Azubis — so funktioniert‘s mit der Berufskleidung
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Azubis — so funktioniert‘s mit der Berufskleidung

11.06.2014 | DBL Pressestelle
Neues Ausbildungsjahr. Und damit jede Menge neue Auszubildende, die passende und CI-gerechte Berufskleidung benötigen. Was sollten Unternehmen dabei beachten?
Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin des DBL-Vertragswerks Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH, beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen rund um das Thema Einkleidung neuer Azubis. Alle Bilderechte DBL.
Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin des DBL-Vertragswerks Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH, beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen rund um das Thema Einkleidung neuer Azubis. Alle Bilderechte DBL.
Arbeitsplatzgerechte Einkleidung der Azubis. Wer seinen betrieblichen „Nachwuchs” entsprechend ausstatten möchte, sollte sich frühzeitig um die passende Berufskleidung kümmern.
Arbeitsplatzgerechte Einkleidung der Azubis. Wer seinen betrieblichen „Nachwuchs” entsprechend ausstatten möchte, sollte sich frühzeitig um die passende Berufskleidung kümmern.
Einkleidung einer Köchin
Einkleidung einer Köchin
Das Ausbildungsjahr fängt bald an — und die neuen Azubis strömen in die Unternehmen. Für eine optimale Lernatmosphäre und zuverlässigen Schutz sorgt die Mietberufskleidung der DBL
Das Ausbildungsjahr fängt bald an — und die neuen Azubis strömen in die Unternehmen. Für eine optimale Lernatmosphäre und zuverlässigen Schutz sorgt die Mietberufskleidung der DBL
Es gibt viele Kriterien, die moderne Unternehmen bei der Einkleidung ihres Teams im Blick haben müssen. Das gilt auch für den auszubildenden Nachwuchs, der in den nächsten Monaten ins Team integriert wird. Einheitliche und gute Optik aller Mitarbeiter und normgerechter Schutz – und dazu natürlich die Kosten. Um den Organisationsaufwand so gering wie möglich zu halten, entscheiden sich viele Unternehmen heute dafür, ihre Kleidung zu mieten. Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin des DBL-Vertragswerks Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH, erhält in ihrem Arbeitsalltag häufig Kundenanfragen zur richtigen Einkleidung von Azubis.

Frau Kuntze-Raschle, mit welchen Argumenten überzeugen Unternehmen ihre Azubis von der Notwendigkeit der eingesetzten Arbeitskleidung?

Zum einen ist einheitliche Berufskleidung der Azubis wichtig für ihre Integration in den Ausbildungsbetrieb und ins Team. Damit wird das Wir-Gefühl gefördert, der Azubi sieht vom ersten Tag an: „Ich gehöre dazu.“ Wichtig ist auch, dem Azubi zu vermitteln, welchen Stellenwert ein gutes und einheitliches Erscheinungsbild hat – und dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens hierzu beitragen. Im Mittelpunkt steht allerdings die Arbeitssicherheit, zu der auch die richtige Berufskleidung gehört. Besonders in der Anfangsphase sind die Azubis aufgrund ihrer Unwissenheit besonders gefährdet, durch schützende Kleidung wird ihre Sicherheit deutlich erhöht.

Zu welchem Zeitpunkt sollte ich mich um die Einkleidung der neuen Azubis kümmern?
Idealerweise bereits mit dem Abschluss des Ausbildungsvertrages. Unternehmen mit mehreren Auszubildenden verbinden die Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages gern mit einer Anprobe, um die passende Konfektionsgröße für ihre neuen Mitarbeiter zu ermitteln.

