Glasserie Experience von Stölzle Lausitz GmbH: Vom Spezialisten zum Universalisten
Kostenlose Anfragen an unsere Lieferanten stellen und Preisinformationen erhalten

Glasserie Experience von Stölzle Lausitz GmbH: Vom Spezialisten zum Universalisten

31.01.2013 | Redaktionsbüro Hartmut Kamphausen

Am Anfang war es die Rieslingserie, die Stölzle Lausitz vorstellte: vier Gläser, abgestimmt auf die unterschiedlichen Rieslingtypen, die der Vielschichtigkeit dieser aussergewöhnlichen Rebsorte gerecht werden sollten. Später dann wurde aus der Rieslingserie die Serie Experience, weil die Form so viele Anhänger und bei den Experten so großen Anklang gefunden hat. Erweitert um drei zusätzliche Glastypen deckt diese Serie jetzt ein breites Spektrum von
Weinen mit höchster Getränkegerechtigkeit ab

Glasserie Experience / Bildquelle: Stölzle Lausitz GmbH
Glasserie Experience / Bildquelle: Stölzle Lausitz GmbH

Die von Stölzle Lausitz für die Weißweinsorte konzipierte Glasserie umfasste zunächst vier verschiedene Gläser, die speziell für junge, unkomplizierte Rieslinge, für elegante Rieslinge wie Spätlesen, für große Rieslinge und für edelsüße Rieslinge entwickelt wurden. Bei der Formgebung wurde intensiv darauf geachtet, dass die große Stärke der Rebsorte, die ausdrucksstarke Frucht gepaart mit der beschwingten Eleganz und der Süße-Säure-Balance, perfekt durch die vier unterschiedlichen Gläser aufgenommen und umgesetzt wird.

Kai Schattner, Sommelier, Gastronomieberater und einer der Entwickler der Rieslingserie schildert den Start der Glasserie so: „Die Idee entstand eigentlich bei einem Gespräch zwischen Stölzle-Vertriebsleiter Klaus Völkner und dem Sommelier und Geschäftsführer von Sommelier-Consult Christian Frens. Dass es Riesling sein sollte, war von Anfang an klar. Es musste ein Glas, besser sogar eine 4er-Serie für die verschiedensten Rieslinge aus Deutschland entwickelt werden, die den hohen Ansprüchen gerecht wird. Schnell waren auch Sommelier Sebastian Georgi, der wie ich Gewinner des Riesling-Förderpreises war, und ich mit an Bord.“

Für den Riesling als der deutschen Rebsorte gab es bis dahin bei allen Glas-Herstellern im Höchstfall nur ein Rieslingglas, was der Rebsorte mit seinen verschiedenen Qualitätsstufen nur in den wenigsten Fällen gerecht wurde. Diese ausgemachte Lücke galt es zu schließen.

Die Rieslingserie fand schnell zahlreiche Freunde in der Riesling-Fangemeinde. Das lag zum einen an der pointierten Abstimmung auf die Weine dieser Rebsorte, zum anderen an der ausgesprochen ansprechenden Formgebung. Jeder verstand auf Anhieb die Intention dieses Spezialisten-Ensembles.

Schattner: „Die Resonanz war sehr gut. Jeder der seriös probieren kann, hat einfach schnell festgestellt, dass die Gläser super gelungen waren und die verschiedenen Rieslinge noch besser und differenzierter zu probieren waren. In persönlichen Proben waren fast alle von diesen Gläsern überzeugt. Winzer, Gastronomen und Endverbraucher - jeder, der nicht fest an einem anderen Gläserlieferant geklebt hat, wollte wechseln.“

Die Form der Rieslingserie ist nicht am Reißbrett entstanden. Sie ist das Ergebnis einer langen Auseinandersetzung zwischen leidenschaftlichen Fachleuten aus der Wein- und der Glasbranche. Höchster Wert wurde darauf gelegt, auch feinste Nuancen der Rieslingweine durch die Glasform für den Weintrinker eröffnen zu können.

