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Exzellente Lernorte und ihre Nachrichten

23.06.2026 | Exzellente Lernorte

Unter der Marke „Exzellente Lernorte" schließen sich spezialisierte Seminarhotels zusammen, die durch optimale räumliche Bedingungen den Lernerfolg in Trainings und Personalentwicklung verstärken. Die Hotels orientieren sich kontinuierlich an aktuellen Weiterbildungstrends und bieten für verschiedene Trainingsformen – von klassischen Seminaren bis zu Design Thinking und Bar Camps – passende Rahmenbedingungen

Exzellente Lernorte Logo
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10 Jahre Exzellente Lernorte: Vorreiter der Tagungshotellerie / Foto: © Exzellente Lernorte
10 Jahre Exzellente Lernorte: Vorreiter der Tagungshotellerie / Foto: © Exzellente Lernorte
Exzellente Lernorte: Teile des Arbeitskreises bei der Schlusssitzung nach Veröffentlichung der Norm. v. l. : Sari Winasis Basuki (DIN-Institut), Stefan Dinnendahl (IHA), Gunar Bergemann (Maritim Hotels), Alexander Wurster (Parkhotel Schillerhain), Jan Ströter (Westerham Akademie) und Martin Kirsch (Schloss Hohenkammer) / Foto: © Exzellente Lernorte
Exzellente Lernorte: Teile des Arbeitskreises bei der Schlusssitzung nach Veröffentlichung der Norm. v. l. : Sari Winasis Basuki (DIN-Institut), Stefan Dinnendahl (IHA), Gunar Bergemann (Maritim Hotels), Alexander Wurster (Parkhotel Schillerhain), Jan Ströter (Westerham Akademie) und Martin Kirsch (Schloss Hohenkammer) / Foto: © Exzellente Lernorte

10 Jahre Exzellente Lernorte

In Deutschland wetteifern rund 5.000 Tagungshotels um die Gunst von Tagungsplanern und Unternehmen. Eine kleine Gruppe von anfangs 14, heute 23, Hotels geht seit zehn Jahren ihren ganz eigenen Weg. Die Hotelkooperation „Exzellente Lernorte“ – kurz ELO – hat sich darauf spezialisiert, gemeinsam ein möglichst perfektes Umfeld für Tagung, Training und Personalentwicklung zu bieten.

Von Anfang an wurde bewusst der weiter gefasste Begriff „Lernort“ anstelle vom klassischen „Tagungshotel“ gesetzt, um so mehr Freiheit bei der Ausgestaltung der unterschiedlichen Formen von Seminaren, Tagungen, Strategie-Meetings, Schulungen, Coachings, Barcamps oder anderen modernen Trainings- und Veranstaltungsformaten zuzulassen.

„Wir verwenden den Namen ‚Lernort‘, da zum optimalen Umfeld für Tagungen aller Art mehr gehört, als der Begriff ‚Hotel‘ ausdrücken kann“, erklärt Reinhard Peter, Gründer und Geschäftsführer der Kooperation Exzellente Lernorte. „Unsere Mitglieder definieren sich stark über das Gesamtambiente und eine inspirierende Wohlfühlatmosphäre, die Raum für einen mentalen Tapetenwechsel schafft.“ So ist es auch erklärtes Ziel der Exzellenten Lernorte, sich durch ganzheitliche Konzepte als Vorreiter der Seminar- und Trainingsbranche vom Gesamtmarkt abzuheben.

„Wir haben Wachstum bewusst nicht forciert“

„Für uns genießt Qualität schon immer Vorrang vor Quantität, daher haben wir das Wachstum unserer Hotelkooperation nicht forciert – wir wollen die aktivste und innovativste Vereinigung sein, nicht die größte“, betont Peter. Gegründet wurde Exzellente Lernorte Anfang 2016, im Herbst desselben Jahres stellte sich die Kooperation auf der Messe „Zukunft Personal“ der Öffentlichkeit vor.

Bereits im Jahr 2017 erhielt Exzellente Lernorte vom Berufsverband Training, Beratung und Coaching (BDVT) die Auszeichnung des europäischen Trainingspreises als Sonderpreis für Kundenorientierung im Trainingsumfeld. „Wir legen großen Wert darauf, Weiterbildung interaktiver und kreativer zu gestalten“, so Peter, „weg von der Frontalbeschallung, hin zu kreativitätsfördernden Formaten wie Design Thinking oder Lego Serious Play.