Richtige Größe – wie sieht das in der Praxis aus?
Erfahrungsgemäß weichen die Angaben der Azubis von den tatsächlich benötigten Kleidergrößen ab, da zu Hause viele alltägliche Dinge bisher von den Eltern geregelt wurden – oder einfach in der Freizeitmode andere Kriterien dafür gelten, was persönlich als „gut sitzend“ empfunden wird. Sehr enge Hosen oder Hosen die auf „Halbmast“ getragen werden, sind im Berufsalltag ungeeignet. Um die individuelle Größe für die Berufskleidung zu ermitteln, empfehlen wir auch bereits im Unternehmen vorhandene Berufskleidung für eine Anprobe zu nutzen. Unsere Kunden können ganz einfach über ihren Serviceberater spezielle Anprobemuster bestellen oder einer unserer Kundenbetreuer übernimmt die Anprobe direkt vor Ort.

Ab wann muss der Azubi die neue Kleidung tragen – und kann ich ihn dazu verpflichten?

Die Kleidung sollte mit der ersten Sicherheits- und Arbeitsunterweisung ausgegeben und dann auch getragen werden. Als Unternehmen kann ich den Auszubildenden auch dazu verpflichten. Insbesondere, wenn Persönliche Schutzausrüstung (PSA) bei Einsätzen mit erhöhten Risiken notwendig ist, wie beispielsweise beim Schweißen, beim Umgang mit chemischen Substanzen oder auch in elektrostatisch aufgeladenen Bereichen, ist das Tragen normgerechter Schutzkleidung vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Als Unternehmen bin ich verantwortlich, meine Mitarbeiter entsprechend auszustatten und zu schützen.

Was ist mit Sicherheitsschuhen, Brille oder Helm?

Auch die sind in vielen Bereichen Pflicht – darüber ist der Azubi zu seiner eigenen Sicherheit aufzuklären. Wir bieten unseren Kunden über den DBL-Arbeitsschutzkatalog ein umfangreiches Programm an Kaufartikeln für den Arbeitsschutz an, die ebenfalls ab dem ersten Arbeitstag zur Verfügung stehen müssen.

Wer kommt bei der Berufskleidung für die Kosten auf?

Ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer die Kosten für die eingesetzte Berufskleidung übernehmen, wird von den Unternehmen individuell festgelegt. Bei Mietberufskleidung empfehlen wir, die Arbeitnehmer und Auszubildenden an der Wochenpauschale zu beteiligen, da sich dies erfahrungsgemäß positiv auf die Nutzung und Achtung der zur Verfügung gestellten Berufskleidung auswirkt – es fördert die Wertschätzung der Kleidung, für die der Mitarbeiter ja einen Obolus leistet. Für Bereiche, in denen normgerechte Schutzkleidung getragen werden muss, hat generell der Arbeitgeber die Kosten zu tragen.

Was geschieht mit der Berufskleidung, wenn der Azubi erst gar nicht anfängt oder das Unternehmen frühzeitig verlässt?
Gekaufte Berufskleidung kann man im Rahmen der Gewährleistung des Händlers umtauschen, falls sie noch nicht im Einsatz war. Im Mietservice wird nicht mehr benötigte Standard-Berufskleidung bei Abmeldung der Azubis auf jeden Fall kostenfrei zurückgenommen.

Ein Azubi wechselt häufig die Abteilung. Erhält er dann immer die optisch und sicherheitstechnisch passende Kleidung? Oder statte ich den Azubi mit einer Sonderlösung aus?
Azubis erhalten in der Regel die Standardkleidung des Unternehmens. Alternativ kann das Unternehmen für die Azubis einen Pool mit Persönlicher Schutzausrüstung einrichten, damit diese bei Bedarf sofort zur Verfügung steht. Wir als Mietdienstleister bieten bei sicherheitstechnischen Aspekten wie z.B. Schweißerschutz- oder Schnittschutzkleidung für die Ausbildungszeit häufig eine gemischte Ausstattungsvariante je nach Einsatz in den einzelnen Bereichen an.

Darf der Azubi seine Kleidung mit nach Hause nehmen?
Wir empfehlen aus hygienischen und praktischen Gründen – wer möchte schon sehen, dass der Azubi sein Auto in der betriebseigenen Berufskleidung repariert – eine Lagerung im Unternehmen. So kann auch vermieden werden, dass die Kleidung während der privaten Nutzung verschmutzt oder beschädigt wird. Grundsätzlich kann der Unternehmensinhaber vorgeben, ob Kleidung im Unternehmen gewechselt werden soll oder von den Mitarbeitern mit nach Hause genommen werden darf.

