Freizeitbad reduziert Energiekosten dank Contracting
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Freizeitbad reduziert Energiekosten dank Contracting

06.12.2013 | Die Agentur - Kommunikations-Management Schellhorn
  • Wirtschaftliche und umweltschonende Strom- und Wärmeversorgung mit BHKW
  • RWE ED übernimmt Modernisierung inklusive Investition sowie Anlagenbetrieb
  • 80.000 Euro Energiekosten- und deutliche CO2-Einsparungen jährlich
Das Sport- und Freizeitbad monte mare Kreuzau zählt zu den größten Energieverbrauchern der Region. Für eine wirtschaftliche und umweltschonende Strom- und Wärmeversorgung sorgt der Einsatz eines BHKW im Contracting; Bild RWE ED
Das Sport- und Freizeitbad monte mare Kreuzau zählt zu den größten Energieverbrauchern der Region. Für eine wirtschaftliche und umweltschonende Strom- und Wärmeversorgung sorgt der Einsatz eines BHKW im Contracting; Bild RWE ED
Eine möglichst hohe Eigennutzung des vom BHKW produzierten Stroms verbunden mit attraktive Finanzierungskonditionen führt zu einer jährlichen Energiekostenersparnis von etwa 80.000 Euro; Bild RWE ED
Eine möglichst hohe Eigennutzung des vom BHKW produzierten Stroms verbunden mit attraktive Finanzierungskonditionen führt zu einer jährlichen Energiekostenersparnis von etwa 80.000 Euro; Bild RWE ED
Im Sport- und Freizeitbad monte mare Kreuzau erzeugt ein neues, erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) dezentral Strom und Wärme. Die Planung, Installation und Finanzierung der Anlage übernahm die RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED) in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Düren im Rahmen eines Contractings. Überdies ist das Dortmunder Unternehmen für den Betrieb und die Wartung des BHKW für einen Zeitraum von 10 Jahren verantwortlich. Das hocheffiziente Gerät deckt in Kombination mit einer bereits bestehenden Gas-Doppelkesselanlage den Wärmebedarf des Freizeitbades.

Der gleichzeitig produzierte Strom wird ebenfalls überwiegend selbst genutzt, wodurch sich der Bezug elektrischer Energie aus dem öffentlichen Netz deutlich reduziert. Verbunden mit einem attraktiven Finanzierungsmodell gehen die Projektbeteiligten hier von einer Energiekostenersparnis von etwa 80.000 Euro im Jahr aus. Darüber hinaus hat der Einsatz des BHKW eine jährliche CO2-Einsparung zur Folge, die in der Menge durchschnittlich den Emissionen von etwa 400 Einfamilienhäusern entspricht.

Die Realisierung einer wirtschaftlichen Wärme- und Stromversorgung im Contracting war beim größten Energieverbraucher in der Region Bestandteil umfassender Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität sowie zur Optimierung der Betriebskosten. Da die monte mare Unternehmensgruppe den Betrieb der Einrichtung im Auftrag der kommunalen Freizeitbad Kreuzau GmbH führt, entlasten die reduzierten Energiekosten ebenfalls den öffentlichen Haushalt. Und weil die Dortmunder Spezialisten nicht nur bei der Planung und Modernisierung, sondern auch im laufenden Betrieb der Anlage die technischen und finanziellen Risiken tragen, kann die Betreibergesellschaft ihre Kapazitäten weiterhin uneingeschränkt auf das Kerngeschäft konzentrieren.

Zu den entscheidenden Kriterien bei der Lösungsfindung zählten ebenfalls ökologische Aspekte. Denn mit der zukunftsweisenden Kraft-Wärme-Kopplungsanlage nimmt das Freizeitbad aktiv an der Energiewende teil und profitiert gleichzeitig von der verbesserten CO2-Bilanz. Daher ist die Einrichtung in Kreuzau bereits der sechste Standort innerhalb der monte mare Unternehmensgruppe, an dem in Kooperation mit dem Energiedienstleister dezentral Strom und Wärme erzeugt werden.

Die Installation des BHKW erfolgte während des laufenden Badbetriebs. Mit einer elektrischen Leistung von 250 kW und einer thermischen Leistung von 290 kW ist das Gerät für die Grundlastabdeckung zuständig. Zur Ausstattung des kompakten BHKW gehört auch ein Brennwert-Wärmetauscher, um zusätzlich die im Abgas enthaltene Energie zur Erwärmung des Schwimmbadwassers zu nutzen. Auf diese Weise wird bei einem elektrischen Teilwirkungsgrad von rund 40 Prozent ein Gesamtwirkungsgrad von nahezu 90 Prozent erreicht. Die bestehende Doppelkesselanlage gleicht mit einer Leistung  von 2,1 MW den Wärmebedarf zu Spitzenlastzeiten aus. Weiterhin ergänzen drei Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von je 2.000 Litern die Heizzentrale. Die Möglichkeit, hier die vom BHKW produzierte Wärme bevorraten zu können, führt zu einem gleichmäßigeren Lauf sowie niedrigen Stillstandszeiten und damit zu einer größtmöglichen Auslastung des Gerätes bei voraussichtlich 7.500 Jahresbetriebsstunden.
 
Weitere Informationen gibt die RWE Energiedienstleistungen GmbH, Unterste-Wilms-Straße 52, 44143 Dortmund, Telefon 0231 438-3731 oder www.rwe-energiedienstleistungen.de.


Über die RWE Energiedienstleistungen GmbH

Die RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED) ist in der RWE Vertrieb AG-Gruppe der Anbieter für energienahe Dienstleistungen. Mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet sie ihren 3.000 Contractingkunden flexible Komplettlösungen - von Energieberatung über Energiecontrolling bis hin zu Contracting und Fernwärme. Die RWE ED betreibt bundesweit 60 Fernheizwerke in 11 Bundesländern, durch die rund 80.000 Kunden mit Wärme versorgt werden. Der Fokus des Unternehmens liegt auf dem Ausbau dezentraler Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung und der Lieferung von regenerativ erzeugter Wärme. Mit rund 200 Mio. € Umsatz zählt RWE ED zu den großen Energiedienstleistungsunternehmen in Deutschland.

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