Eduard M. Singer erneut zum Vorsitzenden vom DEHOGA Hessen Kreisverband Frankfurt am Main gewählt
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Eduard M. Singer erneut zum Vorsitzenden vom DEHOGA Hessen Kreisverband Frankfurt am Main gewählt

05.11.2014 | Global Communication Experts

Im Fokus der Jahreshauptversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Hessen, Kreisverband Frankfurt am Main e. V., am 3. November im Grandhotel Hessischer Hof standen vor allem die Vorstandswahlen. Zudem wurden aktuelle Branchen-Themen besprochen, wie z. B. Mindestlohn, Allergenverordnung und Frankfurt als touristischer Wirtschaftsstandort

Der Vorstand des DEHOGA Hessen Kreisverbands Frankfurt am Main e. V.: Schriftführerin Tanja Will, der 1. Vorsitzende Eduard M. Singer, die stellv. Vorsitzende Sabine Gaumann und Schatzmeister Marc Kautz / Bildquelle: Global Communication Experts GmbH
Der Vorstand des DEHOGA Hessen Kreisverbands Frankfurt am Main e. V.: Schriftführerin Tanja Will, der 1. Vorsitzende Eduard M. Singer, die stellv. Vorsitzende Sabine Gaumann und Schatzmeister Marc Kautz / Bildquelle: Global Communication Experts GmbH

Frankfurt am Main — Die alle drei Jahre stattfindenden Wahlen des Frankfurter DEHOGA-Vorstandes lieferten ein klares Ergebnis: Den Vorsitz hat weiterhin Eduard M. Singer, Generaldirektor des Grandhotels Hessischer Hof. Er geht in die dritte Amtszeit. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Sabine Gaumann, Mitinhaberin des Hotels Palmenhof.

Als Schriftführerin wurde Tanja Will, Inhaberin des Turm-Hotels, wiedergewählt. Der neue Schatzmeister heißt Marc Kautz und leitet das Hotel Kautz in Frankfurt-Sachsenhausen. Er löst Pierre Nierhaus, Pierre Nierhaus Consulting GmbH, in seinem Amt ab, der jedoch dem Vorstand weiter im Beirat zur Seite steht.

Außerdem gehören dem Beirat an: Christian Albert, Hotel Amadeus, Marcus Casagrande, Restaurant CasaNova, Renate Fischer, Steuerbüro Fischer & Hohenwarter, und Andreas Rupf, Geschäftsführer des Apfelweinlokals „Zum Gemalten Haus”, sowie als Justitiar der Rechtsanwalt Jürgen Grundstein.

„Die Bandbreite an wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen ist vielfältig”, sagte Eduard M. Singer in seiner Begrüßungsrede. Umso wichtiger sei eine gute Zusammenarbeit mit verschiedensten Institutionen und Organisationen der Stadt. Als gelungenes Beispiel führte er u. a. eine Studie zur Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Tourismus in Frankfurt an, die der DEHOGA-Kreisverband Frankfurt gemeinsam mit der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt (TCF) und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) in Auftrag gegeben hatte.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, wie wichtig es ist, den heimischen Tourismus gemeinsam zu fördern und zu unterstützen. Singer wies auch darauf hin, dass der Wettbewerb in der Hotelbranche weiter zunehme. „Ein ständig wachsendender Hotelmarkt, knapper werdender Wohnraum und auf der anderen Seite die Liberalisierung von Übernachtungen in Privatwohnungen” — der Trend zu privaten Online-Plattformen, wie Airbnb, sei aus Verbandssicht kritisch zu betrachten, so Singer. Aktuell hat Frankfurt 271 inhaber- und kettengeführte Hotels, 41 918 Betten, weitere 4 000 kommen bis 2016 hinzu.

Mit dem Slogan „Gemeinsam für eine Branche” sprach Singer das Image der Branche an und forderte, gemeinsam für positive Impulse zu sorgen, die Generation Y zu akzeptieren und sie dort abzuholen, wo sie ist und mit Imagekampagnen auf Facebook, Youtube oder kununu für das Gastgewerbe zu begeistern. In Tagesordnungspunkt 5 der Jahreshauptversammlung stimmten die Mitglieder einstimmig dem Antrag des Vorstandes zu, die Kongressförderung der Stadt Frankfurt am Main ideell und finanziell mit 10 000 Euro zu unterstützen.

Die besondere Bedeutung von Frankfurt als Wirtschafts- und Tourismusstandort — national sowie international — hob auch der Hessische Landtagsabgeordnete (FDP) und Staatminister a. D. Florian Rentsch, in seiner Rede hervor. Unter dem Titel „Marktwirtschaft oder Planwirtschaft — Deutschland am Scheideweg” rief Rentsch dazu auf, gemeinsam Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Erfolg zu schaffen. „Wir wollen, dass Deutschland weiter an der Spitze steht und das geht nur mit einer starken sozialen Marktwirtschaft”, sagte der Abgeordnete. Ferner lobte Florian Rentsch die gute Zusammenarbeit mit dem Verband.

Über das Mindestlohngesetz sowie die europäische Allergenverordnung sprach DEHOGA-Hessen-Hauptgeschäftsführer Julius Wagner in seinem Grußwort. Zugleich meldete Wagner jedoch Zweifel an der Umsetzbarkeit der Verordnung an, die Mitte Dezember dieses Jahres in Kraft treten wird. „Eine Speisekarte, die sich liest wie ein Lexikon” wäre die Folge, so Wagner. Der DEHOGA habe bereits hinlänglich Stellung bezogen und beim Bundeslandwirtschaftsministerium Alarm geschlagen.

„Es wird Anpassungen an die betriebliche Praxis geben”, so Wagner weiter. Bis dahin solle die Branche sich nicht verunsichern lassen und weiterhin einen sensiblen Umgang mit Allergikern pflegen. Die EU-Verordnung sieht vor, dass Gastronomen die 14 wichtigsten Allergene nun auch für lose Ware kennzeichnen müssen.

Viele weitere Themen haben den Verband in den letzten Jahren beschäftigt, z. B. das Gasthaussterben in ländlichen Gebieten, Nachhaltigkeit und Klimaschutz und aktuell die Neuordnung der gastgewerblichen Berufsbilder. Gerade auf dem Gebiet der Ausbildung habe der DEHOGA Hessen gemeinsam mit der Frankfurter Großhotellerie im Rahmen seiner Kampagne

„Wir sind die Gastgeber” Pionierarbeit geleistet. Bei zahlreichen Berufsveranstaltungen in Schulen und Organisationen in und um Frankfurt wurde die Branche vertreten, berichtete die Geschäftsführerin des Kreisverbandes, Kerstin Junghans. In Frankfurt hat der Verband derzeit 530 Mitglieder, darunter viele langjährige.

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Geehrt für ihre mehrjährige Mitgliedschaft wurden u.a.: Hotel Restaurant Maingau (60), Villa Bonn (80) oder Hotel Restaurant „Schmärrnche” (80). Rund 150 Mitglieder, Fördermitglieder und Gäste des Verbandes nahmen an der Veranstaltung im Grandhotel Hessischer Hof teil.

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