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Haben Sie die passende Lösung zum Thema 'Berufskleidung'?

09.06.2016 | DBL — Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH

Es gibt heute diverse Möglichkeiten, das Thema Berufskleidung zu organisieren. Einige Unternehmen überlassen ihren Mitarbeitern Anschaffung und Pflege. Andere übernehmen dies selbst. Ein wachsender Teil der Unternehmen setzt mittlerweile auf das Serviceangebot textiler Mietdienstleister. Welcher Weg ist für Sie der passende

DBL Schema Wäschepflege / Bildquelle: DBL — Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH
DBL Schema Wäschepflege / Bildquelle: DBL — Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH

Der Arbeitnehmer kauft

  • Möglichkeiten: Der Arbeitnehmer kann sich je nach Vorliebe und persönlichem Geschmack einkleiden, ob mit Freizeitkleidung oder selbst gekaufter Berufskleidung. Diese kann im Handel, Fachhandel oder Online-Shops bezogen werden.
  • Vorteile: Der AN hat freie Wahl seiner Kleidung, er entscheidet nach individuellem Geschmack und persönlichem Tragekomfort. Der AG muss sich um nichts kümmern, gibt das Thema an Mitarbeiter ab.
  • Nachteile: Ein dauerhaft gepflegtes und einheitliches Erscheinungsbild ist hier nicht gewährleistet — damit verzichtet der AG/ Betrieb auf einen professionellen Auftritt. Der AN trägt alle Kosten, muss sich auch um die Pflege und Reparatur seiner Kleidung kümmern. Zudem ist insbesondere Freizeitkleidung in Bezug auf Gewebe und Funktionalität weder so tragefreundlich noch so robust wie professionelle Berufskleidung. Daher ist mit hohem Verschleiß zu rechnen.

Der Arbeitgeber kauft

  • Möglichkeiten: Der Arbeitgeber bezieht die BK über den Fachhandel oder im Online-Shop. Der AG kann die gekaufte BK im eigenen Betrieb waschen, in die Wäscherei geben oder den Mitarbeitern zur Pflege überlassen. Zudem hat er die Möglichkeit, die BK durch spezifische Elemente wie Logos und Co. zu individualisieren.
  • Vorteile: Der Markt für Berufskleidung bietet große Auswahl an professioneller, imagegerechter Berufskleidung für jedes Gewerk und jedes Budget. Der AG verschafft sich durch einheitliche Kleidung einen CI-gerechten Auftritt, signalisiert Professionalität und Kompetenz. Entscheidet er sich für eine externe Wäscherei, stellt er zudem die fachgerechte Pflege der Kleidungsstücke sicher.
  • Nachteile: Das Thema Beschaffung und Pflege von BK ist mit hohem Organisations- und Zeitaufwand verbunden. Einkauf, Lagerhaltung, Ersatzbeschaffung, Wäsche, Reparatur, und Abrechnung fordern räumlichen, zeitlichen und personellen Einsatz. Herausforderung sind zudem Größenänderungen, Mitarbeiterfluktuation bzw. Einkleidung von Saisonpersonal. Ist im Betrieb zudem normgerechte Schutzkleidung nötig, kann die Pflege nicht in Eigenregie übernommen werden, da spezifische Schutz- oder Hygieneeigenschaften nur durch zertifizierte Waschverfahren sichergestellt werden. Auch der Kapitaleinsatz ist für den Betrieb bei der Beschaffung der BK spürbar, da für jeden Mitarbeiter mindestens zwei, besser drei Garnituren der ausgewählten BK bereitgestellt werden müssen. 

Der Arbeitgeber least

  • Möglichkeiten: Der AG entscheidet sich für einen textilen Mietdienstleister und Full Service. Hier kann der AG/ Betrieb zwischen bereits bestehenden Kollektionen im Sortiment des Dienstleisters wählen, sich zu individuellen Bekleidungskonzepten beraten oder eine eigene Corporate Fashion entwickeln lassen. Probetragen (auch nach der Wäsche) sowie individuelle Veredelung gehören zum Service-Paket. 
  • Nachteile: Der AG legt sich meist bis zu fünf Jahren vertraglich fest. Die Kleidung gehört nicht ihm, sondern dem Leasingunternehmen.
  • Vorteile: Der textile Dienstleister hilft durch Beratung im Vorfeld teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Er übernimmt die individuelle Ausstattung aller Mitarbeiter sowie fachgerechte Pflege und Reparatur aller Kleidungsstücke (auch PSA.) Zum Service gehören Hol- und Bringdienst in vereinbarten Intervallen. Ersatzbeschaffung und flexible Ausstattung neuer Mitarbeiter/Saisonpersonal sind sichergestellt. Der Organisationsaufwand wird damit minimiert. Beim Thema Kosten entfallen im Gegensatz zur Beschaffung in Eigenregie die hohen Startinvestitionen. Leasinganbieter berechnen klar definierte monatliche Kosten für Beschaffung und Pflege. Diese werden zudem steuerlich vorteilhaft behandelt. 

Steuervorteile - im Vergleich Kauf und Leasing

Inwieweit können Kosten für Berufskleidung steuerlich geltend gemacht werden? Im Interview erläutert Steuerberaterin Susanne Rothenbücher, Steuerberatungskanzlei UKS in Kerpen, Fragen zum Thema.

Lässt sich Berufskleidung vom Unternehmer steuerlich absetzen?

Im Falle der Selbstanschaffung hat der Unternehmer die Möglichkeit, die Kosten direkt steuerlich geltend zu machen. Kosten für Wäsche, Reparatur etc. der Kleidung sind in der Regel ebenfalls steuerliche Betriebsausgaben. Dem steht beim Leasing die monatlich gleichbleibende Rate gegenüber — die Raten sind zumeist in vollem Umfang steuerlich absetzbar.

Was ist für den Unternehmer steuerlich vorteilhafter?

Einen direkten steuerlichen Vorteil gibt es nicht. Denn sowohl die Leasingraten sind steuerlich absetzbar, als auch die Kosten für die Anschaffung der Kleidung sind steuerlich zu berücksichtigende Betriebsausgaben. Der Vorteil liegt in der Kapitalbindung und der „planbaren” Kosten.

Wo liegen denn Vorteile bei „planbaren” Kosten?

Der Unternehmer hat durch das Leasing eine bessere Kostenkontrolle und spart sich die einmaligen Investitionskosten. Er hat stets ordentliche, gepflegte und saubere Kleidung, kann jederzeit den Bestand erhöhen und muss sich nicht selbst um Reparaturen oder Ausbesserungen kümmern.

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