SCHOLL Apparatebau entwickelt und fertigt maßgeschneiderte Edelstahl-Lösungen für professionelle Buffet- und Speisenausgabesysteme am Standort Bad Marienberg. Durch die Integration der Cool-Spot-Technologie bietet das Unternehmen technologisch führende Konzepte für eine hygienische und nachhaltige Speisenpräsentation weltweit...
Buffets stehen seit Jahren vor einem Dilemma: Speisen sollen optisch ansprechend präsentiert werden, hygienisch sicher bleiben und gleichzeitig wirtschaftlich betrieben werden. Offene Präsentationsflächen bedeuten häufig Temperaturprobleme, Austrocknung, Food Waste und hohen organisatorischen Aufwand.
Die SCHOLL Apparatebau GmbH & Co. KG aus Bad Marienberg verfolgt als Hersteller hochwertiger Buffet- und Speisenpräsentationslösungen einen ganzheitlichen Ansatz: Buffetplanung, Konstruktion und Fertigung kommen aus einer Hand. Mit dem globalen Exklusivvertrieb des niederländischen Cool-Spot-Systems erweitert SCHOLL dieses Konzept gezielt um eine Technologie für offene Buffetkühlung, die Frische, Hygiene und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt.
Im Zentrum des Systems steht eine sogenannte „clean cool cloud“ – eine kontrollierte, kühle Klimazone direkt über den Speisen. Das System erzeugt Temperaturen von etwa 4 bis 6 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von 95 bis 98 Prozent. Dadurch bleiben Produkte unterhalb der HACCP-Grenztemperatur von 7 °C, trocknen nicht aus und behalten länger ihre optische Qualität.
Gleichzeitig wird Kondenswasserbildung vermieden. Für Hotels, Betriebskantinen, Krankenhäuser oder Bildungseinrichtungen bedeutet das: Speisen bleiben länger präsentabel und können nach dem Service vielfach weiterverwendet werden, anstatt entsorgt zu werden.
Ein wesentlicher Unterschied zu konventionellen Buffetkühlungen liegt im technischen Ansatz. Das Cool-Spot-System arbeitet ohne klassische Kältemittelkreisläufe direkt an der Speisepräsentation. Dadurch entfallen typische Herausforderungen wie Leckagerisiken, aufwendige Wartung oder kältemittelbezogene Nachfüll- und Entsorgungsprozesse. Gleichzeitig lassen sich bestehende Buffetsysteme häufig nachrüsten, ohne komplette Anlagen austauschen zu müssen.
Für SCHOLL ist Cool-Spot dabei kein isoliertes Einzelprodukt, sondern Bestandteil eines ganzheitlichen Buffetkonzepts. Das Unternehmen entwickelt und fertigt individuelle Buffetanlagen und Speisenausgabesysteme selbst – abgestimmt auf Architektur, Betriebsabläufe, Gästeaufkommen und hygienische Anforderungen. Die Cool-Spot-Technologie fügt sich nahtlos in diese Lösungen ein und ermöglicht es, hochwertige Speisen offen, sicher und optisch ansprechend zu präsentieren.
Neben Frische und Nachhaltigkeit steht insbesondere die Lebensmittelsicherheit im Fokus. Luft und Wasser, die für die kühle Klimazone genutzt werden, durchlaufen mehrere Reinigungs- und Schutzstufen. Bereits die angesaugte Luft wird über G4-Filter vorbehandelt; Verdampferlamellen und nachgelagerte Filtersysteme binden zusätzlich Mikrostaub und feine Partikel. Die ausströmende Luft ist dadurch sauberer als die Umgebungsluft.
Ein weiterer Baustein ist die kontrollierte Ozon-Desinfektion. Aktivierter Sauerstoff sorgt dafür, dass Luft- und Feuchtigkeitskanäle kontinuierlich hygienisch sauber bleiben. Ergänzend gewährleisten automatisierte Reinigungszyklen eine regelmäßige interne Systemhygiene. Für Betreiber bedeutet dies geringeren Einsatz klassischer Reinigungschemie, standardisierte Prozesse und reduzierte hygienische Risiken.
Auch beim Ressourceneinsatz setzt SCHOLL auf Effizienz. Für die Nebelerzeugung wird aufbereitetes Trinkwasser verwendet, das unter anderem durch Umkehrosmose, Aktivkohlefiltration und Entkalkung gereinigt wird. Nach Betriebsende wird Restwasser automatisch abgeführt und das System getrocknet, sodass kein stehendes Wasser verbleibt.
Mit der Integration der exklusiv vertriebenen Cool-Spot-Technologie erweitert SCHOLL seine selbst entwickelten Buffet- und Speisenpräsentationslösungen um einen Baustein für nachhaltigere Frische, höhere Lebensmittelsicherheit und effizientere Abläufe im Service. Ziel ist nicht allein Kühlung, sondern eine bessere Gesamtqualität der Speisenpräsentation – von der Planung bis zum Betrieb.
- Weitere Informationen auf www.scholl-gastro.de/de



