Spitzenkoch Alexander Pöschel und Miele-Produktmanager Eike Lutz Kellermeier im Doppelinterview
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Spitzenkoch Alexander Pöschel und Miele-Produktmanager Eike Lutz Kellermeier im Doppelinterview

25.06.2014 | Miele & Cie. KG
"Es macht einfach Freude, diese Spüler zu bedienen"
Andreas Pöschel ist seit 1998 mit seiner Kochschule und als Foodstylist weit über Bielefelds Grenzen hinaus bekannt / Bildquelle: Alle Miele & Cie. KG
Andreas Pöschel ist seit 1998 mit seiner Kochschule und als Foodstylist weit über Bielefelds Grenzen hinaus bekannt / Bildquelle: Alle Miele & Cie. KG
Eike Lutz Kellermeier, bei Miele Leiter Produktmanagement Gewerbliche Spülsysteme
Eike Lutz Kellermeier, bei Miele Leiter Produktmanagement Gewerbliche Spülsysteme
Seit November 2013 bietet Miele Professional komplett neue Gewerbegeschirrspüler an: Zum Beispiel Frischwasserspüler für den Einsatz in Restaurants, Cafés und Bars und Haubentankgeschirrspüler für großen Geschirrbedarf. Jetzt müssen sich die Geräte in der Praxis bewähren - Zeit für eine erste Bilanz.

Diese ziehen Eike Lutz Kellermeier, bei Miele Leiter Produktmanagement Gewerbliche Spülsysteme, und Andreas Pöschel, erfolgreicher Koch und seit 16 Jahren mit seiner Kochschule in Bielefeld ein Begriff. Bei Pöschel ist ein neuer Frischwasserspüler schon seit über einem Jahr im "Testeinsatz".

Wie war die Markteinführung im November 2013?

Eike Lutz Kellermeier: Sie war ein voller Erfolg - und das Feedback der Kunden ist durchweg positiv. Dabei sind die Rückmeldungen der Kunden  unterschiedlich, was die Vielseitigkeit der Geräte widerspiegelt. Gastronomen zum Beispiel sind begeistert von den sehr kurzen Laufzeiten und der enorm erhöhten Kapazität der Frischwasserspüler.

Andreas Pöschel: Stimmt! Es macht einfach Freude, die neuen Spüler zu bedienen. Wir haben gleich zwei Geräte: Zuerst hatten wir nur das Modell "Brilliant", das ja eigentlich vor allem Gläser und Besteck spülen soll. Tatsächlich aber haben wir es am Anfang für unser gesamtes Geschirr genutzt, weil dieser Spüler einfach viel schneller ist als das Vorgängermodell, das bis vor Kurzem zusätzlich bei uns im Einsatz war.

Ende 2013 haben wir das alte Gerät ebenfalls gegen ein neues mit der Bezeichnung "SpeedPlus" ausgetauscht: Das ist mit fünf Minuten Laufzeit im "Super Kurz"-Programm extrem schnell, wird nun für das gesamte Mischgeschirr genutzt und "Brilliant" wieder vor allem für Gläser und Besteck. Praktisch finde ich, dass wir sie einfach aus der Maschine nehmen können und nicht mehr nachpolieren müssen.


Was unterscheidet die neuen Modelle von der Vorgängergeneration?

Kellermeier: Alle neuen Spülmaschinen haben in vielerlei Hinsicht deutlich zugelegt. So hat sich zum Beispiel die Reinigungsleistung des neuen Haubenspülers PG 8172 stark verbessert. Dies ermöglichen Programme, die  optimal zum jeweiligen Spülgut passen, variabler Spüldruck und ein neues Filtersystem.

Bei den neuen Frischwasserspülern wurde die Kapazität der beiden Spülebenen erhöht, so dass bis zu 50 Prozent mehr Geschirrteile pro Stunde gespült werden. Und das bei hervorragenden Reinigungsergebnissen und reduzierten Verbrauchswerten. Nicht zuletzt lassen sich die neuen Geräte perfekt in Küchenzeilen integrieren. Das geht sonst mit kaum einem Gewerbespüler.

