Friedmann Rössler geht in den Ruhestand - Carolina Cordes übernimmt
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Friedmann Rössler geht in den Ruhestand - Carolina Cordes übernimmt

14.11.2013 | Lindner Hotels & Resorts
Nach 18 Jahren bei den Lindner Hotels & Resorts verabschiedet sich Friedmann Rössler mit 69 Jahren in den Ruhestand. Er freut sich darauf, mehr Zeit für seine Familie und seine Leidenschaft, die Malerei, zu haben. Er übergibt seinen Direktorenposten der Schweizer Lindner Hotels & Alpentherme Leukerbad an Carolina Cordes
Düsseldorf, 14. November 2013. Was hat er nicht alles erlebt: eine Hoteleröffnung 1972 in Dubai, als es dort nur Wüste ohne Infrastruktur gab. Oder die Betreuung von Mohammed Ali beim „Rumble in the Jungle“, dem berühmten Boxkampf 1974 in Kinshasa, dem ersten sportlichen Großereignis auf dem afrikanischen Kontinent.

Auch Friedmann Rösslers letzte berufliche Station, die Direktion der Lindner Hotels & Alpentherme Leukerbad im Wallis, war aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und des ungünstigen Frankenwechselkurses abenteuerlich.

Jetzt, mit 69 Jahren, blickt Rössler auf 54 Jahre als Gastgeber zurück. „Ich werde im Dezember 70 und möchte mich nun auf ein anderes Leben vorbereiten, in dem es in erster Linie um meine Familie und mich geht. Ich plane zum Beispiel, mich in meinen Hobbies Malerei und Kunst weiterzuentwickeln“, erklärt der zweifache Vater. Daher entschied er, sich dieses Jahr im Dezember in den Ruhestand zu begeben.

Wahlfreiheit und herzliche Übergabe
Dass er selber entscheiden konnte, wie lange er arbeitet, gehört zum flexiblen Rentenangebot des Familienunternehmens. Nicht erst im Zuge der aktuellen Diskussion um den Fachkräftemangel bietet Lindner älteren Mitarbeitern die Möglichkeit, über den Zeitpunkt ihres Renteneintritts selbst zu entscheiden. Die Wertschätzung der Mitarbeiter ist auch für Rössler eine der schönsten Erinnerungen, die er an die Arbeit bei Lindner behalten wird:

„Das familiengeführte Unternehmen war für mich wirklich in manchen Zeiten ein zweites Zuhause“. Vorstand Otto Lindner erinnert sich auch noch an das erste Kennenlernen: „Immer geschätzt habe ich an ihm den starken und eigensinnigen Charakter, der mir schon damals im Einstellungsgespräch positiv auffiel. Solche Direktoren sind wertvoll und auch irgendwie typisch für Lindner“, schmunzelt er.

Nachfolgerin tritt in große Fußstapfen
So verwundert es nicht, dass diese Beschreibung auch auf die Nachfolgerin des Hoteldirektors zutrifft. Rössler war ein früher Förderer von Carolina Cordes, die nach erfolgreicher Eröffnung des Lindner Spa & Golf Hotels Weimarer Land nun seinen Direktorenposten übernimmt.

Daher sei die Nachfolge auch für die 33-Jährige etwas ganz Besonderes: „Ich war zwei Jahre lang die Stellvertreterin von Herrn Rössler im Lindner Congress Hotel Frankfurt und wir haben großartig zusammen gearbeitet. Ich habe viel von ihm gelernt und wir schätzen uns heute als Kollegen umso mehr!“ Das findet auch Rössler: „Sie ist charmant, diplomatisch und ein echter Hotelprofi.“

Nebenbei geht für Cordes ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Ich wollte immer gerne in die Schweiz zurück. Sieben Jahre habe ich dort verbracht und mir ist es sehr schwer gefallen, das Land zu verlassen. Daher ist es umso schöner, dass ich nun die Gelegenheit habe, zurückzukehren.“

„Einen klaren Kopf behalten und sich treu bleiben“
Und Herr Rössler? Der geht mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Zu den schönsten Erinnerungen gehört natürlich ganz allgemein die Möglichkeit, die die Lindners mir geboten haben, um mich als Hotelfachmann, Gastgeber, Unternehmer unter Beweis zu stellen. Aber auch kleine Dinge bleiben mir im Gedächtnis, etwa, als ich mit Herrn Lindner in Wuppertal Joggen ging“, schmunzelt Rössler.

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Für die Hotelgruppe hat er daher auch nur die besten Wünsche und würde gern sehen, „dass sich das Unternehmen Lindner weiterhin auf dem hartumkämpften Hotelmarkt behauptet und weiterhin eine wichtige Rolle in Deutschland und Europa spielt.“ Das gleiche gilt auch für seine Nachfolgerin Carolina Cordes: „Ihr wünsche ich, dass sie auch in Stresssituationen stets einen klaren Kopf behält und sich immer treu bleibt“, betont er. Das hat er schließlich selbst auch immer so gehalten.

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