Definition Privatinsolvenz Deutschland
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Privatinsolvenz Definition

Aktualisiert am: 16.04.2019

Was ist eine Privatinsolvenz?

Die Privatinsolvenz heißt eigentlich Verbraucherinsolvenz und ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren, das in der Insolvenzordnung (InsO) geregelt ist, siehe ->www.gesetze-im-internet.de/inso/index.html. Dieser Weg der Insolvenzabwicklung steht natürlichen Personen, also Privatpersonen zur Verfügung - im Gegensatz siehe hierzu die juristischen Personen.

Der Verfahrensablauf ist in vier Abschnitten gegliedert:

  • Außergerichtlicher Einigungsversuch
  • gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren
  • vereinfachtes Insolvenzverfahren (Verbraucherinsolvenzverfahren)
  • Restschuldbefreiungsverfahren.

Gute Tipps zum Verfahren gibt:

Insolvenzverfahren natürlicher Personen bis 2017 in Deutschland: Restschuld in 84,7 % der Fälle erlassen

WIESBADEN am 16.04.2019; Von den 142 086 im Jahr 2010 eröffneten Insolvenzverfahren natürlicher Personen in Deutschland haben die Gerichte bis zum Jahresende 2017 in 84,7 % der Fälle (120 403) die Schuldner von ihrer Restschuld befreit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es die meisten Restschuldbefreiungen bei Verbraucherinsolvenzverfahren (91 258 oder 85,9 % der insgesamt 106 291 Fälle). Darüber hinaus wurde bei 17 422 Insolvenzverfahren von ehemals selbstständig Tätigen (83,4 % der insgesamt 20 889 Fälle) und bei 11 723 Insolvenzverfahren von übrigen Schuldnern (insbesondere Einzelunternehmen; 78,6 % der insgesamt 14 906 Fälle) die Restschuldbefreiung erteilt. ->Mehr Info.

Privatinsolvenz - ein Begriff der Rubrik Recht
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