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Meiko Deutschland GmbH und seine Nachrichten

13.02.2026 | Meiko Maschinenbau GmbH

Die Meiko Deutschland GmbH, gegründet 2019, ist eine eigenständige Marktorganisation, die nahe an ihren Kunden agiert und maßgeschneiderte Lösungen bietet. Mit einem Fokus auf individuelle Anforderungen entwickeln sie Produkte im Dialog mit der Praxis und bieten ganzjährig persönlichen Service

Meiko Logo
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Die Jubiläumsmaschine an ihrem Zielort in Dänemark / Bildrechte: Anders Hviid
Die Jubiläumsmaschine an ihrem Zielort in Dänemark / Bildrechte: Anders Hviid
Meiko Sustable / Foto: Meiko
Meiko Sustable / Foto: Meiko
M-iQ Cup Nicht nur für Becher, im Gegenteil / Foto: Meiko
M-iQ Cup Nicht nur für Becher, im Gegenteil / Foto: Meiko

Meilenstein bei Meiko: Jubiläumsmaschine wurde gefertigt

Der Offenburger Hygieneexperte Meiko feierte zum Jahresbeginn einen besonderen Meilenstein mit der Fertigung der 10.000sten Maschine der Erfolgsreihe M-iQ. Die Band- und Korbtransportmaschine wurde 2009 mit einer spektakulären Liveshow auf den Markt gebracht. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung für zahlreiche Branchen prägt sie bis heute den technischen Standard im Bereich der Transportspülmaschinen. Das wurde entsprechend gefeiert.

Im Dezember des vergangenen Jahres wurde am Offenburger Hauptsitz des Hygieneexperten Meiko das 10.000ste Exemplar der Band- und Transportmaschine M-iQ gefertigt. Die Jubiläumsmaschine wird als M-iQ Cup bei Gate Gourmet am Flughafen Kopenhagen eingesetzt. Dort spült sie künftig bis zu 10.500 Mehrwegbecher pro Stunde und sorgt für schnelle und hygienische Wiederverfügbarkeit – ein entscheidender Faktor im Airline- und Event-Catering.

Die Markteinführung im Jahr 2009 blieb vielen Branchenexperten bis heute in Erinnerung: Das bekannte Magier-Duo Ehrlich Brothers zauberte eine meterlange Maschine live vor den Augen des internationalen Fachpublikums auf die Bühne des Europa Parks.

In den folgenden Jahren durchlief die M-iQ-Serie eine vielseitige technische Evolution mit Anpassungen für zahlreiche Branchen, die von den Vorteilen profitieren wollten. Aktuelle Erweiterungen wie das Automatisierungsmodul M-iFlow IPB adressieren gezielt den Personalmangel und steigern die Effizienz sowie die Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche Studien zu KI-gestützter Automatisierung zeigen zudem mögliche Anwendungsbereiche in der Zukunft auf.

Die Jubiläumsmaschine wurde daher gebührend gefeiert: Beim „Spülmaschinenfest“ am 22. Januar kamen Mitarbeitende aus allen Bereichen zusammen, um die 10.000ste M-iQ zu würdigen. Trotz winterlicher Temperaturen von minus zwei Grad sorgten Wintergrillen und ein festliches Beisammensein im Betriebsrestaurant für beste Stimmung.

In seiner Ansprache erinnerte Dr.-Ing. Thomas Peukert, CEO der Meiko-Gruppe, an die Anfänge der M-iQ: „Der interne Projektname lautete MGM: die Mutter-Großmaschine, wobei sich Mutter auf das realisierte Plattformkonzept für Großmaschinen bezog. Schon die Markteinführung war ein außergewöhnlicher Moment – technisch anspruchsvoll, international beachtet und bis kurz vor dem Event von Spannung geprägt.“ Sein Dank galt allen Beteiligten aus Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Vertrieb, Service und vielen mehr: „Die M-iQ ist echtes Teamwork.“

Die feierliche Übergabe der festlich geschmückten Maschine fand Ende Januar in Dänemark statt, während Vertreter des Gate Gourmet Headquarters in Zürich Anfang Februar nach Offenburg eingeladen wurden. Dort erhielten Sie ein Miniaturmodell der Maschine und eine Dankesurkunde überreicht. Dazu betont Thomas Peukert: „Wir möchten unsere Freude teilen und mit unserem Dank auch die enge Partnerschaft unterstreichen, die beide Unternehmen verbindet.“

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Frühere Meiko News:

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Meldung vom 22.01.26

'Suse' - die Spülmaschine, die Events den Müll abgewöhnt

Die Kehrseite des gemeinsamen Feierns sind hohe Entsorgungskosten und eine gigantische Logistik, um den Abfallmengen Herr zu werden. Von echter Nachhaltigkeit ganz zu schweigen. Deshalb sind Volksfeste & Co. die perfekte Spielwiese für Unternehmen, die davon leben, den Müll anderer zu beseitigen – besonders in einer Stadt wie Hamburg, wo es immer etwas zu feiern gibt.

