Greif Textile Mietsysteme trauert um den Seniorchef
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Greif Textile Mietsysteme trauert um den Seniorchef

15.04.2011 | Büro für Textiltechnische Beratung
Augsburg, 7. April 2011: Nach einem schaffensreichen und engagierten Leben ist Walter Greif senior im Alter von 90 Jahren verstorben
Mit Walter Greif senior ist einer der Pioniere des textilen Mietservice in Deutschland, weitsichtiger Unternehmer und geschätzte Führungspersönlichkeit in Augsburg verstorben, Bildquelle Büro für Textiltechnische Beratung
Mit Walter Greif senior ist einer der Pioniere des textilen Mietservice in Deutschland, weitsichtiger Unternehmer und geschätzte Führungspersönlichkeit in Augsburg verstorben, Bildquelle Büro für Textiltechnische Beratung
Walter Greif ist ein bundesweit bekanntes und beachtetes Dienstleistungsunternehmen für textile Mietsysteme. Ihren Erfolg verdankt die Firma vor allem dem Seniorchef Walter Greif. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten hat er mit Weitsicht, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen einen Ein-Personen-Betrieb in ein deutschlandweit tätiges Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern
verwandelt.

Den Fokus legte er schon früh auf den textilen Mietservice, zu dessen Begründern er hierzulande gezählt werden kann. Die Dienstleistung, die das Vermieten von Hoteltextilien, Berufsbekleidung, Waschraumservice und Matten umfasst, ist heute ausschließlicher Unternehmenszweck der Augsburger. Diesem hat sich auch Walter Greif junior verschrieben, als er 1987 die Nachfolge antrat. Er baut seither das Unternehmen im Sinne des Seniors aus und entwickelt die Dienstleistung weiter. Das Unternehmen zählt heute über 7.000 Kunden. Nach einem erfüllten Leben und Wirken ist Walter Greif senior nun im Alter von 90 Jahren verstorben. Sein Tod berührt viele Menschen, denn sein verständnisvoller Umgang und seine loyale Haltung brachten ihm Freundschaft und Respekt von Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Mitstreitern und Berufskollegen ein. Sein Lebenswerk jedoch wird weitergeführt, denn das Unternehmen bleibt in Familienhand. Die dritte Generation ist mit Andrea, Markus und Martin Greif bereits in die Unternehmensleitung nachgefolgt.

Biographie Walter Greif senior
Walter Greif wurde als fünftes von acht Kindern am 21. Juli 1920 in Ried (Tirol) als Sohn einer Gastwirtsfamilie geboren. Kurz nach Abschluss seiner Forstausbildung, aus der seine langjährige Leidenschaft zur Jagd hervorging, kam er während des Krieges als Soldat nach Augsburg. Dort lernte er die Wäschertochter Franziska Steinbichler kennen, die er noch während des Krieges im Jahr 1944 heiratete. Dadurch kam er mit der Wäschereibranche in Kontakt.

Nach Kriegsende und Rückkehr aus der Gefangenschaft trat Walter Greif in die Firma seiner Schwiegermutter ein. Zunächst galt es, den im Krieg völlig zerstörten Betrieb mit geringsten Mitteln und hohem persönlichen Einsatz wieder aufzubauen. Dank seines Wagemuts und stetigem Engagement entwickelte sich das Unternehmen rasant. Jahrelang engagierte er sich als Obermeister für die Belange der Innung.

Vorausschauend in die Zukunft der Dienstleistung
Die Dienstleistung des Waschens erweiterte der Senior bereits im Jahr 1968 um einen weiteren Service: die Vermietung von Textilien. Über die Jahre konzentrierte sich das Angebot immer mehr auf Miet-Hotelwäsche, Miet-Berufskleidung, Miet- Schmutzfangmatten und Miet–Handtuchservice. Damit legte er einen weiteren Meilenstein in der positiven Entwicklung des Unternehmens, das heute in Bayern Marktführer für Hoteltextilien und bundesweit zu den wichtigen Anbietern von
textilen Mietsystemen zählt. In seiner über 60-jährigen Tätigkeit entwickelte sich aus einem Ein-Person-Betrieb ein deutschlandweit tätiges Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern.

Ein Leben im Dienste der Firma
Schon frühzeitig hat der Senior frühzeitig begonnen, die Nachfolge zu regeln. 1987 übergab er die Leitung an seinen Sohn Walter Greif junior. Dennoch hat er sich weiterhin voll für die Firma engagiert und die Weiterentwicklung unterstützt. Er hat Neubauten und Firmenakquisitionen begleitet. Bis ins hohe Alter war er für den Textileinkauf zuständig und hat diesen durch seine Art geprägt. Hier zeigte sich einerseits seine Loyalität, Partnerschaftlichkeit und Verlässlichkeit,
andererseits aber auch sein bedingungsloses Einstehen für Firmeninteressen, mit denen er die Lieferanten konfrontiert hat.

Bis über seinen 90.Geburtstag hinaus war er täglich im Betrieb, hat nach dem Rechten gesehen und hatte für jeden ein offenes Ohr und Zeit für ein kurzes Gespräch. An erster Stelle stand für ihn immer die Liebe zu seiner Familie, wobei er dazu neben seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln auch immer seine Mitarbeiter zählte.

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