Was sind Urheberpersönlichkeitsrechte? -  Urheberrecht Teil 2
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Was sind Urheberpersönlichkeitsrechte? - Urheberrecht Teil 2

10.01.2011 | IP Jaeschke Marken- und Medienrecht
Heute erklärt Rechtsanwalt Dr. Lars Jaeschke ( LL.M.) das Thema Urheberpersönlichkeitsrechte. Eine Übersicht zu allen Artikeln des Themas Urheberrecht  finden Sie unter dem Link unten namens 'In Verbindung stehende News'
Aus dem Urheberpersönlichkeitsrecht (§§ 12 - 14 UrhG) folgt u.a., dass der Urheber allein bestimmen kann, ob, wann und wie sein Werk veröffentlicht wird (Veröffentlichungsrecht). Zudem hat jeder Urheber das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk. Er kann bestimmen, ob sein Werk mit einer Urheberrechtsbezeichnung zu versehen und welche Bezeichnung zu verwenden ist (Recht auf Anerkennung der Urheberschaft). Letzteres Recht hat für Abgemahnte die je nach Einzelfall kostenintensive Konsequenz, dass ein Verstoß gegen dieses Recht etwaigen zu leistenden Schadensersatz verdoppelt.

Beispiel: Online-Händler A "klaut" ein Produktfoto von der Website des Online-Händlers B. B lässt A anwaltlich abmahnen. Neben der Kostenerstattung für die Abmahnung von hier beispielhaft € 651,80 hat A noch Schadensersatz an B zu leisten. Beträgt der Schadensersatz für die Online-Nutzung hier beispielsweise an sich € 150,00, verdoppelt sich dieser Schadensersatz aufgrund des unterlassenen Bildquellennachweises auf € 300,00. Um welche Summen es im konkreten Einzelfall geht, kann für die Spezialmaterie des geistigen Eigentums am besten ein Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz beurteilen.


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