Das hiesige Entsorgungsunternehmen Otto Dörner geht dennoch einen anderen Weg und setzt auf das Gegenteil: Abfall vermeiden. Dafür hat man mit Sustable sogar ein eigenes Start-up gegründet. Dessen Mission ist es, den Einsatz von Mehrweggeschirr so wirtschaftlich und einfach zu machen, dass auch die letzten Bedenkenträger überzeugt werden.

Müll reduzieren von der Idee bis zum Geschäftsmodell

Nils Siebörger, Geschäftsführer von Sustable, erinnert sich, dass die Idee sogar von Kunden ausging: „Wir wurden oft gefragt, wie sich die Abfallmenge bei Events reduzieren ließe und das Ergebnis war immer dasselbe: Es führt kein Weg daran vorbei, Einweg- durch Mehrweggeschirr zu ersetzen.“

Das bestätigt Mathias Behm. Der Sustable-Betriebsleiter war zuvor Event-Projektmanager für Otto Dörner. „Als Entsorger haben wir jahrelang beobachtet, wie bei Events riesige Mengen an Müll entstehen und am Ende auf unseren Lkw landen. Irgendwann war uns klar, dass wir nicht nur aufräumen, sondern etwas verändern wollen.“

Als die Stadt Hamburg ankündigte, große Veranstaltungen nur noch mit Mehrweglösungen zu genehmigen, wurde Nägel mit Köpfen gemacht. „Da es noch kein passendes Angebot auf dem Markt gab, sind wir selbst aktiv geworden und haben mit dem Event-Caterer Stereolicious die Firma Sustable gegründet“, erklärt Nils Siebörger. Durch den regionalen Ansatz mit kurzen Transportwegen im Großraum Hamburg stimmt sogar die CO₂-Bilanz des Systems.

Das war dem Geschäftsführer wichtig: „Für uns ist Nachhaltigkeit eine Triebkraft für die Zukunft, mit der sich jede Branche auseinandersetzen muss. Für große Events wollen wir unseren Beitrag für Hamburg leisten.“ Die Kunden honorieren die regionale Authentizität. Vom Hamburger Großmarkt über Straßenfeste bis zu Konzerten in der Barclays Arena – Sustable versorgt heute Veranstaltungen jeder Größenordnung mit Mehrweggeschirr, inklusive Logistik und Prozessdesign.

“Wer unser System einmal in der Praxis erlebt hat, ist schnell überzeugt."

„Die Leute haben längst verstanden, dass Nachhaltigkeit keine Option mehr ist, sondern eine Notwendigkeit. Wer heute ein Bier bestellt, hat nichts gegen einen Kunststoffbecher, der wiederverwendet wird“, erklärt Mathias Behm. „Aber die Veranstalter zucken zusammen, wenn sie ‚Mehrweg‘ hören. Zu teuer, zu aufwendig, zu kompliziert, heißt es da oft.“ Der Kostendruck ist hoch und Einweggeschirr wirkt zunächst günstiger. Sustable zeigt aber, dass sich Mehrweg langfristig auch finanziell auszahlt.

Dazu nochmal Mathias Behm: „Alle Kunden wollen nachhaltige Lösungen, sie haben nur Angst vor der Umsetzung. Mehrweggeschirr ist erst einmal teurer als Einweggeschirr, das in riesigen Mengen produziert wird. Mit der richtigen Technik macht es jedoch keinen Unterschied, ob man Einweggeschirr wegwirft oder Mehrweggeschirr spült. Wer unser System einmal in der Praxis erlebt hat, ist schnell überzeugt. Es gibt diesen Aha-Moment, wenn sie merken, dass es gar nicht so kompliziert ist und sich am Ende des Tages auch rechnet.“

Auch der Gesetzgeber möchte keine Müllberge aus Bechern und Geschirr mehr sehen. In Hamburg gilt: Kein Umdenken, kein Event. Sustable war früh dran und hat nun eine serienreife Lösung parat. Dafür musste das Unternehmen allerdings erst einmal in Hightech investieren, denn Wiederverwenden statt Wegwerfen, das bedeutet Spülen statt Entsorgen.

