Arbeiten in China - Informationen zu Arbeitsmarkt, Leben, Wohnsituation und mehr
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Arbeiten in China - Informationen zu Arbeitsmarkt, Leben, Wohnsituation und mehr

30.01.2015 | bjoernroehrbein.de

Egal ob Rezeptionistin, Hotelfachmann oder Restaurantfachleute - Das Arbeiten im Ausland, im speziellen Arbeiten in China hat in Hotellerie und Gastronomie eine große Bedeutung. Während eines Auslandsaufenthalts können wertvolle Erfahrungen gesammelt, neue Fähigkeiten erlernt und der branchenspezifische Horizont erweitert werden. Die Zukunftsperspektiven lassen sich durch einen Job im Ausland maßgeblich optimieren

Ein chinesisches Gästepaar trifft am front office eines großen Hotels ein - die Chinesen sind als Dienstleister die 'neuen Japaner Asiens': Arbeit macht Spaß und wer als Ausländer einen perfekten Job liefern will, sollte dies auch so definieren
Ein chinesisches Gästepaar trifft am front office eines großen Hotels ein - die Chinesen sind als Dienstleister die 'neuen Japaner Asiens': Arbeit macht Spaß und wer als Ausländer einen perfekten Job liefern will, sollte dies auch so definieren

China spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. So bietet das bevölkerungsreichte Land der Welt in Sachen Kulinarik, Gastfreundschaft und Kultur sehr viele Facetten und vielfältige berufliche Perspektiven. Damit der Chinaaufenthalt erfolgreich wird, haben wir Informationen zu Themen wie Arbeitsmarkt, Wohnsituation und Lebensstandard zusammengetragen.

Voraussetzungen für das Arbeiten in China

Doch zunächst sollten sich Fachkräfte darüber im Klaren sein, was sie vor Ort erwartet und welche Voraussetzungen sie mitbringen müssen. Grundsätzlich sind Auslandsaufenthalte abhängig vom Arbeitgeber flexibel gestaltbar. Gängig ist die Auslandsarbeit zwischen drei und 18 Monaten. Im Servicebereich sind die Einsatzmöglichkeiten besonders abwechslungsreich. Vom Barkeeping über Assistenzaufgaben bis hin zur Zimmerreinigung und Küchenarbeit ist alles denkbar.

Um den Anforderungen gerecht zu werden ist ein Höchstmaß an Flexibilität und organisatorischem Talent ein Muss. Zu den weiteren Schlüsselqualifikationen gehören Offenheit und Selbstständigkeit. Zudem sind gute Sprachkenntnisse elementar. Ansonsten wird die Kommunikation und Verständigung enorm erschwert. Hinsichtlich des Alters sind viele Auslandsjobs beschränkt. In der Regel liegt das Alter zwischen 18 und maximal 35 Jahren.

Nachfolgend finden Sie Informationen, die wichtig sind für das Arbeiten in China

  • Allgemeines zu China
  • Situation auf dem Arbeitsmarkt - was muss man hier beim Arbeiten in China beachten?
  • Wohnsituation
  • Leben in China
  • und Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis

Allgemeines zu China

Die sozialistische Volksrepublik China ist mit einer Fläche von 9.571.302 Quadratkilometer das flächenmäßig größte Land Ostasiens. Der Staat grenzt an insgesamt 14 Staaten und zählt 1,3 Milliarden Einwohner. In der Hauptstadt Peking, die sich für Hotel- und Restaurantjobs nahezu anbietet, leben rund 17 Millionen Menschen. Die Amtssprache ist zwar Mandarin, aber die zahlreichen Dialekte und Minderheitensprachen können Ausländern den Umgang mit Einheimischen erschweren. Das Klima ist im Süden subtropisch, im Norden kontinental.

