Clever eingeheizt: Hotel Friedrichs setzt auf Contracting
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Clever eingeheizt: Hotel Friedrichs setzt auf Contracting

24.07.2015 | BLUE MOON CC GmbH

BHKW: Strom und Wärme selbst erzeugt

Dr. Michael Winter und seine Frau Rahel freuen sich über ihre neue Heizanlage / Bildquelle: Hotel Friedrichs
Dr. Michael Winter und seine Frau Rahel freuen sich über ihre neue Heizanlage / Bildquelle: Hotel Friedrichs

Schleiden-Gemünd nahe an der Grenze zu Belgien: Mit traumhaftem Blick auf die Flüsse Urft und Olef empfängt hier das Hotel Friedrichs seine Gäste. Um aus dem 4-Sterne-Hotel mit historischem Background wieder eine wirtschaftliche Anlaufstelle zu machen, mussten die Besitzer einige Investitionen tätigen. Hierzu zählte auch eine effektive Wärmeversorgung, die im Gastgewerbe bekanntlich eine besonders markante Rolle spielt — und ebensolche Kosten mit sich bringt. Die richtige Technik war schnell gefunden, und dank Contracting auch die Umsetzung nicht hinderlich.

2.500 Quadratmeter Grundstück, ein Hotel mit 23 liebevoll eingerichteten Gästezimmern, ein gemütliches Bistro sowie Restaurant und ein Wellnessbereich mit zwei Saunen - das Hotel Friedrichs bietet seinen Gästen Urlaub und Erholung. Gleichzeitig bedeutet ein solches Angebot auch einen gewissen Kostenapparat, was Strom und Wärme betrifft. Nach der Übernahme mussten sich die neuen Besitzer, Dr. Michael Winter und seine Ehefrau Rahel, als Branchen-Quereinsteiger erst einmal einen Überblick verschaffen.

Nach einem Jahr konnten sie ein effektives Fazit ziehen und ermitteln, wo genau Kosten gespart und effizienter gewirtschaftet werden kann. Neben dem Personal bildete, wie in den meisten Hotel- und Gastronomiebetrieben, die Energieversorgung einen Hauptkostenpunkt. "Uns war klar, dass wir etwas im Hinblick auf Energiesparmaßnahmen unternehmen müssen. Da es ein altes Haus ist, birgt die Idee einer zusätzlichen Dämmung ihre Tücken.

Bei einer vernünftigen Umsetzung sind die Kosten immens. Alternativ eine halbherzige Lösung anzuvisieren, liegt uns nicht, und diese hohen Ausgaben auf die Gäste umlegen, ist ebenfalls keine Option. Daher haben wir uns erst einmal anderweitig umgeschaut", erklärt der Geschäftsführer.

Unabhängige Eigenversorgung

Durch einen Zufall stieß der 40-Jährige auf das Thema Blockheizkraftwerke (BHKW). In einem Gespräch erzählte ein Kollege von diesen Anlagen, die via Kraft-Wärme-Kopplung eigenständig Wärme und Strom erzeugen. Zusätzlich spült das Klein-BHKW sogar noch etwas Geld in die Kassen, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird: Der Überschuss kann dann zu den gesetzlich festgelegten Konditionen ins öffentliche Stromnetz eingespeist und an die Energieversorger verkauft werden.

Ein Prinzip, das sich besonders für gastronomische Betriebe eignet, die das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben - und das auch die Besitzer des Hotels Friedrichs überzeugte. Dank der Zusammenarbeit mit dem Dienstleister german contract konnten die Hoteliers die Investition für die neue Anlage problemlos stemmen. Denn über einen vertraglich fixierten Zeitraum stellt das Unternehmen gegen eine monatliche Pauschale die komplette Technik zur Wärmeerzeugung zur Verfügung. Seine Kunden erhalten nicht nur moderne, klimaschonende Heiztechnik, sondern geben zudem die komplette Planung und den Betrieb der Anlage in die Hände der Neusser. Weder müssen finanzielle Rücklagen angetastet, noch ein Kredit aufgenommen werden - ideal für die Winters, die noch weitere Investitionen in ihr Hotel planen.

Geld gespart und rundum abgesichert

Nach einer Kalkulation durch die Experten war klar: Die jährliche Energiekosteneinsparung liegt bei 5.800,- €. Über einen vertraglich festgelegten Zeitraum von 15 Jahren braucht sich Ehepaar Winter nun keine Gedanken mehr um das Thema "Heizung" zu machen, denn über diese Zeitspanne läuft die Anlage komplett auf Risiko des Contracting-Unternehmens. Per Fernüberwachung wird die Arbeit der Anlage zudem permanent beobachtet, wodurch sie nicht nur regelmäßig abgeglichen und im Hinblick auf ihren Energieverbrauch optimiert werden kann, sondern auch Probleme umgehend registriert werden - bevor Gäste sie bemerken. Damit stellt das Konzept den einwandfreien, gastronomischen Betrieb zu guten Konditionen sicher.

"Wir haben unsere Entscheidung nicht einen Tag bereut und können sie guten Gewissens jedem Hotelier weiterempfehlen - nicht zuletzt, weil die Technik umweltschonend ist und uns dies als werdende Familie ebenfalls am Herzen liegt", fasst Michael Winter erfreut zusammen.

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