Suse, die Maschine mit einer Mission: Müll vermeiden, statt Müll entsorgen

Apropos intelligent investieren: Hier kommt „Suse“ ins Spiel. Sie ist die Hauptdarstellerin bei Sustable und erhielt ihren Namen aus der Belegschaft. Bis zur Namenstaufe war sie besser bekannt als Meiko M-iQ Cup: eine Hightech-Spülmaschine für Mehrwegbehältnisse. Stunde für Stunde arbeitet sie sich durch Tausende Becher, Bowls und Besteckteile – präzise auf die Prozesse von Sustable abgestimmt.

Noch am Maschinenausgang wird alles hygienesicher eingelagert oder geht direkt wieder in den laufenden (Event-)Betrieb. Das geht schnell, ist zuverlässig und wirtschaftlich. Von Soßenresten in Kunststoffschalen bis zu Lippenstift an Getränkebechern – Suse macht kurzen Prozess. „Unsere Mitarbeiter lieben das Ding“, sagt Mathias Behm. „Du kommst überall dran, die Höhe ist perfekt eingestellt und die Bedienung ist wirklich einfach.“

Wenn der Arbeitseinsatz morgens beginnt, wird die Maschine direkt beladen, da sie bereits eine halbe Stunde zuvor automatisch hochfährt. Das ist clever, auch mit Blick auf die Personalkosten. Meiko unterstützte zudem die Auswahl des passenden Bestecksatzes mittels Spültests in der Barclays Arena, wo ebenfalls eine M-iQ Cup im Einsatz ist. „Wir wollten Geschirr finden, das perfekte Spül- und Trockenergebnisse ermöglicht und gleichzeitig gute Portionen für die Gäste bietet.

Schlussendlich haben wir das charakteristische Sustable-Geschirr gefunden und mit Probespülungen die Chemie perfekt abgestimmt“, erinnert sich Anja Steinort-Bialke von Meiko. Das ist vor allem für die hochmoderne Vibrationstrocknung essenziell, deren Herzstück die passende Spülchemie ist. „Unser spezieller Kunststoffklarspüler bindet die verbliebenen Wassertropfen so, dass sie durch die Vibrationstrocknung abgeschlagen werden.

Auf diese Weise haben wir am Ende quasi keine Restfeuchte mehr, sodass alles hygienesicher gestapelt und eingelagert wird“, sagt die Expertin von Meiko. Dabei spielt auch die Art des Kunststoffs eine Rolle für Mathias Behm: „Auch bei der Trocknung haben wir mehrere Einstellungen, je nachdem, welches Spülgut wir spülen, wie stark der Kunststoff ist und um was für ein Material es sich genau handelt. Ob Geschirr von Food-Ständen oder Becher von Konzerten – mit Suse passen wir die Einstellungen punktgenau an und erzielen perfekte Ergebnisse.“

Auch die Zusammenarbeit mit Meiko als Technikpartner bewährt sich: „Von der Installation über die Einstellung der Chemie bis hin zur Wartung wurden wir jederzeit super betreut“, lobt Behm. Darauf kam es auch Nils Siebörger an: „Nachhaltigkeit ist für mich auch eine Frage der partnerschaftlichen Zusammenarbeit und der Zuverlässigkeit.

Und gerade weil wir aus einer eigentlich fremden Branche kommen, ist es für uns wichtig, eine Technik zu haben, die zuverlässig und beherrschbar für uns ist – und Ansprechpartner, die erreichbar sind, wenn Fragen auftauchen. Und beides haben wir bei Meiko gefunden.“ Das Beste? Das System entwickelt sich weiter. Mit jedem Event und jedem gespülten Becher wächst die Erfahrung, Abläufe werden optimiert und Einstellungen perfektioniert.

Nachhaltigkeit bei Events war lange ein Wunschtraum – heute ist sie Realität. In der Hansestadt ist Sustable ein wichtiger Teil dieser Bewegung – und gekommen, um zu bleiben. Die Botschaft ist klar: Spülen ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auf lange Sicht auch wirtschaftlicher, als immer neues Einweggeschirr zu kaufen. Punkt.

