Geschäftsbericht 2010 von DBL: Positive Erwartungen haben sich erfüllt
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Geschäftsbericht 2010 von DBL: Positive Erwartungen haben sich erfüllt

16.03.2011 | DBL-Pressestelle
Mit einem spürbaren Umsatzplus von 2,54 Prozent schließt der bundesweit tätige DBL-Verbund sein Geschäftsjahr 2010 ab. Der Umsatz des Anbieters von textilem Leasing stieg erstmals in der Geschichte der Organisation auf über 200 Millionen Euro
Andreas W. Merk, Geschäftsführer Finanzen und Organisation / Bildquelle: DBL-Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH
Andreas W. Merk, Geschäftsführer Finanzen und Organisation / Bildquelle: DBL-Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH
"Wir haben im Geschäftsjahr 2010 unser selbst gestecktes Ziel erreicht und den DBL-Verbund mit einem Umsatz von über 200 Millionen Euro in seiner Rolle als einer der führenden Anbieter von textiler Dienstleistung in Deutschland gestärkt". Andreas W. Merk, Geschäftsführer Finanzen und Organisation, bezifferte das erzielte Plus während der Pressekonferenz Ende Februar in Hamburg auf 2,54 Prozent. "Nach 195,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2009 ist es den bundesweit 12 Gesellschaften der DBL damit nun erstmals gelungen, die avisierte Umsatzgrenze zu überspringen."

Dass er diese Zahl zu Beginn des Jubiläumsjahres 2011 bekannt geben konnte, bedeutet für Merk einen zusätzlichen positiven Impuls. "Das gemeinsam erzielte Ergebnis zeigt mir, dass unsere Dienstleistung und unsere Marke weiterhin gefragt sind. Und wir uns - auch nach vierzig Jahren DBL - weiter auf dem richtigen Weg befinden." Die in 2010 gleichzeitig vorgenommenen Investitionen von rund 64 Millionen Euro, so betonte Merk, seien ein klarer Beweis dafür, dass auch die Gesellschafter der DBL hohes Vertrauen in ihre Marktstärke besitzen, sich nicht auf den Ergebnissen ausruhen und aktiv an der Zukunft der DBL arbeiten.

Wesentlicher Umsatzträger war auch in 2010 das Segment Mietberufskleidung. Hier steigerte der Verbund wirtschaftlich selbstständiger, unternehmerisch unabhängiger Anbieter der textilen Mietbranche seinen Umsatz auf 137,02 Millionen Euro. Dies entspricht gegenüber 2009 (133,77 Mio. €) einem Plus von 2,43 Prozent. Die weiter wachsende Nachfrage nach Corporate Fashion, aber auch die strenger werdenden Vorschriften bezüglich der Normierung von Berufskleidung zeigen hier ihre Auswirkungen.

Darüber hinaus sieht Merk aber auch die Tendenz zu attraktiveren Kollektionen. "Die Berufskleidung als Imagefaktor, als Vertrauen bildende Maßnahme wird zunehmend höher bewertet." Ein Trend, dem der Verbund mittelständischer Familienunternehmen durch die Ausweitung seines Angebotes gerecht wird. So gab die DBL anlässlich der Pressekonferenz in Hamburg offiziell die Partnerschaft mit Mascot, einem der führenden dänischen Anbieter von Berufskleidung und Persönlicher Schutzausrüstung bekannt. Damit steht den Kunden der DBL - nach Berufskleidung von Bierbaum-Proenen und Kansas - bereits die dritte Kollektion eines führenden Konfektionärs exklusiv im Leasing zur Verfügung.

Ebenfalls am positiven Ergebnis beteiligt war der zweite Geschäftsbereich der DBL, das Segment der Mietfußmatten. Hier schrieb der Verbund in 2010 einen Umsatz von 13,19 Millionen Euro. Andreas W. Merk: "Damit verbuchten wir gegenüber 2009 (12,67 Mio. €) ein Plus von 4,11 Prozent." Als Ursache für die Steigerung sieht die DBL eine verstärkte Werbung, die konsequente Ansprache von Bestandskunden aus dem Segment der Mietberufskleidung sowie den intensiven Vertrieb farblich attraktiver und individuell zu gestalteten Logo- und Designmatten.