Darf der Azubi die Kleidung selber waschen bzw. reparieren?
Dies hängt grundsätzlich davon ab, was in der betrieblichen Vereinbarung zur Berufskleidung steht. Gerade bei genormter Schutzkleidung – z.B. bei High-Tech-Materialien wie Schweißer- oder Warnschutz – sollte das Unternehmen aber auf die private Wäsche verzichten. Schließlich lässt sich sonst nicht mehr kontrollieren, ob die den Geweben entsprechenden Waschmittel und – verfahren eingesetzt wurden. Und ob damit die vom Gesetzgeber geforderte normgerechte Schutzfunktion überhaupt noch gewährleistet werden kann.

Wer kommt für die Schäden an der Berufskleidung auf?
In der Regel ist es so, dass normaler Verschleiß bei betrieblich angeschaffter Berufskleidung zu Lasten des Unternehmens geht. Schäden durch unsachgemäße Anwendung oder mutwillige Zerstörung kann das Unternehmen aber ggf. durch den Azubi begleichen lassen. Dies gilt auch bei der Mietberufskleidung: Während wir bei normalem Verschleiß die Teile ersetzen und mit Namensemblem bzw. Firmenlogo ausstatten, stellen wir Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch oder übermäßige Bean¬spruchung dem Vertragspartner gegebenenfalls in Rechnung.

Sollte auf dem Namensschild der Hinweis Auszubildender angebracht sein?
Ja, durchaus. Wir empfehlen die Verwendung von entsprechenden Namensschildern bei Auszubildenden, da die Kennzeichnung vor allen bei Kundenkontakt und auch in großen Unternehmen den Vorgesetzten, Mitarbeitern oder auch Gästen signalisiert, dass dieser Mitarbeiter sich noch in der Ausbildung befindet. Das beugt Missverständnissen vor.

Sollte jemand in meinem Unternehmen der Ansprechpartner für die Ausstattung und alle Fragen rund um die Berufskleidung sein?
Unbedingt. Ein Ansprechpartner für den Azubi und alle anderen Arbeitnehmer, die betrieblich gestellte Berufskleidung nutzen, erleichtert Organisation und Abwicklung. Idealerweise ist das der zuständige Meister, Sicherheitsbeauftragte oder Ausbilder. Dadurch wird beispielsweise vermieden, dass es zu Fehlbestellungen kommt.

Welche Kosten kommen bei der Ausstattung eigentlich auf mich als Unternehmensinhaber zu?
Bei Berufskleidung zahlt sich Qualität aus. Denn sie wird meist stark beansprucht und soll ja auch schützen. Um den ordentlichen Auftritt sicherzustellen, sollten die Unternehmen zudem jedem ihren neuen Mitarbeiter drei Garnituren der Berufskleidung zum Wechsel bereitstellen. Das verursacht bei der Anschaffung natürlich entsprechende Kosten. Auch eine mögliche Fluktuation der Azubis sowie veränderter Größenbedarf sollten bei Kaufkleidung einkalkuliert werden. Im Mietservice fallen alle Anschaffungskosten weg. Dafür wird eine Wochenpauschale vereinbart, die sich nach der gewünschten Kleidung und der Ausstattung mit Emblemen und Namen richtet. Auf Mitarbeiterwechsel wird flexibel reagiert. Die Unternehmen haben so eine feste kalkulatorische Größe,  mit der sie Kosten für die Ausstattung des Auszubildenden von der Einstellung bis zum Abschluss der Ausbildung planen können.


Das Unternehmen:
DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH
Albert-Einstein-Straße 30
90513 Zirndorf

Tel.: +49 (0) 911 / 96 58 58 – 0
Email: info@dbl.de">info@dbl.de

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