Kameha Grand Zürich Recruiting
Kostenlose Anfragen an unsere Lieferanten stellen und Preisinformationen erhalten

Kameha Grand Zürich Recruiting

22.01.2015 | Success PR

Zürich, Januar 2015 — Man muss nicht unbedingt eine Reise tun, um etwas erzählen zu können. Man muss nur ein Hotel eröffnen und sich auf die Suche nach Personal machen — und schon reihen sich die kuriosesten Geschichten aneinander. Carsten K. Rath, Unternehmer, Gründer und CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Group, kann da so einige Anekdoten zum Besten geben über den Bewerbungsprozess, bei dem er eine erstklassige Mannschaft für sein Kameha Grand Zürich gefunden hat. Aber eben auch einige Merkwürdigkeiten...

So wird die Lobby im Kameha Grand Zürich aussehen / Bildquelle: Kameha Grand Zürich
So wird die Lobby im Kameha Grand Zürich aussehen / Bildquelle: Kameha Grand Zürich

Zum Beispiel von dem Interessenten, der sich für unwiderstehlich hält, seinen Unterlagen den Namen „supergeilesBewerbungsschreiben” verpasst und sie auch gleich so an die Recruiter in der Schweiz verschickt. „Das war ein Einzelfall unter den rund 6.000 Bewerbungen, die wir für die ausgeschriebenen Stellen bekommen haben”, so Rath.

Allerdings ließen die punktgenauen Bewerbungen auf die insgesamt 35 Inserate mitunter zu wünschen übrig — darunter war beispielsweise eine Bewerbung auf die Stelle eines „Glockenjungen” vertreten und ein Aspirant erwähnte explizit, dass er schwindelfrei sei.

Auch wussten einige Interessenten nicht genau, an wen sie ihre Unterlagen richten sollten. So holte einer von ihnen zum Rundumschlag aus und formulierte sein Anschreiben an die „Sehr geehrte Frau Careers”, ein anderer machte aus der Personalchefin Sabine Egli eine „Frau Eklig”. Auch Rebecca Nussbaumer, Human Resources Coordinator, bekam die mangelnde Aufmerksamkeit zu spüren: Am Telefon fragte ein Kandidat nach „Frau Baumnuss”.

Das Thema Fotos ist in Bewerbungen von jeher ein heikles — schwarz-weiß oder farbig, hoch oder quer, Passbild oder Design-Element — die Geister scheiden sich. Allerdings: Zwei Bilder sind auch keine Lösung. „Ein Lebenslauf erreichte uns mit den Konterfeis eines asiatischen und eines europäischen Mannes”, berichtet Rath. Aber das war es noch nicht in Sachen optischer Fehltritte: „Ein Barkeeper sendete ein Oben-ohne-Foto ein und ein Aspirant auf eine Stelle als Doorman grüßte auf seinem Bild aus einem Porsche.”

Doch viele Bewerber verstanden es, sich nicht bereits mit ihren Papieren aus dem Rennen um einen Job in dem einzigartigen Hotel in der größten Stadt der Schweiz zu kicken. „Zahlreiche hervorragende Talente bewarben sich aus dem Kameha Grand in Bonn”, sagt Rath. 430 Vorstellungsgespräche folgten den Stellenanzeigen, bis zum Jahreswechsel waren 137 Arbeitsverträge unterschrieben.

Der Weg zum Vorstellungsgespräch allerdings erwies sich für einige Interessenten ebenfalls als Hindernislauf: „Einer, der Front Office Agent werden wollte, rief an und fragte, ob man das Interview nicht in Deutschland machen könne — der Weg nach Zürich sei ihm zu weit”, berichtet Rath. 

Ein anderer Stellenanwärter hatte zwar keine Probleme damit, in die Schweiz zu reisen — doch landete er am falschen Ort: „Er suchte unser Büro auf der Baustelle im 5. Stock und rief von da aus ganz verwundert an, dass er außer Bauarbeitern niemanden finde.” Ein anderer rief ebenfalls vom Hotel aus an und wollte wissen, wie er auf schnellstem Wege zum Büro komme. „Eineinhalb Stunden hat er schließlich für die Strecke von 500 Metern gebraucht.”

An guten Manieren lies es ebenfalls der eine oder andere mangeln: So nannte eine Kandidatin die Personalchefin im Gespräch mehrfach „Schatz”. Andere hatten allem Anschein nach Probleme mit dem Namen des Hotels, der aus dem Hawaiianischen stammt und soviel wie „das Einzigartige” bedeutet. „Ein Bewerber sprach immer wieder von einem Kamel — bis bei uns der Groschen fiel und wir merkten, dass er Kameha meinte.” Im Gespräch mit Küchenchef Raoul Mühlan wollte ein Stellenanwärter gar wissen, was Kameha genau sei — der Executive Chef beendete das Gespräch daraufhin.

Andere Presseberichte