Pöschel: Für uns bedeuten die neuen Geräte gegenüber früher etwa 35 Prozent Zeitersparnis. Ich kann also heute in derselben Zeit deutlich mehr Geschirr spülen. Dafür sind die kürzeren Laufzeiten verantwortlich, in Verbindung mit der automatischen Flüssigdosierung, dem Anschluss an Warmwasser und der automatischen Türöffnung AutoOpen. Sobald die Tür aufgeht, trocknet das Geschirr und kühlt schnell ab - auch das spart Zeit.

Warum lohnt es sich, in neue Spültechnik zu investieren?

Pöschel: Die kurzen Laufzeiten der neuen Geräte machen in unserer Kochschule eine Menge aus, schließlich spülen wir täglich etwa 30mal. Und die vollautomatische Flüssigdosierung sorgt dafür, dass immer die richtige Menge an Reinigungsmitteln verbraucht wird. Man kann nichts mehr falsch machen - und senkt gleichzeitig den Reiniger-Verbrauch.


Kellermeier: In aller Regel verbraucht neue Technik auch weniger Strom und Wasser als die alte. Im Falle des neuen Durchschub-Spülers PG 8172 wurde der Verbrauch deutlich reduziert. In der Eco-Ausführung mit Abwasser- und Abluftwärmerückgewinnung werden gegenüber dem Vorgängergerät bis zu 30 Prozent Energiekosten gespart! Auch die neuen Frischwasserspüler haben deutlich reduzierte Verbrauchswerte. So lassen sich die Betriebskosten dauerhaft senken.

Im täglichen Betrieb wird die Spülmaschine von jedem Mitarbeiter bedient, der gerade Zeit hat. Ist das bei den neuen Modellen problemlos möglich?

Pöschel: Die Teilnehmer unserer Kochkurse werden ja komplett in die Vorbereitung des Menüs einbezogen und dazu gehört auch das Bedienen der Spülmaschine. Das ist gar kein Problem. Einmal kurz zeigen, dann haben sie es verstanden. Das war auch bei meinem Team so. Schließlich sind die wichtigsten Programme schnell gefunden.


Kellermeier: Das liegt an den Direktwahltasten 1, 2 und 3. Hier kann der Kunde die wichtigsten Programme speichern und das große Display erleichtert zusätzlich den Umgang mit der Maschine. So können alle Hinweise - beispielsweise, wenn Salz nachgefüllt werden muss - im Klartext abgelesen werden. Und natürlich lässt sich die Displaysprache bequem umstellen. Unsere Frischwasserspüler sind wirklich kinderleicht zu bedienen. Das gilt auch für die Haubenspüler.

Haben Sie Tipps für die Praxis, damit es im Alltag mit dem Spülen besonders schnell geht?

Kellermeier: Gewerbespülmaschinen mit Frischwassersystem sind in vielen Fällen deutlich sparsamer als Tankspüler. Erst bei mehr als 40 Spülgängen pro Tag sollte man sich für eine Spülmaschine mit Tanksystem entscheiden.

Pöschel: Schmutziges Geschirr sollte man nicht erst lange herumstehen lassen, sondern gleich die Spülmaschine füllen und den Startknopf drücken - so kann nichts antrocknen. Bei großen Mengen empfiehlt es sich, "sortenrein" zu spülen, also getrennt nach Gläsern, Besteck und so weiter. Dann kann man gleich das Spülprogramm wählen, das dazu passt.

Zeit spart auch, wenn man sperrige Gegenstände wie Backbleche oder den herausnehmbaren Filtereinsatz der Dunstabzugshaube in der Spülmaschine reinigt. Man muss nur den Oberkorb herausnehmen, damit das klappt. Hartnäckige Verschmutzungen reinigt man am besten mit der letzten Spülcharge des Tages im Intensivprogramm. Das dauert zwar eine halbe Stunde, aber macht ja nichts: Dann ist schließlich Feierabend.


Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Anwender unter Tel.: 0800/22 44 644, Fax: 0800/22 55 755 oder www.miele-professional.de

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