Die Hotellerie ist ein vielseitiges und ebenso komplexes Gewerbe. Den Hotelgästen soll eine unvergessliche Zeit der Entspannung und des Guten und reibungslosen Services geboten werden. Eine Zeit, in der Stress und Hektik zu Hause gelassen werden können. Dafür ist vonseiten der Hotelbetreiber ein umfangreiches und starkes Sicherheitskonzept gefordert – ohne dass die Gäste davon viel mitbekommen, was wiederum das entspannte Reiseerlebnis stören würde
Sicherheit als eigenes Ökosystem
Ein umfangreiches Sicherheitssystem baut auf verschiedene Bausteine aus unterschiedlichen Bereichen. Ein gutes Netzwerk von IP Überwachungskameras setzt hier den wichtigen Grundstein, damit alle verwinkelten Bereiche des Hotels jederzeit gut gesichert werden können.
Allein reicht das aber noch nicht aus. Es gibt schließlich verschiedene Bereiche in einem Hotel, die aus jeweils unterschiedlichen Gründen gut gesichert werden müssen. Sei es zum Schutz des Hotelbetriebs, indem Unbefugten der Zutritt verweigert wird, oder zum Schutz der Hotelgäste selbst, die nicht durch einen Irrtum in potenziell gefährliche Bereiche eintreten sollen.
Zugangskontrollen
Wenn es um die Zugangskontrollen geht, sind intelligente Systeme an den Türen selbst die beste Maßnahme, um die Balance zwischen Sicherheit und Praktikabilität zu schaffen. Schließlich sind viele Türen auf der einen Seite nicht für die Hotelgäste vorgesehen, für die Mitarbeiter aber wichtig für ihren Arbeitsablauf. Moderne Systeme sorgen hier gleichermaßen für Sicherheit und Effizienz.
Sie sorgen dafür, dass Unbefugte keinen Zutritt erhalten, während es den Mitarbeitern einfach gemacht wird, die Tür schnell aufzuschließen. Dafür kommen technische Türschloss-Systeme zum Einsatz. Diese werden nicht mit einem herkömmlichen Schlüssel entriegelt, sondern über Schlüsselkarten oder sogar biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung. Der Mitarbeiter muss dadurch nicht mit einem Schlüssel hantieren, sondern erhält schnell und reibungslos Zugang, ohne unnötig Zeit zu verlieren.
Datenschutz
Für ein sorgenfreies Gefühl im Urlaub ist für die Gäste nicht nur ihre körperliche Sicherheit und die ihrer Wertgegenstände gefragt. Heutzutage ist es üblich, dass bei der Buchung eines Hotelzimmers diverse vertrauliche Informationen zur eigenen Person angegeben werden, die dann wiederum auf den Servern des Hotels gespeichert werden.
Damit das Gästevertrauen diesbezüglich nicht nur aufrechterhalten wird, sondern auch berechtigt ist, müssen starke Datenschutzmaßnahmen ergriffen werden, die mit den jeweils aktuellen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung konform gehen. Für Hotels bedeutet das unter anderem, dass nur für den Beherbergungsauftrag wirklich notwendige Daten erhoben werden. Zudem müssen Gäste darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Daten erhoben werden und zu welchem Zweck.
Ein wichtiger Aspekt beim Datenschutz ist auch der korrekte Betrieb der Überwachungskameras. Schließlich sollen Gäste nicht in privaten Bereichen aufgezeichnet werden und auch bei der Speicherung des aufgenommenen Videomaterials gibt es feste Vorschriften in der Datenschutz-Grundverordnung.
Viele Hotels setzen auf einen Datenschutzbeauftragten, der sich ganz auf das Thema Cybersicherheit Thema konzentriert und so fortlaufend für Sicherheit sorgt. Allein reicht das aber nicht aus. Um Hackerangriffe und Schäden durch Malware zu verhindern ist guter Schutz auf technischer Ebene gefragt.
Das umfasst Firewalls, gute Verschlüsselungen bei allen Datentransfers und effiziente Systeme zum Backup, was vor dem Verlust wichtiger Daten schützt. All diese Elemente müssen durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden, um gegen die immer neuen Cybergefahren gerüstet zu bleiben. Der Datenschutz ist eben ein vorlaufender Prozess.
Gefahrenprävention
Auch bei der Abwendung von Gefahren wie Bränden, Wasserschäden oder austretendem Gas kann moderne Technologie helfen. Automatisierte Systeme nehmen ihre Umwelt jederzeit wahr und registrieren Veränderungen sofort. So kann direkt Alarm geschlagen werden. So wird keine Zeit verloren und Schäden können drastisch eingedämmt oder ganz verhindert werden. Dadurch steigt zum einen die Sicherheit vor Sachschäden, insbesondere aber auch vor Verletzungen und Gesundheitsschäden von Gästen und Mitarbeitern.
Ein anschauliches Beispiel ist der Brandschutz durch automatisierte Brandmeldeanlagen. Diese erkennen einen Brand anhand von Rauch- oder Wärmeentwicklung, oder anhand von mehreren Kriterien, und lösen automatisch einen Alarm aus. Gekoppelt mit den Sprinkleranlagen der Hotelanlage können potenzielle Brände dann direkt im Keim erstickt werden. Hier kommen dann auch wieder die automatisierten Türschlösser ins Spiel, welche automatisch den Fluchtweg freigeben.

