Tourismusanalyse: Die Branche als Job- und Wirtschaftsmotor
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Tourismusanalyse: Die Branche als Job- und Wirtschaftsmotor

01.02.2012 | uschi liebl pr
Der internationale Tourismus spielt die wichtigste Rolle in Sachen Wirtschaftsförderung und Völkerverständigung, noch vor dem Internet, Film/Fernsehen und diplomatischen Bemühungen. So das Ergebnis einer von Marriott International in Auftrag gegebenen Umfrage unter 1.100 Auslandsreisenden und Meinungsbildnern aus acht Ländern, darunter Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Indien, Spanien und die USA. Präsentiert wurde die von Penn Schoen Berland durchgeführte unabhängige Studie am 25. Januar 2012 auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos
Arne Sorenson, Bildquelle uschi liebl pr
Arne Sorenson, Bildquelle uschi liebl pr
96 Prozent der Befragten im Alter von unter 35 bis über 50 Jahren glauben, dass Reisen und Tourismus sich positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirken, während 77 Prozent der Meinung sind, „je mehr Menschen fremde Länder und Kulturen kennen lernen, desto besser ist dies für den Frieden auf der Welt.“

„Ich glaube, wir stehen am Anfang eines „goldenen Tourismus-Zeitalters mit einer nie dagewesenen Fülle an Chancen für internationale Geschäftsbeziehungen und Reisen“, so Arne Sorenson, künftiger CEO und derzeitiger Präsident von Marriott International. Er verweist dabei auf die Zahl von Auslandsreisenden, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt hat und 2012 laut Welttourismusorganisation (UNWTO) eine Milliarde erreichen wird. „Reisen erweitert den Horizont und öffnet Herz und Geldbeutel. Die Studie zeigt, dass Reisen heutzutage auch eine effektive Form sanfter Diplomatie darstellt.“

Nach Aussage des World Travel & Tourism Council (WTTC) sollen durch touristische Aktivitäten bis 2021 direkt wie indirekt netto 69 Millionen Arbeitsplätze entstehen, knapp 80 Prozent davon in Asien, Lateinamerika, Nahost und Afrika. Allein Marriott International will 2012 60.000 Stellen besetzen, davon zwei Drittel außerhalb der USA, wo sich über die Hälfte der zum Konzern gehörenden Häuser befindet.

Weiterhin rechnet der WTTC bis 2021 mit einem Anstieg des Beitrags der Tourismusindustrie zur weltweiten Wirtschaftleistung, gemessen am Bruttoinlands­produkt, von jährlich 4,2 Prozent auf 9,226 Billionen US-Dollar. Die Ausgaben auf Auslandsreisen sollen bis 2021 jährlich um 6,6 Prozent auf 1,789 Milliarden US-Dollar ansteigen.

Mark Penn, CEO von Penn Schoen Berland und Burston-Marsteller: „Dass der Tourismus einen immensen Wirtschaftsfaktor darstellt, wussten wir bereits. Inzwischen ist uns auch bewusst, dass Reisen die Denkweise von Menschen beeinflusst. Auslandsreisen fördern das Verständnis für fremde Kulturen und heben hervor, dass wir als Menschen alle gleich sind.“

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