Situation auf dem Arbeitsmarkt

Der chinesische Arbeitsmarkt unterliegt einem kontinuierlichen Wachstum. Qualifizierte Fachkräfte sind sehr gefragt. Auch auf Informationsportalen wie unter asien.net zum Thema Asien Reisen wird China entsprechend beschrieben: „In Ostasien finden wir das bevölkerungsreichste Land der Welt, die Volksrepublik China, ein Land welches in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum erreichen konnte und seine Exporte weiterhin ungebremst ausbaut.” Auf derartigen Ratgeberseiten finden Sie für Ihren Auslandsaufenthalt weiterführende Hinweise, unter anderem zur Währung.

Allgemein ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt aber nicht flächendeckend positiv. Die ländliche Arbeitslosigkeit wird von der Asiatischen Entwicklungsbank ADB immerhin auf 30 Prozent geschätzt. Im städtischen Bereich auf rund 8,5 Prozent. Einen Eindruck zum Arbeiten in China und in der chinesischen Gastronomie erhalten Sie in der folgenden Dokumentation, die auf Arte ausgestrahlt wurde.

Wohnsituation

Nachdem Ausländer lange Zeit von Einheimischen räumlich getrennt wurden und in gekennzeichneten Grundstücken leben mussten, können Ausländer und Einwanderer mittlerweile herkömmliche Unterkünfte mieten oder kaufen. Eine räumliche Trennung besteht aufgrund der heutigen Regierungspolitik nicht mehr. Von Wohnheimen und Apartments bis hin zu Hotels und Wohnungen mit Serviceleistungen ist alles denkbar. Preislich und qualitativ gibt es markante Unterschiede je nach Region. Wohnungen zum Mieten sind in der Regel mit einer Grundausstattung bestehend aus einigen Möbeln, Küche und Klimaanlage versehen. Online stehen Wohnungsvermittlungen zur Verfügung, die eine Wohnungssuche erleichtern.

Leben in China

In Sachen Lebensstandard erreicht China den asiatischen Durchschnitt nicht. Obwohl ein merkbarer Wirtschaftsboom vorliegt und China seine Exporte stetig erweitert, hat die Bevölkerung nur wenig davon. Der Pro-Kopf-Konsum singt. Das Sozialversicherungssystem setzt sich aus Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung zusammen. Der entsprechende Arbeitgeber richtet die Sozialversicherung für seine Angestellten in Form eines Fonds ein. Die Fond-Abgaben werden vom Lohn abgezogen.

Wichtig zum Arbeiten in China: Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis

Erst mit einem Arbeitsvisum, das im besten Fall vor der Einreise beantragt wird, ist arbeiten und ein längerer Aufenthalt in China möglich. das Visum ist zum Einreisen erforderlich und muss bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden. Um sich die Beantragung zu erleichtern und vorab Informationen einzuholen, empfehlen wir Ihnen die Webseite der Botschaft zu besuchen. Als Beispiel dient die Seite der Chinesischen Botschaft in Berlin, die online ein Merkblatt zur Visumsbeantragung und das Arbeiten in China und Hongkong veröffentlicht hat.

Wird das Visum überzogen, muss mit einem hohen Bußgeld gerechnet werden. Erst wenn das Bußgeld beglichen und ein neues Visum vorliegt, darf ausgereist werden. Um ein Visum zu beantragten, muss ein Reisepass vorgelegt werden, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit hat. Wer vorerst nur drei Monate in China bleiben möchte und nicht arbeitet, kann auch mit einem Reisepass einreisen. Dieser muss aber mindestens ein Jahr gültig sein.

Während des Aufenthalts in China muss stets der Pass inklusive Visum mitgeführt werden. Denn Polizeikontrollen sind in China durchaus üblich und das Ausweisen ist für Ausländer ab 16 Jahren vorgeschrieben. Empfehlenswert ist es von Visum und Pass mehrere Kopien anzufertigen und diese im Hotel oder der Wohnung sicher aufzubewahren. Weitere Informationen zu Reise- und Sicherheitshinweisen für China wurden auf der Webseite des Auswärtigen Amts zusammengestellt.

vom 17.11.2014, aktualisiert

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