Als etabliertes Familienunternehmen aus Altenberg bei Linz vereint die Rabmer Gruppe Bauexpertise mit technologischem Know-how. Über 60 Jahre Erfahrung fließen in Bau-, Immobilien- und Hotellerieprojekte sowie in innovative Umwelttechnologien für nachhaltige Wasser-, Abwasser- und Energielösungen...
Wasser sparen - ohne Komfort Verzicht
Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen unserer Zeit. Gleichzeitig wird täglich eine enorme Menge hochwertiges Trinkwasser für Anwendungen verwendet, bei denen sich der Verbrauch mit einfachen technischen Lösungen deutlich reduzieren ließe. Besonders großes Potenzial liegt im Warmwasserbereich: Denn jeder eingesparte Liter Warmwasser spart nicht nur Wasser, sondern gleichzeitig auch Energie, CO₂ und Kosten.
Eine innovative Wasserspartechnologie aus Österreich zeigt, wie Ressourcenschonung funktionieren kann, ohne dass Menschen dafür ihre Gewohnheiten ändern oder auf Komfort verzichten müssen. Der Ecowaterjet by Rabmer® reduziert den Wasserverbrauch beim Duschen um bis zu 50 Prozent und erhält gleichzeitig ein angenehmes, kräftiges Duschgefühl.
„Wir müssen Wassersparen neu denken. Es geht nicht darum, Menschen ständig zum Verzicht aufzufordern. Viel wirkungsvoller sind intelligente Technologien, mit denen wir bei alltäglichen Anwendungen automatisch weniger Wasser und Energie verbrauchen. Genau darin liegt aus unserer Sicht ein enormes Potenzial für nachhaltigen Ressourcenschutz“, erklärt Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der österreichischen Rabmer Gruppe.
Weniger Wasserverbrauch durch innovative Venturi-Technologie
Das Prinzip des Ecowaterjet ist einfach: Der kompakte Duscheinsatz wird zwischen Armatur und Duschschlauch montiert – bei Regenduschen kann er direkt vor der Oberkopfdusche eingesetzt werden. Der bestehende Duschkopf bleibt erhalten. Im Inneren kommt eine spezielle Venturi-Technologie zum Einsatz. Durch die gezielte Beimischung von Luft wird der Wasserstrahl trotz reduziertem Wasserdurchfluss als kräftig und angenehm wahrgenommen. Je nach Ausführung lässt sich der Wasserverbrauch beim Duschen dadurch um bis zu 50 Prozent reduzieren.
Die Nachrüstung erfolgt innerhalb weniger Minuten und erfordert weder einen Umbau des Badezimmers noch den Austausch bestehender Duschköpfe. Damit eignet sich die Technologie sowohl für Privathaushalte als auch für Hotels, Wohnanlagen, Studentenwohnheime, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Der entscheidende Vorteil: Die Einsparung erfolgt automatisch bei jeder einzelnen Dusche.
„Eine nachhaltige Technologie muss einfach funktionieren und von den Menschen akzeptiert werden. Wenn der Nutzer beim Duschen keinen Komfortverlust wahrnimmt und gleichzeitig deutlich weniger Wasser und Energie benötigt werden, entsteht eine Lösung, die ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist“, so Rabmer-Koller.
Warmwasser sparen heißt gleichzeitig Energie sparen
Das Einsparpotenzial geht dabei weit über den reinen Wasserverbrauch hinaus. Denn Wasser zum Duschen muss zunächst erwärmt werden. Wird weniger Warmwasser benötigt, sinkt daher gleichzeitig der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung.
Damit wirkt eine vergleichsweise kleine technische Maßnahme gleich mehrfach: Sie reduziert den Verbrauch von Trinkwasser, senkt den Energiebedarf und verringert die damit verbundenen CO₂-Emissionen und Betriebskosten. Besonders bei einer großen Anzahl an Duschen kann daraus ein erheblicher Effekt entstehen – etwa in Hotels, Wohnanlagen, Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen.