Dazu müssen Tagungshotels über Räumlichkeiten und Outdoor-Anlagen verfügen, die Inspiration, Kooperation und Kommunikation fördern – und über ein bestens ausgebildetes Veranstaltungsteam, das mit Tagungsplanern und Seminarleitern auf Augenhöhe agiert.“

Vom Camp über den Campus bis zum Sternenhimmel

Jedes Mitgliedshotel besitzt eine ganz eigene Charakteristik und bietet individuelle Lern- und Erfahrungswelten. So kombiniert etwa ein „Hotelcamp“ Natur-Atmosphäre mit vielgestaltigen, wandelbaren Tagungsräumen – auch im Freien – und qualitätsbewusst-regionaler Kulinarik. Ein „HotelCampus“ ist spezialisiert auf die ungezwungene Integration team-bildender Mini-Events wie Indoor-Minigolf und Outdoor-Seifenkisten-Rennen.

Und in einem „Schlosshotel“ genießen Gäste ein tagungsbegleitendes Bollerwagen-Picknick genauso wie Gourmetküche und Wellness auf höchstem Niveau. Im Kloster geht es an einem geradezu magischen Ort in Klausur und rund um das „NaturKulturHotel“ wird der Atem des Waldes spürbar. Nach den Sternen greifen Tagungsteilnehmer unterm „Firmament“ in Österreichs erstem Exzellenten Lernort.

„Die besondere Atmosphäre unserer Lernorte ermöglicht einen höheren Output-Level“, sagt Peter. „Unternehmen und Tagungsplaner, die unsere Tagungshotels buchen, entscheiden sich primär für die einzigartige Qualität eines Ortes, der perfekt zu ihren Anforderungen passt, und dann für den passenden Zeitraum, nicht umgekehrt.“

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Frühere Exzellente Lernorte News:

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Meldung vom 01.04.26

Neue DIN-Norm für Tagungspauschalen

Tagungsplaner und Tagungskunden können zukünftig beim Vergleich und bei der Auswahl von Tagungspauschalen auf mehr Transparenz bauen. Zu verdanken ist dies der neuen Norm „DIN 33463 Tagungspauschalen“. Initiiert wurde deren Entwicklung von Hoteliers der Kooperation Exzellente Lernorte (ELO) unter Federführung von Alexander Wurster, Arbeitskreisleiter DIN AK „Tagungshotels und -leistungen“.

Die neue DIN 33463 definiert unter anderem einheitliche Grundsätze zur Ausgestaltung von Tagungspauschalen, wie beispielsweise einen Mindest-Leistungsumfang in den Bereichen Service, Verpflegung und Raumvorbereitung. „In der Praxis unterscheiden sich Tagungspauschalen teils stark, dies erschwert die Vergleichbarkeit von Angeboten für Kunden und Tagungsplaner deutlich“, erklärt Wurster.

„Vor rund zwei Jahren haben wir uns im Kreis der Exzellenten Lernorte die Frage gestellt, wie wir diese Situation verbessern können, und sind zu dem Schluss gekommen, dass nur eine DIN-Norm für alle Beteiligten einheitliche und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen kann. Nach ersten Gesprächen mit dem Deutschen Institut für Normung e.V., wurde die Norm im Arbeitskreis NA 159-02-01-01 AK ‚Tagungshotels und -leistungen’ innerhalb von zwei Jahren erarbeitet.“

Erhöhte Vergleichbarkeit und erleichterte Beschaffung

Im DIN-Arbeitskreis waren neben der Kooperation Exzellente Lernorte auch Experten des Hotelverband Deutschland (IHA), der Maritim Hotelgesellschaft und des HSMA Deutschland e.V. vertreten. „Aus der exzellenten Zusammenarbeit aller an der Entstehung Beteiligten ist mit der DIN 33463 eine tragfähige Grundlage entstanden, die klar aufzeigt, was eine Tagungspauschale mindestens leisten muss“, so Wurster.

„Das erleichtert Hotels die Angebotsgestaltung und gibt Veranstaltern in der Tagungswirtschaft mehr Transparenz und Vergleichbarkeit an die Hand.“ In die neue Norm sind ein breites Wissen und umfassende Erfahrung aus der Praxis eingeflossen. Die neue DIN 33463 vereinfacht gleichermaßen den Angebotsprozess für Anbieter von Tagungspauschalen wie für deren Kunden. Beschaffungsprozesse sowie die Vergleichbarkeit von Angeboten und die Planungssicherheit werden erhöht.

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