Imagebildung (Hotel)
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Imagebildung (Hotel)

Aktualisiert am: 15.03.2014
Was macht das Imagebild eines Unternehmens aus? Pressearbeit, Marketing und Werbung kostet viel Geld, um das Image für Ihr Hotel (und eventuell  Restaurant) aufzubauen. Doch es geht auch einfacher – mit Kommunikation und den Menschen, die dazugehören.

Es ist in wirtschaftlicher Hinsicht überlebenswichtig, dass Sie die Wünsche und Ansprüche Ihres Zielmarktes kennen - gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass bekannt ist, auf welchem Niveau ihr Hotel welche Leistungen anbietet.

Die Öffentlichkeitsarbeit hat die Aufgabe, die Wünsche Ihrer Zielgruppe zu erfoschen und die Kommunikation zu den Zielgruppen zu organisieren. Dabei ist es wichtig, Kontakte über Vertrauen oder alte Bekannte herzustellen und Vertrauen zu bestätigen.

Zunächst müssen Sie die Frage stellen, wer Ihre Meinungsbilder sind. Über bestehende Kontakte wird Kontakt zu den Zielgruppen hergestellt. Sind Sie völlig neu am Markt, gilt es Kontakte über Eröffnungsevents oder andere Feierlichkeiten wie Neuvorstellungen von Dienstleistungen herzustellen. Diese Personen könnten Meinungsbilder für Ihr Hotel sein:

  • Bürgermeister
  • Entscheider lokaler Firmen
  • Geschäftsführer IHK
  • Leiter Kulturamt
  • Lokalpresse
  • Stadtmarketing
  • Stadtratsmitglieder
  • Vertreter der Lokalparteien
  • VIPs
  • Vorsitzende von Verbänden und Vereinen

Haben Sie eine Neueröffnung vor sich, nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zu diesen Personen auf. Ein Small Talk bei einem Drink oder Dinner ist eine gute Gelegenheit, sich vorzustellen. Das ist der Anfang ihres Netzwerkes. Diese Meinungsbildner sind die Kontaktpersonen Ihres Marketings. Achten Sie darauf, diese Personen nicht zu oft anzurufen – es gibt Verhaltensweisen, die Sie so wichtig nehmen müssen wie das Sales & Marketing der Verkaufsaktivitäten.

Die wichtigsten Kniggefaktoren sind: Keine Gespräche über Gäste,  Leistungsvergleiche von Mitbewerbern, Informationen über Umsätze und so weiter.

  • Folgende Informationen sollten Sie dagegen weiter tragen:
  • Besondere Ausstattung des Hotels (Behinderten gerechte Bauweise etc.)
  • Familien-Brunch, saisonale Sonderpreise, Spezialitätentermine)
  • Kundenbindungsprogramme
  • Mitarbeiter Engagement (Azubi-Förderung, Weiterbildung)
  • Preisstruktur (companyrate, Vorzugspreise für Vereine)
  • Soziales Engagement (Spendenaktionen, Sponsoring von Vereinen etc.)

Der gute alte Stammtisch hat nicht ausgedient – richten Sie einen  Tisch ein, an dem Prominente der Stadt Platz nehmen können. Dieser Tisch darf nicht direkt einsehbar sein und muss Diskretion gewährleisten. Bieten Sie anderen Entscheidern an, für Besprechungen diesen Bereich reservieren zu können. Laden Sie hier aktiv ein, um Vertrauen aufzubauen. Machen Sie auf Ihr Hotel aufmerksam, das Wert auf Dienstleistung und Service legt. Dieser Service muss wie selbstverständlich mit einem Lächeln gelebt werden!

Sie werden sehen, dass Sie über diese Maßnahmen selbst Informationen bekommen, die Ihnen sonst verschlossen geblieben wären. Dass verschafft Ihnen Vorteile, die auch Ihren Verkauf beeinflussen.

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