„Gerade im Gebäudebereich gibt es viele Möglichkeiten, Ressourcen effizienter einzusetzen, ohne dass dafür große Infrastrukturmaßnahmen notwendig sind. Oft können kleine technische Veränderungen, millionenfach eingesetzt, eine enorme Wirkung erzielen“, betont Rabmer-Koller.
Eine Million Duschen zeigen das Potenzial
Wie groß dieser Effekt sein kann, zeigt eine Berechnung der von Rabmer-Koller initiierten Initiative „Energie & Wasser sparen. Jetzt!“. Ihr Ziel ist es, den Warmwasserverbrauch von einer Million Duschen nachhaltig zu reduzieren.
Wird der Wasserdurchfluss dabei beispielsweise von 12 auf 7 Liter pro Minute gesenkt, ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von bis zu:
- 22 Milliarden Liter bzw. 22 Millionen Kubikmeter Wasser
- 3,2 Millionen Gigajoule Energie
- 290.000 Tonnen CO₂
Das entspricht einer Wassermenge von rund 8.800 olympischen Schwimmbecken. Gleichzeitig könnten durch die Einsparung hunderttausende Tonnen CO₂ pro Jahr vermieden werden. Das Beispiel verdeutlicht, welche Wirkung entstehen kann, wenn Wassersparen nicht nur als individuelles Verhalten verstanden wird, sondern direkt in alltägliche Anwendungen integriert wird.
Nachhaltigkeit, die im Alltag automatisch funktioniert
Die Frage, wie Wasser effizienter genutzt werden kann, gewinnt in ganz Europa an Bedeutung. Bevölkerungswachstum, Klimawandel, steigender Verbrauch und zunehmende Nutzungskonflikte erhöhen den Druck auf die verfügbaren Wasserressourcen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und die Reduktion von CO₂-Emissionen. Technologische Lösungen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten – insbesondere dann, wenn sie einfach nachrüstbar sind und keine Änderung des Nutzerverhaltens voraussetzen.
„Wir haben heute Technologien zur Verfügung, mit denen wir sofort beginnen können, Wasser und Energie effizienter einzusetzen. Entscheidend ist, diese Lösungen möglichst breit in den Alltag zu bringen. Wenn Millionen Menschen automatisch bei jeder Dusche Ressourcen sparen, entsteht aus einer kleinen technischen Veränderung eine enorme Gesamtwirkung“, so Rabmer-Koller.
- Weitere Infos zur Rabmer Gruppe
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Frühere Rabmer Gruppe News:
- Trockenheit in ganz Europa: Wassersparen muss Teil unseres Alltags werden
- Trockenheit in Österreich: So können Haushalte Wasser sparen
- Feronia Nachhaltigkeitspreis 2026 für die Rabner Gruppe
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Intelligente Technologien ermöglichen nachhaltiges Wassersparen
Extreme Hitze, sinkende Grundwasserspiegel und ausbleibende Niederschläge prägen mittlerweile weite Teile Europas. Wir erleben immer häufiger längere Trockenperioden, die Gewässer, Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung zunehmend unter Druck setzen. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigen deutlich: Wasser ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Ressource, mit der wir künftig noch bewusster umgehen müssen.
Dabei wird häufig über große Verbraucher gesprochen – etwa Landwirtschaft oder Industrie. Ein erheblicher Teil des Wasser- und Energieverbrauchs entsteht jedoch auch tagtäglich in Gebäuden. Zusätzlich zählt die Erwärmung von Warmwasser auch zu den größten Energieverbrauchern in privaten Haushalten, Hotels, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen.
Die gute Nachricht: Für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser muss niemand auf Komfort verzichten. Moderne Technologien ermöglichen es bereits heute, den Verbrauch deutlich zu reduzieren, ohne Gewohnheiten verändern zu müssen. Gerade dort, wo täglich tausende Liter Warmwasser verbraucht werden, lassen sich mit einfachen Maßnahmen erhebliche Einsparungen erzielen.
