Helmut Apitzsch als Präsident des DEHOGA Sachsen im Amt bestätigt
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Helmut Apitzsch als Präsident des DEHOGA Sachsen im Amt bestätigt

24.04.2012 | DEHOGA Sachsen
Auf der Landes-Delegiertenkonferenz des DEHOGA Hotel- und Gaststät­tenverband Sachsen am 23. April 2012 in Chemnitz erfolgte auch die Wahl des neuen Landesvorstandes für die kommenden vier Jahre. Zum Präsidenten wiedergewählt wurde Helmut Apitzsch (61), General Manager Hotel Pullman Dresden Newa (Dresden). Seine beiden Vize­präsidenten Peter Reichert (Chemnitz) und Marc Böttcher (Leipzig)  wurden ebenfalls im Amt bestätigt
Helmut Apitzsch / Bildquelle: DEHOGA Sachsen
Helmut Apitzsch / Bildquelle: DEHOGA Sachsen
Im Mittelpunkt der Tagung der Vertreter des sächsischen Hotel- und Gast­stättengewerbes standen neben der Neuwahl des Landesvorstandes aber eine Vielzahl an Branchenthemen und Rahmenbedingungen. Dabei konnte das Gastgewerbe in der Umsatzentwicklung 2011 auf ein gutes Jahr zurück­schauen.

Die sächsische Branche verzeichnete real einen Zuwachs von 2,3 % zum Vorjahr (in Deutschland 2,4 %), darunter die Beherbergung aber -0,4 % (in Deutschland 2,4 %) und die reine Gastronomie 3,7 % (in Deutschland 2,4 %). Dies war zwar eine deutlich positivere Entwicklung in Sachsen zu den Vorjahren, wenn auch territorial sehr unterschiedlich, mit nach wie vor nicht aus­reichender Preis- und Erlösentwicklung in den Unternehmen bei steigen­den Kosten.

Bei einer positive Beschäftigtenentwicklung (+0,9% zum Vorjahr) kam das sächsische Gastgewerbe seiner hohen arbeitsmarktpolitischen, sozi­alen und touristischen Verantwortung nach. Die sächsischen Beherbergungs­betriebe bescherten dem Freistaat mit 6,6 Mio. Gästeankünften (+4,7 %) und 17 Mio. Übernachtungen (+3,1 %) ein touristisches Rekordjahr 2011.

Zu den aktuellen Themen der Branche, wie die touristische und wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen, der Erhalt der ermäßigten Mehrwertsteuer für Beher­berungsleistungen, die klare Ablehnung neuer kommunaler „Bettensteuern“ wie auch einer diskutierten „Hygiene-Ampelkennzeichnung“, die zunehmende Belastung des Gastgewerbes durch deutsche Urheberrechts-Verwertungsge­sellschaften stand auch der Komplex der Berufsnachwuchs- und Fachkräfte­sicherung im Mittelpunkt.

Dass die im Jahre 2010 in Deutschland im Rahmen des Wachstumsbeschleu­nigungsgesetzes eingeführte ermäßigte Mehrwertsteuer für Beherbergungs­leistungen der richtige Schritt für touristische Wettbewerbsgleichheit und Steuergerechtigkeit innerhalb Europas darstellt (in 23 von 27 EU-Staaten praktiziert), verdeutlicht auch eine in diesen Tagen veröffentlichte wissen­schaftliche Studie.

Bundesweit über 5.000 Gasthöfe, Pensionen und Hotels haben sich zu ihren durch die Mehrwertsteuersenkung in 2010 und 2011 mög­lich gewordenen Investitionen geäußert. Ergebnis: 939 Mio. EUR Investi­tionen für Neuanschaffungen, Renovierungen und An- und Ausbauten, über 11.000 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze wurden geschaffen und 9,2 Mio. EUR für Mitarbeiterqualifizierungen investiert.

Die gleichen Unternehmen wollen in diesem Jahr für 827 Mio. EUR weiter in ihre Unternehmen investie­ren, weitere 6.000 Mitarbeiter und Auszubildende einstellen. Diese repräsen­tativen Zahlen hochgerechnet auf die gesamte deutsche Hotellerie verdeut­lichen die vielen volkswirtschaftlichen Effekte für unsere klein- und mittelstän­disch geprägte Branche.

Die Jahrestagung des DEHOGA Sachsen im GÜNNEWIG Hotel Chemnitzer Hof war von der Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Barbara Ludwig, eröffnet worden. Auch der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststätten­verband (DEHOGA), Ernst Fischer, war nach Chemnitz gekommen und ver­deutlichte sehr nachdrücklich in seinem „Bericht aus Berlin“ die aktuellen Branchenthemen auch vor dem Hintergrund der im kommenden Jahr anste­henden Bundestagswahlen.

Traditionell endete die Tagung mit der Ehrung sächsischer Hoteliers und Gast­ronomen u. a. mit der Sterneübergabe im Rahmen der Deutschen Klassi­fizie­rungen von Beherbergungsbetrieben bzw. der Auszeichnung im Rahmen der „Servicequalität Deutschland“.

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Hauptgeschäftsführer
 
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