Mattentipps aus der Praxis
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Mattentipps aus der Praxis

18.12.2014 | DBL Pressestelle

Schmutz und Matsch? DBL zum richtigen Einsatz der Schmutzfänger

Nässe, Schmutz und Rutschgefahr. Gerade in Herbst und Winter legen viele Unternehmen Fußmatten aus. Schnell sind die Kauf-Matten voll Schmutz und Nässe und damit nicht mehr funktionsfähig. Der Schmutz trägt sich weiter ins Haus. Erst der regelmäßige Austausch und die damit verbundene Pflege der Matten schafft nachhaltige Sauberkeit. Welche Matte bringt's wo?

Hochwertige, waschbare Matten aus High-Twist-Nylon schlucken jede Menge Schmutz und Wasser. Dank ihrer technischen Fähigkeiten - ein Quadratmeter nimmt etwa vier Kilogramm Ablagerungen auf - reduzieren sie so Schmutzeintrag und Reinigungskosten. Mit aufgedrucktem Logo oder Designdruck sind sie gleichzeitig ein attraktiver Blickfang. Damit das System funktioniert, müssen Unternehmen bei der Auswahl allerdings einige Hinweise beachten. Christoph Henkes, Mattenexperte beim DBL-Vertragswerk, der Itex Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG, berät seit rund 17 Jahren zum Thema und liefert Antworten sowie praktische Tipps.

Herr Henkes, in welchen Bereichen sollten Matten ausgelegt werden - wo lohnt es sich?
Die meisten Matten werden im Eingangsbereich ausgelegt - in fast jeder Branche. Das gilt für den Einzelhandel ebenso wie für Hotellerie, Handwerksbetriebe oder öffentliche Gebäude. So wird beim Eintreten deutlich weniger Schmutz in die Räume getragen - das sichert nicht nur ein ordentliches Erscheinungsbild, sondern senkt auch den Reinigungsaufwand und damit Kosten. Auch der Sicherheitsaspekt ist wichtig - gerade bei Nässe und Matsch machen rutschfeste Matten z.B. mit Gummirücken aus Nitril in viel frequentierten Räumen Sinn, sie helfen Unfälle zu vermeiden. Und auch in Produktionsräumen, Büros oder in Sozialräumen, wo sich die Mitarbeiter aufhalten, sollten aus genannten Gründen Matten ausliegen.

Wie groß sollte eine Schmutzfangmatte sein?
Wenn ich meine Kunden berate, vergesse ich nie einen Zollstock - so kann ich die optimale Größe anschaulich verdeutlichen. Die Matte sollte immer den langen Weg gelegt werden, möglichst nicht quer. Die Faustregel: Mindestens drei Schritte muss der Besucher auf der Matte machen, damit durch größtmöglichen Abrieb der Schmutz gelöst und Feuchtigkeit aufgenommen wird. Gängige Größen sind hier zum Beispiel 85 x 150 cm, aber auch 150 x 250 cm oder 115 x 200 cm.

Oft werden bei uns als textilem Mietdienstleister auch Matten angefragt, die länger sind. Hier rate ich ab. Die Begründung ist einfach: Die durch Nässe und Schmutz oft schweren Matten müssen händelbar bleiben. Das gilt für unsere DBL-Servicefahrer, die die Matten abholen. Aber auch für das Reinigungspersonal vor Ort, das die Böden wischt und die Matten ja mal zur Seite rollen muss.

Welches Material eignet sich für welche Ansprüche?
Eine sehr gute Abwehr gegen Nässe und Schmutz bieten generell stabile Garnkonstruktionen, wie High-Twist-Nylon. Solche HTN-Matten sind eine zeitgemäße und effektive Alternative zu Baumwollprodukten. Sie garantieren eine hohe Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnahme und sorgen damit für die gewünschte Sauberkeit. Überall, wo extreme Beanspruchung herrscht, z. B. im Werkstattbereich, eignen sich bestens Hochleistungsmatten mit einer Florhöhe von 10 mm.

Denn diese haben einen Bürsteneffekt. Praktisch, da im handwerklichen Gewerk ja oft Schuhe mit Rillenprofil getragen werden, in denen sich Schmutz, Späne, etc. absetzen. Matten mit solch einem Bürsteneffekt lassen sich im Winter auch gut im Außenbereich einsetzen, um dort Schnee abzutreten.

Was ist optisch möglich?
Fast alles. Viele Betriebe und Unternehmen entscheiden sich für eine grau-melierte Funktionsmatte, da sie am schmutzunempfindlichsten ist. Gefragt sind heute aber auch verstärkt einprägsame Logomatten, manchmal auch ausgefallene Designmatten. Damit macht man sofort auf sich aufmerksam. Ob freundlicher Willkommensgruß und CI-gerechtes Logo - alles was bei der Außendarstellung eines Unternehmens angestrebt wird, ist auch optisch auf der Matte umsetzbar. Anhand eines Farbkatalogs beraten wir hier sehr individuell, erstellen einen Layout-Entwurf und vereinbaren eine Probelegung. Nur so kann der Kunde entscheiden, was tatsächlich passend für sein Unternehmen ist.

Welche Vorteile haben waschbare Schmutzfangmatten?
Je nach Typ können pro Quadratmeter bis zu 2,5 Liter Wasser und/oder vier Kilogramm Schmutz zwischen den Fasern gespeichert werden. Durch regelmäßigen Austausch und Wäsche wird gewährleistet, dass die Matten tatsächlich optimal Schmutz und Feuchtigkeit aufnehmen - im Gegensatz zu einer nicht waschbaren Kaufmatte, die ständig ausliegt. Denn bei dieser bleibt der Schmutz spätestens nach ein bis zwei Wochen oben auf liegen und wird in das ganze Gebäude hineingetragen - der sogenannte Stempeleffekt.

Gerade unter dem Aspekt der Hygiene bevorzugen daher viele Betriebe und Einrichtungen, wie z.B. Kindergärten, waschbare Schmutzfangmatten. Auch in punkto Sicherheit leisten diese oft mehr, insbesondere durch die fachgerechte Pflege des Flors im Mietservice. Hier wird auch der Gummirand mitbehandelt, damit er sich nicht hochstellt oder ausreißt. Hochwertige Matten sind zudem brandschutzzertifiziert. Darauf sollte bei der Auswahl, ob im Betrieb oder in öffentlichen Gebäuden, geachtet werden.

Wie oft sollte die Matte denn ausgetauscht werden?
Hier spielen natürlich Faktoren wie Kundenverkehr oder auch die Platzierung eine wesentliche Rolle. Praktisch ist hier eine Probelegung, wie die DBL sie bietet. So kann man gut testen, ob ein Wechselintervall von einer Woche, 14 Tagen oder einem Monat sinnvoll ist - und was die Matte leistet. Einfluss hat hier natürlich auch die Jahreszeit. Matsch, Regen, Schnee sind eine größere Herausforderung.

Unsere Kunden erwarten hier von uns als textilem Dienstleister nicht nur Verlässlichkeit, sondern auch Flexibilität. So bevorzugen manche Betriebe in den Sommermonaten einen 28-tägigen Wechsel und stellen im Winter auf ein wöchentliches Intervall um. Einige unserer Kunden, wie zum Beispiel die Deutsche Bahn in ihren Regionalzügen, legen speziell im Winter aus Hygiene- und Sicherheitsgründen Matten aus. Auch das ist möglich. Hauptsache, der ordentliche Eindruck stimmt.

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