„Die Diskussion darf nicht länger lauten: Wie bringen wir Menschen dazu, weniger oder kürzer zu duschen? Die richtige Frage ist: Wie schaffen wir es, dass Millionen Menschen mit jedem Duschvorgang automatisch weniger Wasser und Energie verbrauchen – ohne ihre Gewohnheiten ändern oder auf eine erfrischende Dusche verzichten zu müssen?
Nachhaltigkeit ist dann erfolgreich, wenn sie einfach funktioniert.“ betont Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der oberösterreichischen Rabmer Gruppe und Initiatorin von „Energie & Wasser sparen. Jetzt“. "Die aktuelle Situation zeigt deutlich, dass wir dringend umdenken müssen. Gleichzeitig müssen wir den Menschen aber Lösungen anbieten, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen. Nachhaltigkeit soll nicht bedeuten, auf Lebensqualität verzichten zu müssen."
Der größte Wasserverbrauch steckt im Warmwasser
Ein durchschnittlicher Deutscher verbraucht rund 123 Liter Wasser pro Tag. Ein wesentlicher Teil (46 %) davon entfällt auf Warmwasser – vor allem beim Duschen, Händewaschen und in der Küche. (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wassernutzung-privater-haushalte)
Was viele dabei unterschätzen: Jeder Liter Warmwasser muss zuvor aufwendig erwärmt werden. Wer Warmwasser spart, reduziert daher gleichzeitig den Wasserverbrauch, den Energiebedarf und die CO₂-Emissionen. Gerade deshalb sehen Experten im Warmwasserbereich einen der größten Hebel für mehr Nachhaltigkeit.
Weniger Wasser – gleicher Komfort
Viele Menschen denken beim Wassersparen zuerst an kürzeres Duschen oder Einschränkungen im Alltag. Dabei zeigen moderne Technologien längst, dass es auch anders geht. Ein Beispiel dafür ist der Ecowaterjet by Rabmer. Die in Österreich entwickelte Wasserspartechnologie reduziert den Wasserverbrauch beim Duschen um bis zu 50 Prozent, ohne den Duschkomfort zu beeinträchtigen.
Der Ecowaterjet wird einfach zwischen Armatur und Duschschlauch – beziehungsweise bei Regenduschen direkt vor der Oberkopfdusche – montiert und kann innerhalb weniger Minuten nachgerüstet werden. Der bestehende Duschkopf bleibt erhalten. Dadurch werden Ressourcen geschont und unnötiger Abfall vermieden, der beim Austausch kompletter Duschköpfe entstehen würde.
Die innovative Venturi-Technologie sorgt dafür, dass trotz des geringeren Wasserverbrauchs ein kräftiger Wasserstrahl erhalten bleibt. So können die gewohnten Duschgewohnheiten beibehalten werden und Wasser- sowie Energieeinsparungen erfolgen automatisch bei jeder Dusche. Das Produkt wird bereits weltweit in vielen Hotels, Unternehmen, Studentenheimen etc. eingesetzt. "Die nachhaltigste Lösung ist jene, die Menschen gerne nutzen. Wenn wir denselben Komfort mit deutlich weniger Wasser erreichen, profitieren Umwelt, Klima und gleichzeitig auch die Geldbörse", erklärt Rabmer-Koller.
Kleine Veränderung – enorme Wirkung
Wie groß das Potenzial tatsächlich ist, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel der Initiative Energie & Wasser sparen jetzt (Quelle: www.energie-wasser-sparen.jetzt)
Diese verfolgt das Ziel, den Warmwasserverbrauch in einer Million Duschen nachhaltig zu reduzieren. Das jährliche Einsparpotenzial bei einer Reduktion des Verbrauchs von 12 Liter/Minute auf 7 Liter/Minute beträgt bis zu:
- 22 Milliarden Liter (22 Millionen Kubikmeter) Wasser
- 3,2 Millionen Gigajoule Energie
- 290.000 Tonnen CO₂
Diese Zahlen wirken auf den ersten Blick abstrakt. Deshalb hilft ein Blick auf ihre tatsächliche Bedeutung:
- 22 Millionen Liter Wasser entsprechen rund 8.800 olympischen Schwimmbecken.
