Nahrungsmittelpreise Deutschland
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Nahrungsmittelpreise Deutschland

Aktualisiert am: 11.03.2014
Nahrungsmittelpreise 2010
Die Preise für Nahrungsmittel sind 2010 kräftig gestiegen.

Die Preisentwicklung der einzelnen Nahrungsmittel verlief 2010 jedoch unterschiedlich: Den stärksten Preisanstieg gab es im Jahr 2010 bei Speisefetten und -ölen mit + 8,7%, dieser ist in erster Linie auf die Preisentwicklung von Butter (+ 23,7%) zurückzuführen. Auffällig waren hier die Preisschwankungen bei Butter, die seit August 2007 zu beobachten sind. Für die Verbraucher spürbare Preisanstiege gab es 2010 auch bei Obst (+ 5,2% gegenüber 2009) und Gemüse (+ 6,3% gegenüber 2009). Besonders deutlich fielen diese Preisanstiege im zweiten Halbjahr 2010 aus.

Für Fisch und Fischwaren wurden über das Jahr betrachtet kontinuierliche überdurchschnittliche Preissteigerungen ermittelt (+ 3,6% gegenüber 2009). Günstiger waren im Nahrungsmittelbereich 2010 dagegen Süßwaren (- 1,0%), den deutlichsten Preisrückgang gab es hier bei Zucker (- 11,6%). Relativ stabil war die Preisentwicklung 2010 bei Brot- und Getreideerzeugnissen (- 0,3% gegenüber 2009). Die Teuerung bei Fleisch und Fleischwaren sowie bei Molkereiprodukten und Eiern lag 2010 bei jeweils + 0,4%.

Quelle: www.hotelier.de/news/branchenindex/food-beverage/

Nahrungsmittelpreise 2011
- Quelle Destatis
Im Jahr 2011 gab der deutsche Durchschnittshaushalt 14,2 % seiner Gesamtausgaben für Nahrungsmittel, Getränke

Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel sind in Deutschland seit 2005 wesentlich stärker angestiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Vor allem bei Speisefetten und -ölen, und hier ganz besonders bei Butter und Margarine, lagen die Preise im Jahresdurchschnitt 2011 deutlich höher als 2005. Speisefette und -öle haben zwar nur einen sehr geringen Anteil an den gesamten Ausgaben deutscher Haushalte, jedoch verteuerten sich auch fast alle anderen Nahrungsmittel seit 2005 überdurchschnittlich. Bei Brot und Getreideerzeugnissen gab es in den Jahren 2007/2008 und seit Ende 2010 sogar regelrechte Preissprünge.

Nahrungsmittelpreise 2012 - Quelle Destatis
Überdurchschnittliche Preiserhöhungen gegenüber 2011 zeigten sich auch bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (+ 3,2 %; davon Nahrungsmittel: + 3,2 %; alkoholfreie Getränke: + 2,9 %). Der Einfluss auf die Jahresteuerungsrate hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr 2011 verstärkt. Deutlich teurer wurden 2012 viele Nahrungsmittel, zum Beispiel Fleisch und Fleischwaren (+ 5,4 %), Fisch und Fischwaren (+ 4,9 %), Obst (+ 4,4 %) sowie Süßwaren (+ 4,0 %). Preiserhöhungen gab es auch bei Kaffee, Kakao und Tee (+ 3,9 %). Günstiger als 2011 waren 2012 Speisefette und Speiseöle (? 2,7 %; darunter Butter: ? 13,1 %).

Nahrungsmittelpreise 2013 - Quelle Destatis
Preistreibend wirkten im Jahr 2013 bei den Verbraucherpreisen vor allem die Nahrungsmittel. Der Einfluss auf die Gesamtteuerung hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr 2012 nochmals verstärkt. Nahrungsmittel insgesamt verteuerten sich 2013 für die Verbraucher spürbar um 4,4 % gegenüber 2012. Preiserhöhungen gab es 2013 in allen Nahrungsmittelbereichen. Besonders deutlich waren sie bei Gemüse (+ 6,1 %; darunter Kartoffeln: + 28,7 %) und Obst (+ 7,2 %; darunter Äpfel: + 14,9 %) sowie Speisefetten und Speiseölen (+ 8,3 %; darunter Butter: + 16,1 %).

Nahrungsmittelpreise – ein Begriff der Rubrik Wirtschaft
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