Ausbildung im Hotel und Nachwuchsförderung
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Ausbildung im Hotel und Nachwuchsförderung

21.05.2015 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Die Ausbildung im Hotel und seiner Berufe hat Zukunft. In keiner anderen Branche wie der Hotellerie werden so umfangreiche Dienstleistungen erbracht. Mit 11 Tipps zur Nachwuchsförderung, wie es andere Hotels und Betriebe machen

Eine Station z.B. bei der Ausbildung zum Hotelfachmann in Grand Hotels: Der Hotelboy: Bildquelle Hotelier.de
Eine Station z.B. bei der Ausbildung zum Hotelfachmann in Grand Hotels: Der Hotelboy: Bildquelle Hotelier.de

Rund 60.000 Ausbildungsplätze* gibt es zurzeit, die hohe Fluktuation bei den ca. 1,7 Millionen Arbeitsplätzen im Gastgewerbe ausgeglichen werden kann.

Die Ausbildung im Hotel ist interessant und vielschichtig. Bereits mit der Berufswahl kann man die spätere Karriere planen und die Aufstiegschancen auch in internationalen Betrieben nutzen. Ob Koch, Restaurantfachfrau, Hotelkaufmann oder Hotelfachfrau - gastgewerbliche Berufe gibt es in der Vielfältigkeit der Betätigungsfelder des Gastgewerbes. In Europa gibt es ca. 9 Millionen (offizielle) Beschäftigte in der Branche.

Die Arbeit ist am Anfang nicht gut bezahlt, aber man kann dort arbeiten, wo andere Urlaub machen - so etwa New York, in Beverly Hills, in Kanada, auf Sylt, im Schwarzwald oder auf einem Kreuzfahrtschiff. Die hohe Frequenz der Ortswechsel bietet zudem den Vorteil eines schnell steigenden Gehaltes und nach der Zeit der Ausbildung und den nächsten 5 Jahren kann man mit einem guten Gehalt rechnen.

Um Berufsneulingen die Orientierung zu erleichtern, halten wir unten via den Links die Erklärungen der wichtigsten Ausbildungsberufe vor.

Gemäß § 1 Berufsbildungsgesetz gibt es folgende Ausbildung im Hotel und seiner Gastronomie

Der harte Arbeitsalltag bei der Hotel Ausbildung schreckt viele ab

Die Arbeit im Gastgewerbe ist nichts für diejenigen, die auf einen 8 Stunden Arbeitstag wert legen. Auszubildende müssen belastbar sein und haben oft einen mehrschichtigen Betrieb zu gewährleisten. Deshalb gibt es auch viele Ausbildungsabbrecher. Die Abbrecherquote liegt bei ca. 40%,  wie man in unserem Bericht 'Viele Azubis brechen ihre Lehre im Hotel- und Gaststättengewerbe ab' nachlesen kann. Der Bericht fußt zwar auf älteren Zahlen, an dem rauen Ton hinter den Kulissen hat sich aber nichts geändert.

Was wird bei der Ausbildung im Hotel vom Arbeitgeber im Besonderen erwartet?

  • Eine ausgesuchte, unaufdringliche Höflichkeit, speziell im A la Carte Geschäft
  • Arbeitsbereitschaft auch dann, wenn andere Urlaub machen, denn Selbstständigkeit wird immer noch mit den Silben selbst und ständig definiert
  • Und: Lust und Dienstbereitschaft zur ständigen Weiterbildung

Nachwuchsförderung bedeutet, Fachkräfte von morgen zu gewinnen!

  • Nachwuchswettbewerbe starten - das bringt zusätzliche Reputation für den Betrieb oder das Hotel, siehe den Rudolf Achenbach Preis
  • Viele junge Leute haben Schwellenängste. Hotelketten wie z.B. Radisson bieten zum Beispiel Knigge-Kurse für die Azubis an - dass nimmt Ängste und schafft Selbstvertrauen.
  • Fahrten in andere Hotels organisieren - das ist zeitaufwendig, festigt aber das ‚Wir' Gefühl und bringt Harmonie in den stressigen Arbeitsalltag. Wir wissen inzwischen alle: die besten Geschenke sind Erlebnisgeschenke, sie vergehen nie!
  • Contests durchführen und das mit einem schönen Abend verquicken - Wettbewerbe machen alle Spaß und kleine Preise erinnern einen guten Arbeitgeber. Siehe die Selektion Deutscher Luxushotels
  • Leitwerte für das Personalmanagement festlegen - auch im Bereich der Auszubildenden und diese dabei einbinden. Ein Bespiel sind die Upstalsboom Hotels
  • Ein gutes Betriebsklima und Bildungsangebote sind oft mehr wert als das Geld.  Anregungen hierzu liefert der Landestourismusverband Sachsen
  • Exzellente Ausbildung' - ein Gütesiegel der Hoteldirektorenvereinigung Deutschlands - Hotels, die hier mitmachen, haben bei der Anwerbung von Auszubildenden für Hotelfachleute weniger Probleme als andere Betriebe.
  • Integration und Ausbildung von Menschen mit Migrationshintergrund bietet neue Quellen der Gewinnung von Auszubildenden. Ein Artikel über Kathrin Wickenhäuser bietet noch mehr Ideen zu dem Thema.
  • Eigene Labels schaffen wie "Little Company - Kaldewei Junior" und über diese Anreize bei der Ausbildung der Azubis positive Botschaften in die Branche promoten.
  • Machen Sie einen Tag der offenen Tür in Ihrem Hotel und laden Sie eine Schulklasse ein, die durch den Betrieb geführt wird.  Der eine oder andere Praktikant bekommt so Lust auf einen Job zum Hotelfachmann.

Ausbildung im Hotel, die nicht über das Berufsbildungsgesetz abgedeckt wird

Natürlich kann man eine Karriere im Hotel auch ohne Ausbildung machen. Dass ist zwar nicht gewöhnlich, aber wer kaufmännisches Talent hat, kann diesen Weg gehen und z.B. als Barkeeper oder Servierer einen Einstieg in die Branche finden. Beschäftigungsmöglichkeiten im Gastgewerbe gibt es in/bei

Firmen, die zum Thema 'Ausbildung in der HOGA' beratend tätig sind

Ausbildung im Hotel finden

* 58.757 Auszubildende im Gastgewerbe im März 2015, Quelle Dehoga

  • Koch/Köchin     21.062
  • Restaurantfachmann/-frau     6.757
  • Hotelfachmann/-frau     21.941
  • Hotelkaufmann/-frau     1.099
  • Fachmann/-frau für Systemgastronomie     4.291
  • Fachkraft im Gastgewerbe     3.607

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