- Damit könnte der durchschnittliche Jahreswasserbedarf von rund 170.000 Menschen in Österreich gedeckt werden.
- 290.000 Tonnen CO₂ entsprechen ungefähr den jährlichen Emissionen von mehr als 180.000 Pkw.
Die Herausforderungen durch den Klimawandel werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Umso wichtiger ist es, alle verfügbaren Möglichkeiten zu nutzen, um unseren Wasserverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Jede eingesparte Kilowattstunde Warmwasser und jeder eingesparte Liter Trinkwasser leisten einen Beitrag zum Schutz unserer Ressourcen. Innovative Technologien können dabei helfen, Nachhaltigkeit einfach, wirtschaftlich und alltagstauglich zu machen.
"Wir sprechen oft über große Infrastrukturprojekte oder neue Kraftwerke. Dabei können bereits kleine technische Maßnahmen in Millionen Haushalten eine enorme Wirkung entfalten. Genau dort liegt ein enormes Potenzial für einen effizienten Klima- und Ressourcenschutz", so Rabmer-Koller.
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10 Tipps mit größtem Einsparpotential
Anhaltende Trockenperioden, steigende Temperaturen und sinkende Grundwasserstände machen deutlich: Wasser wird auch in Österreich zunehmend zur knappen Ressource. Wasser – vor allem Trinkwasser – ist eine wertvolle Ressource. Allein in Österreich verbraucht jeder Mensch durchschnittlich rund 130 Liter Wasser pro Tag für Körperpflege und Haushalt. Ein großer Teil davon entfällt auf Warmwasser – insbesondere beim Duschen und Händewaschen.
Gerade dieser Bereich wird jedoch häufig unterschätzt – obwohl hier ein großer Hebel für Ressourcenschonung liegt. Denn Warmwasser ist nicht nur ein Wasser-, sondern vor allem auch ein Energiethema. In Zeiten steigender Energiepreise wird dieser Zusammenhang immer deutlicher: Jeder eingesparte Liter Warmwasser reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch, die CO₂-Emissionen und die laufenden Kosten. Dieser doppelte Effekt macht Maßnahmen im Warmwasserbereich besonders wirksam – sowohl für Haushalte als auch für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
Warmwasser als unterschätzter Wasser- und Energieverbraucher
„Eine Minute Duschen verbraucht durchschnittlich zwischen zwölf und fünfzehn Liter Wasser. Bei einer typischen Duschdauer von sieben bis zehn Minuten landen schnell rund hundert Liter Trinkwasser im Kanal“, erklärt Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der oberösterreichischen Rabmer Gruppe. „Wenn wir Ressourcenschutz rasch und wirtschaftlich umsetzen wollen, müssen wir auch jene Maßnahmen nutzen, die sofort Wirkung zeigen. Der Warmwasserverbrauch im Gebäude bietet genau dieses Potenzial“, so Rabmer-Koller.
Weniger Trinkwasser zu verbrauchen, muss weder kompliziert noch einschränkend sein. Kürzeres oder selteneres Duschen ist eine Möglichkeit, aber nicht die einzige. Technische Hilfsmittel wie wassersparende Aufsätze für Dusche und Waschbecken reduzieren den Verbrauch, ohne dass Sie es im Alltag bemerken oder auf Komfort verzichten müssen. Mit einfachen Maßnahmen können Haushalte ihren Verbrauch spürbar reduzieren.
