Familotel setzt sich für faire Wettbewerbsbedingungen im Gastgewerbe ein
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Familotel setzt sich für faire Wettbewerbsbedingungen im Gastgewerbe ein

30.08.2013 | Griffiths Consulting - PR Agentur der Familotel AG
Hoteliers berichten, wie die Umsatzsteuersenkung zur Stärkung eines funktionierenden Wettbewerbs beiträgt
Die Teilnehmer der Pressekonferenz / Bildquelle: Familotel AG
Die Teilnehmer der Pressekonferenz / Bildquelle: Familotel AG
„Durch die Umsatzsteuerreduzierung konnten krisenfestere Arbeitsplätze geschaffen werden, sie erhöhte die unternehmerische Risikobereitschaft und stärkte die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Unternehmen. Deshalb muss der niedrigere Steuersatz auf Übernachtungen als Teil des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes bestehen bleiben“, sagt Michael Albert, Vorstand von Familotel, der führenden Kooperation für Familienhotellerie in Europa. „Hoteliers konnten investieren und damit der heimischen Wirtschaft Wachstumsimpulse geben. Das stärkt den Tourismus in Bayern und Deutschland insgesamt nachhaltig.“

Zustimmung erhält Albert von DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl, von Oberfrankens Bezirksvorsitzender des DEHOGA-Bayern, Andrea Luger und vom Fraktionsvorsitzenden der FDP Bayern, Thomas Hacker (MdL), die gemeinsam mit ihm, Familotel Hoteliers, Dienstleistern und Zulieferern im Familotel Eibtaler Hof Zwischenbilanz aus der Umsatzsteuerreduzierung gezogen haben.

Infolge der Steuersenkung auf Beherbergungsdienstleistungen haben Hoteliers in Milliardenhöhe in Aus- und Umbau investiert und können ihren Gästen nun noch attraktivere Angebote bieten. Die 34 Familotels in Deutschland haben seit der Änderung der Umsatzsteuer 2010 zusammen 33,6 Millionen Euro investiert. Wie das konkret bei einzelnen Mitgliedern der Hotelkooperation Familotel aussieht, berichteten die Geschäftsführer Alfred Escherich (Eibtaler Hof, Betzenstein), Hans Markwalder (Sonnenhügel, Bad Kissingen) und Silvia Pielmeier (Simmerl, Sankt Englmar).

Alfred Escherich investierte dank der Senkung dreimal mehr als zuvor, rund eine Million Euro sind in Renovierungen und ein neues Schwimmbad geflossen. Seither beherbergt der Eibtaler Hof etwa ein Drittel mehr Gäste. Hans Markwalder stellte nach der Umsatzsteuerreduzierung sogar 30 neue Mitarbeiter ein und investierte rund 2,2 Millionen Euro in Qualitätsverbesserungen und den Brandschutz seines Hauses. Drei neuen Mitarbeitern konnte Alexander Pielmeier vom Simmerl einen Arbeitsplatz bieten, zusätzlich investierte er etwa 1,7 Millionen Euro in den Ausbau seines Hotels.

„Die Investitionssummen allein der hier anwesenden Hoteliers zeigen, dass die Reduzierung der Umsatzsteuer von 19 auf sieben Prozent richtig und wichtig war. Wer sich ehrlich für faire Bedingungen im Wirtschaftsleben einsetzt, kann nicht ernsthaft für die Abschaffung des reduzierten Umsatzsteuersatzes nur in der Hotellerie bei gleichzeitiger Beibehaltung aller anderen Ausnahmetatbestände eintreten. Denn das ist definitiv nicht fair und absolut nicht logisch“, sagt DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl.

Oberfrankens Bezirksvorsitzende Andrea Luger ergänzt: „Wenn die Senkung nicht gekommen wäre, hätten einige meiner Kollegen hier in Oberfranken Ihren Betrieb dicht machen müssen. Doch so konnten benötigte Kredite aufgenommen und ein Investitionsplan für die kommenden Jahre aufgestellt werden. Wenn der ermäßigte Steuersatz auf Beherbergungsdienstleistungen nun wieder abgeschafft werden würde, möchte ich mir gar nicht ausmalen, was passiert.“

Alle anwesenden Familotel Hoteliers haben für die Baumaßnahmen ausschließlich regionale Dienstleister beauftragt. So kamen die Investitionen nicht nur dem eigenen Haus, sondern auch dem Handwerk und der Zulieferindustrie zugute. „Ich weiß, dass in der Branche einiges getan worden ist. Die Reduzierung der Umsatzsteuer auf sieben Prozent hat nicht nur den Hoteliers etwas gebracht, sondern aufgrund der Aufträge an heimische Handwerker wurde die gesamte Region gestärkt“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP Bayern, Thomas Hacker.

Die Umsatzsteuersenkung in Deutschland hat im europäischen Tourismusmarkt für fairen Wettbewerb gesorgt, schließlich gelten in 24 von 27 EU-Staaten meist schon seit Jahrzehnten reduzierte Umsatzsteuersätze für Beherbergungsdienstleistungen.

Die steuerliche Neuregelung ist aber nicht nur für das Beherbergungsgewerbe von Bedeutung. Im Rahmen der Initiative Fair schmeckt‘s besser werden faire Rahmenbedingungen und Gleichbehandlung der Gastronomie mit anderen Zweigen der deutschen Wirtschaft gefordert, allen voran dem Lebensmittelhandwerk. Alle Speisen sollen, unabhängig vom Ort des Verzehrs und der Art der Zubereitung, steuerlich gleichbehandelt werden.

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