Sensorarmaturen: Sind Durchflußmengenbegrenzer überhaupt sinnvoll?
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Sensorarmaturen: Sind Durchflußmengenbegrenzer überhaupt sinnvoll?

10.08.2012 | LOex LOTZ Exim Trading
Bringen Mengenbegrenzer bei Sensorarmaturen in der Hotellerie und Gastronomie wirklich zusätzliches Geld durch die Wassereinsparung in die Kasse?
Für manuelle Armaturen, Selbstschließer und Sensorarmaturen mit Nachlaufzeit - also alle jene Armaturen, die die Wasserlaufzeit nicht oder nur begrenzt berücksichtigen, sind Mengenbegrenzer (Sparluftsprudler, Durchflußmengenbegrenzer) sicherlich ein sinnvolles Accessoire. Für bedarfsgesteuerte Sensorarmaturen für den Arbeitsplatz - also ohne Nachlaufzeit - darf man das bezweifeln.

Senkt ein zusätzlicher Durchflußmengenbegrenzer tatsächlich die Betriebskosten, die ja nicht nur aus Wasser- und Heizenergiekosten bestehen? Die nächste Frage: sind Durchflußmengenbegrenzer bei Sensorarmaturen aus wasser-hygienischer Sicht überhaupt vertretbar?

Die Nutzung einer Sensorarmatur beträgt in der Regel nur wenige Sekunden. Das bedeutet, daß von vornherein nur wenig Wasser durchfließt. Das heißt, bei diesem Armaturtyp stagniert viel Wasser. Mit der Folge, dass Ablagerungen mit deren schädlichen Konsequenzen zunehmen.

Werden jetzt zusätzlich noch Durchflußmengenbegrenzer eingesetzt, reduziert sich die Wassermenge weiter und erhöht im Gegenzug zusätzlich das Volumen der Ablagerungen - vor allem an den Luftsprudlern. Diese versintern rascher, bieten mehr Ablagerungsflächen für Bakterien, Keime und müssen deshalb öfter ausgetauscht werden.

Das Einlegen in Essig mag ein schöner Tipp für den Haushalt sein. Gleichzeitig sinkt im Abwassersystem des Objekts die für die Abschwemmung notwendige Wassermenge. Die Gefahr der Wasserverunreinigung im Objekt steigt.

Der nun regelmäßig anfallende, zusätzliche Aufwand für den notwendigen Austausch (Arbeitszeit, Ersatzsprudler) schlägt sich massiv in den Gesamtbetriebskosten nieder. Er wird die Kosten für das eingesparte Wasser weit übersteigen. Ein weiterer nicht unwichtiger Aspekt - die Verweildauer an der Armatur steigt.

Weniger Wasser, heißt mehr Warten - mehr Arbeitszeit, mehr Lebenszeit unnütz vertan. Gleich, ob am Arbeitsplatz oder in Waschräumen.

Fazit: Sparluftsprudler und Durchflußmengenbegrenzer bei Sensorarmaturen sollte man sich sparen. In der Anschaffung sind sie billig, in der Folge jedoch kostspielig... aber vielleicht beruhigen sie das ökologische Gewissen. Wenigstens.


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