Die größten Einsparpotenziale im Alltag
- 1. Duschen statt Baden – und Durchfluss intelligent reduzieren: Ein Vollbad verbraucht rund 180 Liter Wasser – so viel wie mehrere kurze Duschen. Doch auch beim Duschen fließen schnell große Mengen ungenutzt ab. Mit innovativen Duscheinsätzen wie dem Ecowaterjet by rabmer® lässt sich dieser Verbrauch halbieren – ganz ohne spürbaren Unterschied beim Duschgefühl. So wird aus jeder Dusche ein aktiver Beitrag zum Schutz unserer wertvollsten Ressource – ohne Komfortverlust. Der Vorteil: Bestehende Duschköpfe bleiben erhalten, unnötiger Austausch und zusätzlicher Abfall werden vermieden.
- 2. Durchflussbegrenzer einsetzen: Diese senken den Wasserdurchfluss z. B. beim Händewaschen oder an der Küchenspüle um bis zu 60 %, oft ohne spürbaren Druckverlust.
- 3. Wasser bewusst verwenden – Drehen Sie den Hahn beim Zähneputzen, Rasieren oder Einseifen zu.
- 4. Sparspültaste nutzen – Die kleine Taste oder eine Stoppfunktion bei der Toilettenspülung kann den Wasserverbrauch um bis zur Hälfte reduzieren.
- 5. Obst und Gemüse in einer Schüssel reinigen – So sparen Sie Wasser und können es anschließend z. B. zum Gießen verwenden. Saisonale, regionale Produkte haben zudem oft einen geringeren Wasserbedarf in der Produktion.
- 6. Wasch- und Spülmaschinen nur voll beladen starten – So laufen sie seltener und sparen Wasser und Energie.
- 7. Geräte mit geringem Wasserverbrauch bevorzugen – Beim Kauf von Haushaltsgeräten auf den Wasserbedarf achten.
- 8. Undichte Wasserhähne reparieren – Ein tropfender Hahn kann bis zu 45 Liter am Tag verschwenden. Meist ist das Problem mit wenigen Handgriffen behoben.
- 9. Regenwasser im Garten einsetzen – Eine Regentonne aus dem Baumarkt ist eine kostengünstige Möglichkeit, Pflanzen nachhaltig zu bewässern. Rasen seltener mähen – Kürzerer Rasen trocknet schneller aus und benötigt mehr Wasser.
- 10. Poolwasser im Herbst absenken und nicht komplett entleeren. Wasserspiegel unter Skimmerniveau senken, Wasser mit Überwinterungsmitteln stabilisieren und Pool abdecken – so kann es im Frühjahr weiterverwendet werden.
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Rabmer Gruppe gewinnt Feronia Nachhaltigkeitspreis 2026
Die Rabmer Gruppe wurde mit dem Feronia Nachhaltigkeitspreis 2026 ausgezeichnet. Prämiert wurde das Unternehmen für seine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie sowie insbesondere für seine Vorreiterrolle im Bereich Energie aus Abwasser – einer Schlüsseltechnologie für die Wärmewende.
Seit über 60 Jahren steht die Rabmer Gruppe für nachhaltiges Wirtschaften, wobei Umwelttechnik seit mehr als 35 Jahren ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als Trend verstanden, sondern als gelebte Verantwortung über Generationen hinweg. Der Preis wurde von Rabmer Geschäftsführerin Ulrike Rabmer-Koller und ihrem Sohn Julian Koller, mit dem bereits die 3. Generation am Start steht, entgegengenommen.
Energie aus Abwasser als Gamechanger der Wärmewende
Im Fokus der Auszeichnung steht die Entwicklung und Umsetzung innovativer Lösungen zur Nutzung von Abwasser als erneuerbare Energiequelle. Diese Technologie ermöglicht es, Gebäude und Industrieanlagen ganzjährig effizient und klimafreundlich zu beheizen und zu kühlen, wodurch regionale Energieunabhängigkeit gestärkt und fossile Energieträger langfristig ersetzt werden. Auch die Einspeisung in Nah- und Fernwärmenetze ist möglich.
