Tafelwein
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Tafelwein

Aktualisiert am: 23.07.2018

Was ist Tafelwein? - per Definition die unterste Qualitätsstufe des Weines gemäß dem Weinrecht.

Tafelweine heißen ab August 2009 nur noch

  • 'Weine ohne engere Herkunftsangabe'

gemäß EU Richtlinie, die vom Bundestag im Juni 2009 übernommen wurde.

Auszüge aus Artikel zum Thema Tafelwein und Wirtschaft, der Begriff Tafelwein ist mit der Quelle verlinkt

1. Französische Weinimporte vergleichsweise stabil (Nachricht aus dem Jahr 2010)
Bei den deutschen Weinimporten zeigten sich die französischen Weine 2009 relativ stabil. Mit einem vergleichsweise leichten Minus von lediglich 3,2 Prozent sank die Menge der französischen Weineinfuhren nach Deutschland deutlich weniger als die Einfuhren in andere Exportmärkte. Der Verlust ist vor allem auf einen Rückgang bei roten Tafelweinen und bei Champagner zurückzuführen. Dennoch eroberte Frankreich im Stillweinbereich Platz Zwei der deutschen Importcharts zurück und liegt nun vor Spanien und hinter Italien.

2. Wein-Österreich kennt keine Krise (Nachricht aus dem Jahr 2009)
"Auch in konjunkturell schwierigen Zeiten behaupten wir uns gut", stellt Willi Klinger, Chef der Österreich Wein Marketing in Wien, fest und untermauert das mit Zahlen zum 1. Halbjahr 2009 für den Export nach Deutschland. Zwar gab es ein kleines Mengenminus bei den Flaschenweinen (- 4,5 Prozent), aber im Wert einen Zuwachs von 1,15 Prozent. Die Fassweinexporte stiegen sogar um 30 Prozent - weil Österreich durch den reichlichen Jahrgang 2008 (3 Mio. Hektoliter) mit knapp einem Drittel Tafelweinanteil auf diesem Feld besonders viel preiswerten Wein zu bieten hatte (auch für die deutsche Sektindustrie). In Summe ergibt das beim wichtigsten Handelspartner Deutschland in der Zwischenbilanz ein Mengenplus von 9 Prozent bei einem stabil gebliebenen Exportwert.

3. VDP Prädikatsweingüter fordern: Chancen der EU-Weinmarktreform nutzen! (Nachricht aus dem Jahr 2009)
· „Nur“ Wein, ohne engere Herkunftsangaben als EU oder Mitgliedstaat; er ersetzt den Tafelwein, darf jedoch im Gegensatz zur bisherigen Regelung Rebsorte und Jahrgang tragen. Die Bezeichnung Wein mit geschützter Ursprungsangabe (g. U.) kann für Anbaugebiete, aber auch engere geografische Bezeichnungen, etwa Bereiche, Großlagen, Ortsnamen und Einzellagen genutzt werden.

4. Deutscher Tafelwein - Reinheitsgebot gefordert (Nachricht aus dem Jahr 2005)

Doch auch das Nein von Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer konnte die Mehrheit der Agrarminister nicht stoppen, aus Angst vor Exporteinbußen dafür zustimmen. Salm befürchtet nun, dass nach dem vorherrschenden „Meistbegünstigungsprinzip“ auch andere Länder wie Neuseeland und Australien nachziehen und gleiches Recht für ihre Weine fordern werden. Und auch bei der europäischen Groß-Weinindustrie ist zu erwarten, dass die Weinindustrialisierung ob des Konkurrenz-Drucks fortschreitet.

Die von Italien geforderte und schon in Kürze seitens der EU zu erwartende Zulassung von Barrel-Chips, wiederum ohne Kennzeichnung auf dem Etikett, ist nur ein Anfang. Doch für deutsche qualitätsbewusste Winzer sollte gelten: Wenn Wein drauf steht, muss auch Wein drin sein! Eine Positiv-Deklaration auf dem Etikett könnte dann dem mündigen Verbraucher ermöglichen, den Verzicht auf industrielle Herstellungsmethoden zu erkennen, wenn ihn das Etikett schon nicht über die verwandten Zubereitungsmethoden des Weines informiert. Denkbar ist auch, dass industrielle Weinbereitungsmethoden in Deutschland nur für Tafelweine zugelassen werden.

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Tafelwein - Fachbegriff Recht, Fachbegriff Wein
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