschland blieben 2019 stabil bei 3,75 Prozent. „Da die Nachfrage der Investoren aus dem In- wie Ausland nach Hotels weiterhin sehr hoch ist, während das Angebot begrenzt ist, gehen wir für 2020 von einer leichten Renditekompression aus“, sagt Jung.

„Mit Blick auf die sich abzeichnende Dealpipeline und einen ungebrochen dynamischen Markt ist 2020 ein Transaktionsvolumen von mindestens vier Milliarden Euro realistisch“, prognostiziert Kaussen. „Ein wichtiger Treiber ist die anhaltende Niedrigzinspolitik, die speziell in den Top-Lagen den Druck auf die Renditen aufrechterhalten wird.“

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