„Der Wärmesektor ist nach wie vor stark von fossilen Energieträgern abhängig. Gerade die aktuelle Entwicklung durch die steigenden Energiepreise zeigt, dass es hier rasch eine Änderung braucht. Mit Energie aus Abwasser bieten wir eine grundlastfähige, regionale und sofort verfügbare Lösung, die einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit leistet“, erklärt Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der Rabmer Gruppe. Analysen zeigen, dass rund 14% des Wärmebedarfs im Gebäudesektor durch Abwasserenergie gedeckt werden kann – ein Potenzial, das Rabmer bereits heute in konkreten Projekten realisiert.
Erfolgreiche Leuchtturmprojekte zeigen: Die Wärmewende ist bereits Realität
Wie wirkungsvoll Energie aus Abwasser bereits heute eingesetzt werden kann, zeigen zwei herausragende Projekte der Rabmer Gruppe – in der Industrie ebenso wie im urbanen Raum:
- Bei der voestalpine Automotive Components in Linz wurde ein EU-gefördertes Projekt für die Dekarbonisierung der Industrie umgesetzt. Durch die Nutzung der im Kühlwasser enthaltenen Energie konnte die komplette Wärmeversorgung einer Produktionshalle auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Herzstück der Anlage sind 166 Meter Wärmetauscher, die Rabmer im Kühlwasserkanal verlegt hat, die gemeinsam mit leistungsstarke Wärmepumpen rund 1 MW Heizleistung liefern. Das Ergebnis: Der bisherige Einsatz von Erdgas konnte vollständig ersetzt werden – ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Industrieprozesse nachhaltig und wirtschaftlich dekarbonisiert werden können.
- Auch im urbanen Kontext setzt Rabmer neue Maßstäbe: Mit dem Quartiersprojekt VIO PLAZA in Wien-Meidling wurde eines der größten Abwasserenergieprojekte Europas realisiert. Seit 2024 werden dort Büro-, Wohn-, Hotel- und Gewerbeflächen mit einer Leistung von rund 6 MW effizient gekühlt und 1,2 MW geheizt. Besonders innovativ ist dabei die intelligente Mehrfachnutzung der Energie: Während im Winter Wärme aus dem Kanal gewonnen wird, kann im Sommer überschüssige Energie aus der Gebäudekühlung über den Kanal abgeführt werden.
Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, dass Energie aus Abwasser weit mehr ist als eine technologische Nische: Sie ist skalierbar, wirtschaftlich und in der Lage, ganze Standorte und Quartiere zuverlässig mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Damit wird sie zu einem zentralen Baustein für eine klimaneutrale Energiezukunft.
Innovation für Gebäude, Industrie und Nahwärmenetze
Mit der patentierten Lösung Drain2Energy® ermöglicht Rabmer zudem die direkte Nutzung von Abwasserenergie in Gebäuden und industriellen Anwendungen. Selbst stark verschmutztes Abwasser kann durch innovative Vorreinigung und selbstreinigende Wärmetauscher effizient genutzt werden.
Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Die Rabmer Gruppe verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Von langlebigen innovativen Technologien über die Zusammenarbeit mit regionalen Partner bis hin zur aktiven Einbindung von Mitarbeitenden und Stakeholdern wird Nachhaltigkeit konsequent umgesetzt. Ziel ist dabei, messbare Beiträge zur CO₂-Reduktion zu leisten, Energieverbrauch und Betriebskosten zu senken, sowie gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu stärken.
Starkes Signal für die Zukunft
Der Gewinn des Feronia Nachhaltigkeitspreises unterstreicht die Rolle der Rabmer Gruppe als Innovationsführer im Bereich nachhaltiger Umwelttechnologien. „Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung, die für uns Wertschätzung und Ansporn zugleich ist. Sie zeigt, dass nachhaltige Innovation ein wichtiger Aspekt für unsere Zukunft ist – und dass wir mit unseren Lösungen einen echten Beitrag zur Energie- und Klimawende leisten“, so Rabmer-Koller.