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Meldung vom 30.10.25

Mehrweg in der Barclays Arena in Hamburg

In der Barclays Arena in Hamburg ist alles größer, lauter und packender. An Wochenenden springt, singt und feiert hier gerne auch einmal eine ganze Kleinstadt. Dementsprechend groß sind auch die Müllberge. Zumindest wäre das so, wenn man bei Veranstaltungen nicht konsequent auf Mehrwegbecher setzen würde. Damit das gelingt, wurde hier einiges in Bewegung gesetzt. Wie das gelang, verrät Ihnen unsere Reportage aus der Hansestadt

Haben Sie schon mal erlebt, wie eine ganze Kleinstadt auf einmal springt, singt und feiert? Wenn nicht, dann waren Sie noch nie in der Barclays Arena in Hamburg. Santana, Lionel Richie, Lauryn Hill, Hans Zimmer, The Offspring... Beim Blick auf das Programm wird schnell klar: Hier ist alles größer, lauter und packender. Deshalb sprechen auch die Zahlen für sich: 150 Meter lang, 130 Meter breit und Platz für bis zu 16.000 Fans. Eine feiernde Kleinstadt eben!

Wie aufwendig es hinter der Bühne zugeht, zeigen 600 Kilometer verlegte Kabel – das würde von Hamburg bis München reichen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 2022 entwickelte sich die Arena mit inzwischen über 2.500 Veranstaltungen zu einer der imposantesten Multifunktionshallen Europas.

Ob Musik, Sport oder Showbiz, ob Justin Timberlake, Handball-Länderspiel oder Let‘s Dance – das Gebäude passt sich jedem Event an. Als Stadion bebt es unter 13.000 Fans und auch als behagliches Amphitheater finden 4.000 Gäste Platz. 79 Rollstuhlplätze inklusive Begleitperson sorgen zudem dafür, dass wirklich alle mitfiebern können.

Kein Wunder also, dass jedes Jahr über eine Million Menschen in die Arena strömen, die seit 2007 zur Anschutz Entertainment Group (AEG) gehört – einem Big Player im weltweiten Live-Entertainment- und Sportgeschäft mit Sitz in Los Angeles.

Feiern, staunen, genießen – wieder und wieder und wieder

Hungrig? Durstig? Kein Problem! Die Barclays Arena verwöhnt ihre Gäste mit zwei öffentlichen Restaurants, zwei Premium-Restaurants und vier Bars. Insgesamt macht das 2.000 Sitzplätze und für den schnellen Hunger stehen obendrein 17 Fastfood-Outlets bereit. Zudem warten pro Event 15.000 Liter Bier in riesigen Stahlfässern darauf, gezapft zu werden. Alles in allem also auch ein gastronomischer Superlativ.

Der wiederum hat sichtbare Folgen: jede Menge Müll, vor allem Getränkebecher. Doch auch dabei hat die Barclays Arena die Nase vorn. Inwiefern, das weiß Michael Grasshoff. Er ist Leiter für den Bereich Logistik und Warenbeschaffung bei Levy, das als Teil des Caterings-Unternehmens Compass-Group die Arena betreut.

Der 48-Jährige kennt die Event-Branche aus dem Effeff und sein Wacken-Shirt von 1994 spricht Bände – hier weiß einer, wie die Branche tickt, ist Profi, aber auch Fan geblieben. Ein Beruf in einem anderen Zweig? „Das kann ich mir nur schwer vorstellen.“ Mit seinem feinen Gespür für nachhaltige Prozesse ist der gebürtige Hamburger hier genau richtig. „Unsere Philosophie basiert auf Nachhaltigkeit in allen Bereichen.

Das fängt beim Strom- und Wasserverbrauch an und reicht bis zum Food-Konzept inklusive Verpackung.“ Bei Getränken setzt man deshalb schon seit Jahren auf Mehrwegbecher. Schließlich sorgten auch Versuche mit Bechern auf Maisstärkebasis für Abfall. Eine zukunftsfähige Lösung sieht anders aus. „Wir hatten damals überlegt, das Thema auszulagern, wollten aber auch kurze Lieferwege – wenn schon nachhaltig, dann richtig“, erinnert sich Michael Grasshoff.

14.000 Becher pro Abend: Eine eigene Spülstraße muss her!

Bis zu 14.000 Mehrwegbecher gehen im Schnitt pro Veranstaltung über die Theke – und fast alle kommen wieder zurück. „Nachhaltigkeit war mir schon immer ein persönliches Anliegen und so ging es uns allen hier. Wir hatten eine gemeinsame Idee und haben zusammen einen Plan entwickelt“, beschreibt Michael Grasshoff rückblickend den Weg hin zu einem tragfähigen Konzept.

Letzteres sieht vor, alle Becher direkt in der Barclays Arena zu spülen, unabhängig von Größe und Form, egal ob für Bier, Softdrinks oder Wein. Aus hygienischer Sicht keine leichte Aufgabe, denn das Spülen von Kunststoffbechern erfordert besonderes Know-how. Restfeuchtigkeit in gestapelten Bechern wird schnell zum Eldorado für Keime – ein Worst-Case-Szenario für jede Großveranstaltung. Hinzu kam die Platzthematik, denn die Spültechnik für derart große Mengen braucht Raum.

