Lichtgestaltung in Hotels: Wie sich Gäste rundum wohlfühlen
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Lichtgestaltung in Hotels: Wie sich Gäste rundum wohlfühlen

10.07.2015 | Emily Berger

Jeder Raum kann, je nach baulichen Möglichkeiten, mithilfe einer individuellen Lichtgestaltung perfekt ausgenutzt werden

Lichtgestaltung in Hotels par ex­cel­lence im Radisson Blu Hotel, Bremen / Bildquelle: Sascha Brenning - Hotelier.de
Lichtgestaltung in Hotels par ex­cel­lence im Radisson Blu Hotel, Bremen / Bildquelle: Sascha Brenning - Hotelier.de

Der Lichtmarkt wurde vor wenigen Jahren einem umfassenden technologischen Wandel unterzogen. Mit dem seit September 2012 gültigen Glühbirnenverbot hat die Industrie den Weg für eine neue, moderne Beleuchtungstechnologie freigeräumt. Dieser Schritt war längst überfällig, denn die über 150 Jahre alte Glühbirne entspricht längst nicht mehr den modernen Anforderungen eines Hotels. Inzwischen gibt es halbleiterbasierte Technologien wie LED, welche der Hotelbranche neue Möglichkeiten in den Bereichen Lichtqualität, Effizienz und Flexibilität anbieten.

Die Fassade: Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck zählt - ein Sprichwort, welches in vielen Bereichen unseres Lebens der Wahrheit entspricht. Es trifft auch auf die Hotelbranche zu: Die Fassade eines Hotels macht den ersten Kontakt mit potenziellen Kunden. Sie verdeutlicht Passanten den Charakter des Hotels, welchen Stil es besitzt und welches Ambiente sie im Inneren erwarten könnten.

Hoteliers beginnen bei der Lichtgestaltung also nicht im Zimmer ihrer Gäste, sondern bei der Fassade ihres Gebäudes. Eine gute Beleuchtung bringt die Besonderheiten der Architektur zum Vorschein, ohne sie in irgendeiner Weise zu minimieren. Inzwischen gibt es auch moderne Steuerungssysteme, die die Helligkeit automatisch der Umgebung anpassen.

Ein Element der Fassadenbeleuchtung ist die Lichtwerbung. Sie ist ein wichtiger Faktor für Hotels, um auf sich aufmerksam zu machen. Dabei sind sie aber nicht alleine. Menschen werden inzwischen mit Informationen verschiedenster Quellen überflutet. Jedes Unternehmen versucht, Informationen an den Verbraucher zu bringen. Um diese Aufgabe zu lösen, müssen Produkte verwendet werden, die sich von der Konkurrenz abheben.

Die Lobby: Auch der zweite Eindruck ist entscheidend

Menschen, die ein Zimmer gebucht haben, erhalten ihren zweiten Eindruck des Hotels in seiner Lobby. Auch hier spielt die Beleuchtung eine große Rolle. Sie ist ein entscheidender Faktor bei der Beurteilung des Hotels durch den Gast. Hoteliers müssen ihr Gebäude mit einer Kombination aus funktionalem und dekorativem Licht ausstatten: Eine gute Beleuchtung wirkt einladend, erlaubt aber auch die problemlose Orientierung im Gebäude.

Die Rezeption: Gästen das Gefühl vermitteln, willkommen zu sein

Von der Lobby aus erreichen Gäste die Rezeption des Hotels. Dieses wichtige Element eines Hotels ist ein Ort der Kommunikation. Da die Kommunikation effizient und angenehm verlaufen soll, muss die Beleuchtung entsprechend ausgerichtet sein. Weder der Mitarbeiter des Hotels noch der Gast dürfen von einem starken Flutlicht geblendet werden. Die Beleuchtung darf aber auch nicht so schwach sein, dass es für den Kunden schwierig ist, Formulare auszufüllen.

Eine Kombination aus Arbeitslicht und atmosphärischem Licht ist die beste Wahl für die Rezeption eines Hotels. Auch hier eignen sich intelligente Systeme zur effektiven Steuerung unterschiedlicher Lichtquellen und ihrer Anpassung auf die Tageszeit sowie die äußeren Lichtverhältnisse.

Flur und Verkehrsfläche: Sicherheit und Wohlfühlatmosphäre

Lange Flure sind in vielen Hotels zu finden. Die lang gestreckte, gleichmäßige Form sorgt bei vielen Menschen für ein mulmiges Gefühl und Unsicherheit. Kommt eine schlechte Beleuchtung hinzu, werden die beiden Gefühle noch verstärkt.

Flure und andere Verkehrsflächen in Hotels sollten stets gut beleuchtet sein. Weiterhin muss die Beleuchtung so gewählt werden, dass sie den Flächen eine räumliche Struktur verleiht und sie so angenehm erscheinen lässt. Moderne Lichtmanagementsysteme geben Hotelgästen ein Gefühl von Sicherheit und erlauben gleichzeitig einen effizienten, sparsamen Betrieb.

Das Gästezimmer: Wo jeder Wunsch in Erfüllung geht

Das Gästezimmer ist in puncto Lichtgestaltung die größte Herausforderung eines Hotels. Es handelt sich um einen Raum, wo sich Menschen tage- oder wochenlang wie zu Hause fühlen sollen. Doch jeder Mensch definiert das Zuhause anders und besitzt unterschiedliche Anforderungen an einen Raum, um sich darin wohlzufühlen.

Glücklicherweise ist der Faktor Licht größtenteils für das Wohlfühlerlebnis verantwortlich. Die Beleuchtung muss in einem Gästezimmer drei grundlegende Beleuchtungsszenarien erfüllen:

  • entspannen
  • arbeiten
  • lesen

Neben der Grundbeleuchtung, die den Raum erhellt, muss das Gästezimmer folglich mit zwei weiteren Beleuchtungen ausgestattet sein: Ein Zonenlicht sowie ein Stimmungslicht. Ersteres schafft dort Licht, wo es für gewisse Tätigkeiten benötigt wird, etwa zum Arbeiten oder Lesen. Das Stimmungslicht schafft eine schöne Atmosphäre. Es leuchtet, ohne den Raum groß zu beleuchten. Es erweckt beim Gast Gefühle wie Gemütlichkeit, Leidenschaft und Romantik.

Produkte und Unternehmen, die die Lichtgestaltung umsetzen

Die oben beschriebenen Maßnahmen können Hoteliers auf zwei Arten umsetzen:

  • Sie recherchieren selbst und wählen Lichtprodukte aus oder
  • sie engagieren ein externes Unternehmen mit der Aufgabe.

Je nach zur Verfügung stehendem Budget und dem gewünschten Vorhaben macht es Sinn, spezielle Firmen mit der Lichtplanung zu beauftragen. Hoteliers können über die Business-Suchmaschine productpilot.com Produkte und Firmen aus dem Bereich Beleuchtung aufsuchen. In der Datenbank der Suchmaschine befinden sich sowohl Unternehmen, die Lichtprodukte verkaufen als auch Firmen, die die Lichtgestaltung als Dienstleistung anbieten.