Behälterleasing und Pooling in der Hotel- und Gastronomiebranche
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Behälterleasing und Pooling in der Hotel- und Gastronomiebranche

18.12.2015 | Emily Berger

Das gezielte Management der Behälter hilft in der Branche der Hotellerie und Gastronomie, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen

Bildquelle: sprintBOX GmbH
Bildquelle: sprintBOX GmbH

Die Gastronomie- und Hotelleriebranche ist auf ein modernes, zuverlässiges und effizientes Behältermanagement angewiesen. Jeden Tag müssen verschiedene Produkte von einem Punkt zu einem anderen befördert werden - und das möglichst effizient. Hotels zum Beispiel haben die Aufgabe, jeden Tag die Bettwäsche zu einer Wäscherei zu befördern und diese von dort später wieder abzuholen. Restaurants oder Cateringdienste erwarten Lieferungen frischer Lebensmittel, um sie zu köstlichen Speisen zu verarbeiten. Fehler im System kosten die Unternehmen dieser Branche viel Zeit und Geld.

Die Notwendigkeit des Behältermanagements

Durch die fortschreitende Globalisierung stehen Firmen nicht länger in einem lokalen, regionalen oder nationalen Wettbewerb miteinander. Der Kampf um die Kunden wird auf internationaler Ebene ausgetragen. Um die Kunden von seinem Angebot zu überzeugen, ihnen die bestmöglichen Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, alles zu einem wirtschaftlichen Preis, kommen verschiedene Managementstrategien zum Einsatz. Eine davon ist das sogenannte Supply-Chain-Management.

Für ein Restaurant besteht die Lieferkette aus Lebensmitteln, die von verschiedenen Zulieferern in der Küche ankommen und zu Speisen verarbeitet werden müssen. Dabei wünschen sie sich eine gleichbleibende Qualität bei gleichzeitig ständiger Verfügbarkeit. Mit einem Behältermanagement können Restaurants dafür sorgen, dass die Lebensmittel nach Bedarf zu ihnen geliefert werden, ohne sich um die Details zu kümmern. Hotels haben einen anderen Bedarf. Hier wird Bettwäsche zur Wäscherei befördert, dort gereinigt und zurück zum Hotel befördert. Das Behältermanagement automatisiert den Prozess, ohne dass sich das Hotel um die Reinigung kümmern muss.

Verschwundene Behälter und das Zerbrechen der Lieferkette

Was in Theorie gut klingt, hat sich in der Praxis als problematisch herausgestellt. Immer wieder sind Behälter verschwunden, ohne dass ihr Standort bekannt war. Andere Behälter wurden trotz Beschädigung verwendet, wodurch die Liefergüter Schäden erlitten. Dieses Problem kann inzwischen gelöst werden, indem jeder einzelne Behälter getrackt werden kann. IT-Systeme und eine dazu passende verfolgen Behälter per RFID (Radio-Frequency-Identification).

Die drei Systeme des Behältermanagements

Das Behältermanagement ist in drei Bereiche eingeteilt:

  • Internes Management: Das Unternehmen muss sich um die Behälter selbst kümmern. Es entstehen Kosten für das Tracking, Säubern und andere Aufgaben. Bedarfsschwankungen sind schwer auszugleichen, es sei denn, der Pool ist entsprechend ausgelegt.
  • Mieten: Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie können Behälter bei Dienstleistern wie sprintbox.de mieten oder leasen. Der Vorteil liegt darin, dass sich der Dienstleister um alle Aufgaben rund um die Behälter kümmert und den Pool nach Bedarf anpasst.
  • Verkauf- & Rückkauf: Unternehmen, die bereits Behälter besitzen, können diese an Dienstleister wie sprintBOX verkaufen und auf Mietbasis nutzen. Durch den Verkauf der Behälter steigt der Umsatz kurzfristig, während Unternehmen die Gefahr von Behälterschwund und Bedarfsschwankungen reduzieren.

Steuerung des Behältermanagements über IT-Systeme

Für das moderne Behältermanagement sind bei Dienstleistern ausgereifte IT-Systeme im Einsatz, die alle Bewegungen und Bestände der Behälter erfassen. Dazu wird in jedem Behälter ein spezieller Chip eingebaut. Ladearbeiter inspizieren zusätzlich die Behälter und kontrollieren sie auf Probleme. Sollten sie erkennen, dass eine Reparatur ansteht, wird dies vermerkt und der Behälter aus dem Kreislauf genommen.

Durch die elektronische Steuerung der Behälter profitieren Unternehmen der Gastronomie und Hotellerie, indem ihre Produkte schneller sie selbst oder ihre Partnern erreichen. Gleichzeitig wird das Risiko minimiert, dass ein Behälter verloren geht oder zu lange an einem Ort verweilt.
Reduzierung der Umweltbelastung

Neben den finanziellen Vorteilen des Behältermanagements können Unternehmen die Umwelt schützen. Die Reduzierung des Behälterschwunds sorgt dafür, dass weniger neue Behälter produziert werden müssen. Moderne Dienstleister produzieren Container gemäß europäischer Normen. Zudem ist die Verwendung sogenannter Mehrwegbehälter zu empfehlen. Sie vermeiden Abfall, da sie, wie der Name bereits sagt, mehrfach zum Einsatz kommen. Mit den Maßnahmen können Firmen folglich ihren ökologischen Fußabdruck maßgeblich reduzieren, ohne viel dafür tun zu müssen.

Bei der Verwendung von Behältern ist darauf zu achten, dass sie intelligent konzipiert sind. Gute Mehrwegbehälter reduzieren die Handlingkosten, da der Verpackungsvorgang leicht fällt. Gleichzeitig gewährleisten sie dem Transportgut einen höheren Schutz. Praktisch sind sogenannte Faltboxen, die eine Raumersparnis von rund 80 Prozent ermöglichen. Als Retoure lassen sich die Faltbehälter zusammenklappen, sodass ihr Transportvolumen besonders klein ausfällt. Folglich passen mehr Behälter in einen Transporter.

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