Ob jährlich oder halbjährlich: Leistungsbewertungen sind ein zentraler Prozess in jedem Unternehmen, insbesondere im Rahmen von Teamarbeiten. Allerdings sollten Unternehmen stets darauf achten, Leistungsbewertungen richtig anzugehen, damit diese keinen demotivierenden Einfluss auf Mitarbeitende haben. Wie genau das am besten gelingt, worauf man dabei besonders achten muss und welche zusätzlichen Tools Sie, während einer Leistungsbewertung unterstützen können, möchten wir Ihnen heute näherbringen
1. Ziele klar definieren und Erwartungen schaffen
Im Rahmen jeder Teambewertung gilt, dass ohne zuvor ausgemachte, gemeinsame Ziele, keine faire Bewertung stattfinden kann. Schließlich müssen alle Mitarbeitenden wissen, in welche Richtung es gehen soll, da man auch als Unternehmen oder Firma sonst keinerlei Grundlage hat, um suboptimale Leistungsergebnisse ansprechen zu können. Wir empfehlen, dass die Erwartungen und Ziele stets zu Beginn des Jahres klar formuliert werden.
Das schafft Transparenz und sorgt zudem für Sicherheit im Team. Ferner gilt es an dieser Stelle auch noch zu betonen, dass sowohl in diesem Kontext als auch in anderen Teilbereichen von Teambewertungen, eine HR-Software als solide Unterstützung fungieren kann, die richtige Performance Management Software vereinfacht Ihre Team- und Jahresgespräche nicht nur, sondern stellt automatisch eine gewisse Distanz zu einer persönlichen oder direkten Bewertung her, was im Rahmen von Teambewertungen ein großer Vorteil sein kann.
Statt das Team zu demotivieren, beruft man sich als Vorgesetzter, Teamleiter oder Chef stets auf die Ergebnisse der Softwareanalyse, was unpersönlicher und neutraler auf die Teammitglieder wirkt.
2. Stets die Teamleistung betonen anstelle von Einzelleistungen
Der Begriff „Teamleistung“ gibt bereits vor, dass es sich um ein gemeinsames Arbeiten handelt, und genau darauf sollte man sich auch im Rahmen von Leistungsbewertungen stets fokussieren. Die individuellen Beiträge einzelner Teammitglieder sollten, wenn möglich, kaum bis überhaupt nicht adressiert werden. Wenn es aus verschiedenen Gründen doch erforderlich ist, sollten Einzelbewertungen stets in Einzelgesprächen stattfinden und nie vor dem gesamten Team.
Ein weiterer Vorteil, der sich durch das Fokussieren auf die Teamleistung als Ganzes ergibt, hört auf den Namen Motivation. Ein Team als Ganzes zu unterstützen, auch im Rahmen einer konstruktiven Leistungsbewertung, kann in der Praxis sogar motivierend ausfallen, da sich das Team als eine Einheit angesprochen fühlt und gemeinsam auf die ausgemachten Ziele hinarbeiten kann. Wichtig ist in diesem Kontext nur, dass man ein etwaiges Konkurrenzdenken innerhalb des Teams vermeidet.
Bei einer jährlichen oder halbjährlichen Leistungsbewertung von Teams sollte zusätzlich auch immer hervorgehoben werden, welche Dinge bereits hervorragend funktioniert haben und welche Meilensteine gegebenenfalls schon erreicht wurden. So können unter anderem die Projektergebnisse mit dem gesamten Team besprochen werden, was in zusätzliche Motivation und mehr Ansporn mündet.
3. Feedback sollte immer konstruktiv sein
Wenn von konstruktivem Feedback die Rede ist, so sind damit lösungsorientierte Vorschläge gemeint, die während einer Leistungsbewertung respektvoll an die Teammitglieder herangetragen werden. Zwar stimmt es, dass im Rahmen von Teamleistungsbewertungen vereinzelt auch Dinge angesprochen werden müssen, die negativ ins Licht gefallen sind, allerdings sollte die Kritik in diesem Fall immer das Entwicklungspotenzial der Teammitglieder in den Vordergrund stellen.
Eine HR-Software kann in diesem Kontext, wie schon zuvor angesprochen, unterstützend fungieren. Moderne Softwarelösungen im Bereich HR können Sie dabei unterstützen, Feedback strukturiert zu sammeln und zu dokumentieren, was anschließend auch die Bewertung der Teamleistung erleichtert.
4. Binden Sie Mitarbeitende immer in den Prozess mit ein
Der vierte und vorerst letzte Aspekt, der im Rahmen einer Teambewertung berücksichtigt werden muss, ist das Einbinden der Mitarbeitenden in den Bewertungsprozess. Konkret bedeutet das, dass die Teammitglieder während der Leistungsbewertung reflektieren dürfen, um so selbst beurteilen zu können, was gut lief und wo noch Verbesserungspotenzial vorherrscht. Je mehr Partizipation, desto größere Akzeptanz bringen Ihnen die Teammitglieder in der Regel während der Leistungsbewertung entgegen. Eine weitere ideale Möglichkeit sind diesbezüglich auch Feedback-Runden oder anonyme Befragungen.
Fazit
Durch eine faire, teamorientierte und transparente Leistungsbewertung können Teams nicht nur besser zusammenarbeiten, sondern werden gleichzeitig noch motiviert. Voraussetzung dafür ist allerdings ein respektvolles Feedback, welches klar strukturiert ist und stets das Team als Ganzes adressiert.
Wenn Einzelbewertungen nötig sind, sollten diese in Einzelgesprächen stattfinden und niemals vor dem gesamten Team. Werden alle vier von uns angeführten Punkte berücksichtigt, so vermeidet man nicht nur eine Demotivation des Teams, sondern sorgt stattdessen für mehr Motivation im Team, was stets das Ziel von Leistungsbewertungen sein sollte.