Mit insgesamt 21,88 Millionen Euro Umsatz trug auch der Bereich Mietwäsche zum Ergebnis bei. In der nur leichten Steigerung von rund 370.000 Euro gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 (21,51 Mio. €) erkennt Andreas W. Merk eine Konsolidierung auf erreichtem Niveau. Dabei engagieren sich in dem stark umkämpften Markt derzeit nur wenige Vertragswerke der DBL. Hier sind es vor allem die Partner aus typischen Ferienregionen wie Nord- und Ostsee sowie Bayern und Baden-Württemberg, die auf Grund eines hohen Anteils von Übernachtungsstätten in diesem Markt erfolgreich tätig sind.

Insgesamt versorgten die bundesweit 2.331 Mitarbeiter des DBL-Verbundes in 2010 genau 50.004 Kunden. Die erbrachte Waschleistung der Vertragswerke betrug dabei 52.700 Tonnen (2009: 48.900 t). Während die Mietfußmatten mit 7.600 Tonnen (2009: 7.000 t) dabei den geringeren Teil ausmachten, erhöhte sich die bearbeitete Menge im Bereich der Mietberufskleidung und Flachwäsche deutlich. Nach 41.900 Tonnen in 2009 konnte der DBL-Verbund in 2010 insgesamt 45.100 Tonnen Textilien waschen, pflegen und liefern.

Eine Menge, die sich auch bei den getätigten Investitionen (2010: 64,67 Mio. €) widerspiegelt. Neben zukunftsorientierten Projekten (22,26 Mio. €) - vor allem neue Anlagen oder die Modernisierung bestehender Produktionsstätten - war es der vermehrte Einkauf (42,40 Mio. €), der sich hier bemerkbar machte. Für rund 30 Millionen Euro erwarb der Verbund bei seinen Lieferanten Berufskleidung. Das Segment der Flachwäsche (3,8 Mio. €) und die Mietfußmatten (1,2 Mio. €) folgen mit deutlichem Abstand. Weitere 7,4 Millionen Euro wurden für Waschmittel, Embleme, Schränke etc. fällig.

Vor diesem Hintergrund sieht Merk die DBL für das laufende Jahr gut gerüstet. "Moderne Produktionsstätten, engagierte Teams und der weiter wachsende Bedarf an textilem Mietdienst lassen uns grundsätzlich positiv in die Zukunft schauen." Hinzu kommen die derzeit hervorragenden Konjunkturaussichten, die zu einer deutlichen Steigerung der Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland führen.

Allerdings werde dieses durchweg positive Bild durch einige negative Faktoren abgeschwächt. So hat sich der Preis für Baumwolle nach Angaben der BBE Unternehmungsberatung im vergangenen Jahr verdoppelt. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Polyester um über 30 Prozent. Zudem tragen rasch wachsende Energiepreise und die schärfer werdenden Umweltauflagen zu einer deutlichen Belastung der Produktionsstätten bei. Kritische Punkte, die sich nach Ansicht von Merk negativ auf das Geschäftsergebnis 2011 auswirken können.

Insgesamt sei die DBL jedoch zuversichtlich, auch im laufenden Jahr ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Sinnbild dieser Einstellung sei das neue Corporate Design des Verbundes. Mit ihm möchte die DBL ein klares Zeichen setzen. "Wir sind in den letzten Jahren jünger, flexibler und leistungsfähiger geworden. Bieten mehr Service, individuellere Leistungen und sehr persönliche Kundenbetreuung. Merkmale, die wir den Menschen nun mit Hilfe des frischen Logos und des mutigeren Corporate Designs zeigen werden."


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