Ein Mann, ein Ort: Wo die Spülstraße untergebracht ist …

Der gebürtige Hamburger machte sich deshalb umgehend auf die Suche nach einem geeigneten Ort für die Spülstraße und fand eine stillgelegte Küche: „Dort gab es Wasser, Abwasser und Starkstromanschlüsse, aber leider auch Wände, niedrige Decken und eine Sprinkleranlage. Nicht gerade optimal, aber gemeinsam mit Meiko haben wir diese Hürden gemeistert.“

Die Becher werden abends von den Veranstaltungen abgeholt und in der Spülstraße sortiert. Um noch nachhaltiger zu spülen, werden die Becher von kleineren Events im Kühlhaus geparkt und später gebündelt gespült. Bei Großveranstaltungen wird entweder am nächsten Tag gespült oder parallel, wenn die Becher sofort wieder ausgegeben werden müssen.

Mehrwegbecher: ohne Lippenstift, dafür knochentrocken

Wie so oft gibt es beim Spülen auch etliche Herausforderungen, hartnäckiger Permanent-Lippenstift zum Beispiel. Die richtige Spülchemie hat dabei für klare Verhältnisse gesorgt, wie Anja Steinort-Bialke betont. Sie betreute das Projekt von Anfang an und ist als Ansprechpartnerin von Meiko vor Ort. Außendienst, Service, Kunde: Man kennt sich seit Jahren.

Bei Fragen reicht eine WhatsApp-Nachricht und der Rest ist geklärt, denn auch das Meiko-Servicecenter liegt quasi um die Ecke. „Der Kunde legte großen Wert darauf, dass wir alles aus einer Hand liefern, auch die passende Spülchemie inklusive Kunststoffklarspüler. Deshalb sind die Spül- und Trocknungsergebnisse heute einwandfrei.“ Die gemeinsame Geschichte geht lange zurück – seit Bestehen der Arena ist Meiko mit von der Partie. Trotzdem war die Investition kein Selbstläufer.

Für die Spülstraße wurde die Technik mehrerer Hersteller verglichen und Erfahrungen aus der Branche eingeholt. Am Ende fiel die Wahl wieder auf Meiko. Deren Bandtransportmaschine M-iQ Cup kommt immer dann zum Einsatz, wenn Mehrweg auf Superlative trifft: bei Festivals, in Fußballstadien, bei den Olympischen Spielen uvm. Vor der Installation gab es allerdings noch die bereits erwähnten Hürden: „Weil der Raum früher eine Küche war, mussten zunächst einige Wände entfernt werden.

Dafür haben wir die Planung geliefert und für den Eintransport der Maschine in den dritten Stock auch andere Trennungen vorgenommen, um in die Aufzüge zu kommen“, erklärt Anja Steinort-Bialke. Doch wie verhielt es sich mit der geringen Deckenhöhe sowie der Sprinkleranlage? Eine Abluftanlage löste auch dieses Problem und so wurde aus der ausrangierten Küche eine Hightech-Spülstraße im Herzen der Arena.

Ob zum Einlagern oder für das direkte Nachschenken am Tresen: Am Ende eines Spülgangs müssen alle Becher ausnahmslos trocken sein. Dank der integrierten Vibrationstrockung ist das kein Problem. So werden Tropfen vom Kunststoffklarspüler gebunden und schließlich vom Becherrand abgeschlagen. Das freut auch Michael Grasshoff: „Das Spülergebnis ist wirklich klasse und gerade mit Blick auf die Trocknung ist die Maschine perfekt für uns.“

Da die Arbeitskräfte vom Handling der Maschine genauso begeistert sind wie Michael Grasshoff vom Nutzen der dazugehörigen App, fällt sein Resümee durchweg positiv aus: „Produkt, Service, Leistung, wir sind mit Meiko bis jetzt sehr gut gefahren und ich sage auch, wir werden zukünftig sehr gut damit weiterfahren.“

Auch am nächsten Abend wird es mindestens 14.000 gute Gründe für diese Überzeugung geben, denn im Bereich der Bühne läuft bereits der nächste Aufbau auf Hochtouren. Eine englische Metalband wird die Barclays Arena bis auf den letzten Platz füllen und damit auch genauso viele Becher. In der Spülstraße im dritten Stock sieht man dem gelassen entgegen – eine feiernde Kleinstadt, das ist hier oben „business as usual“.

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