Das Ergebnis des Prozesse beschreibt Kai Schattner so: „Die Form der Gläser ist der Klimaentwicklung angepasst. Früher haben Gläser anderer Hersteller einen Säurepuffer am Glasrand gehabt. Heute ist zu viel Säure, außer beim Jahrgang 2010, kein Problem mehr. Die Schwenkfläche, das Volumen und die Kaminöffnung sind vielmehr entscheidend. Bei der Stölzle Lausitz-Serie stimmen die Proportionen, die Haptik ist perfekt und das anspruchsvolle Herstellungsverfahren, den Stil aus dem Kelch zu ziehen, ist dafür prädestiniert. So kann man relativ preiswert formschöne, anspruchsvolle Gläser nahezu in Mundblasqualität herstellen.“

Aus diesen zahlreichen Vorteilen heraus entwickelte sich ausgesprochen verständlich eine breite positive Resonanz auf diese Glasserie. Schattner: „Ich kann behaupten, das Glas wirklich bei allen Gelegenheiten dabeizuhaben und habe eine extrem hohe Akzeptanz und Überzeugung festgestellt. Wenn man das Glas regelmäßig benutzt, kann man schlecht wieder auf eine andere Serie zurück.“

Der Schritt hin zur Universalserie ist für Sommelier Kai Schattner nur logisch. Formgebung und Funktionalität sind bei den Stölzle Lausitz-Gläsern so harmonisch und liefern eine hervorragende Weingerechtigkeit, die auch den anderen Weinen zugute kommt. „Die Gläser sind so gut gelungen, dass man auch beispielsweise Chardonnay oder Sauvignon daraus trinken kann“, unterstreicht Schattner, sieht aber auch ganz praktische Gründe in der Gastronomie, die für die Erweiterung gesprochen haben:

„Die Erweiterung ist logisch, weil einige Gastronomen einfach Bordeaux- und Burgunderglas passend zur Serie verlangt haben. Auch viele Endverbraucher haben nach einem Sektglas oder einem großen Rotweinglas gefragt. Gerade die einfache und mittlere Gastronomie scheut zu sehr ein Spezialglas, und die machen ja den Hauptumsatz.“

Insgesamt stehen bei der Serie Experience heute sieben verschiedene Glastypen für die Abdeckung des Weinspektrums bereit: Zu den vier Rieslinggläsern, von denen das größte Glas jetzt auch als Rotweinkelch genutzt wird, sind ein Burgunder- und ein Bordeauxglas sowie ein Sektkelch hinzugekommen. Ein Champagnerkelch ist aktuell in der Entwicklung. Sie machen die Serie dann vollends vom Spezialisten zum Universalisten.

Sommelier Kai Schattner ist aber davon überzeugt, dass bei aller Erfahrung, die sich mit der Serie Experience sammeln lässt, die originäre Entwicklung der Rieslingserie als Basis dieser Glasserie Bestand behalten wird: „Die Umwandlung zu „Experience“ finde ich persönlich eher schade. Aber natürlich kann man nicht weltweit nur Rieslingliebhaber bedienen. Bei der großen Fangemeinde der Gläser wird es aber immer die Rieslingserie bleiben. Und im „Notfall“ trinken die halt ihren Brunello aus einem anderen Glas“, ergänzt Kai Schattner mit einem Augenzwinkern.


Weitere Informationen:
Stölzle Lausitz GmbH
Berliner Straße 22-32
D-02943 Weißwasser

Telefonnummer: 0 35 76 / 268-0
Telefaxnummer: 0 35 76 / 268-249
office@stoelzle-lausitz.de">office@stoelzle-lausitz.de

Tags: Weingläser, Weinglas, Trinkglas, Kelchglas, Trinkgläser, Kelchgläser, Glas, Karaffen, Trinkglas, Kristallgläser, Kristallglas, Dekanter, Krüge, Krug, Tischaccessoires, Specialities, Bar & Liqueur, Bierpokale, New York Bar, Becher, Vasen, Windlichter, Glasdosen, Dosen aus Glas, Bouquetvasen, Krempenvasen, Kugelvasen, Stielvasen, Bierseidel, Trinkbecher, Stölzle Lausitz GmbH Weißwasser

Links

Andere Presseberichte