ERP-Richtlinie ab 2017 auch für alte Heizungsanlagen Pflicht
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ERP-Richtlinie ab 2017 auch für alte Heizungsanlagen Pflicht

26.02.2016 | BLUE MOON CC GmbH

Ob an der Waschmaschine, am Staubsauger oder an der Glühbirne - jeder stößt im Alltag auf das bekannte Energielabel. Mit der neuen Kennzeichnungspflicht halten die Ampelfarben nun auch im Heizkeller Einzug. Doch wenn es um Heizungen geht, ist der Gerätevergleich schwieriger. Contracting-Dienstleister bieten hier eine sachkundige Beratung

Je grüner, desto besser

Mit den Werten von Klasse A++ (grün) bis Klasse G (rot) lehnt sich die Kennzeichnung an das bekannte EU-Label an. Für Heizgeräte bedeutet das: Je weniger Energie eine Heizung für die Wärmeerzeugung benötigt, desto besser (und damit auch grüner) ist die Einstufung. Die neue Regelung soll für Gas-, Öl- und Stromheizgeräte gelten. Auch Heizungen auf Basis von Wärmepumpen und Kraft-Wärme-Kopplung, Kombinationsheizungen mit integrierter Warmwasseraufbereitung und reine Warmwassergeräte sowie -speicher sind bei der Maßnahme mit eingeschlossen.

Dagegen ausgenommen sind Luftheizungen, Solarthermieanlagen und Holzheizungen (Pellets oder Holzscheit). Schon seit September 2015 werden alle neuen Heizungen mit dem Label ausgestattet. So wird nicht nur die Effizienz eines jeden Heizkessels ersichtlich, sondern auch die Vergleichbarkeit der verschiedenen Technologien für den Kunden erleichtert. Gleichzeitig werden Hersteller und Händler darin bestärkt, energieeffizientere Systeme bereitzustellen.

Schon jetzt können Schornsteinfeger, Installateure und Energieberater bestehende Geräte auf freiwilliger Basis kennzeichnen. Doch so einfach wie bei Leuchtmitteln oder Haushaltsgeräten stellt sich die Einstufung nicht dar und kann mitunter zur Verwirrung führen. Ein wesentlicher Nachteil: Das Energielabel gibt keinen Aufschluss darüber, ob ein Heizsystem tatsächlich für das entsprechende Gebäude geeignet ist. Es gibt nur den Verbrauch unter Prüfbedingungen wieder.

Anderer Energieträger, andere Kosten

Daher muss bei der Entscheidung für eine neue Anlage nicht nur das Energielabel berücksichtigt werden. „Die Energieeffizienz von zwei Kühlschränken miteinander zu vergleichen, ist unkompliziert, denn sie funktionieren beide mit Strom. Heizungsanlagen hingegen arbeiten mit unterschiedlichen Energieträgern wie Öl, Strom, Gas oder auch Biomasse. Je nach Energieträger können die Anlagen also ganz unterschiedliche Kosten pro Wärmeeinheit verursachen.

Das Energielabel kann keine Rückschlüsse über die Verbrauchskosten geben”, erklärt gc Wärmedienste Geschäftsführer Roland Gilges. „Das Etikett allein stellt nicht dar, welches Gerät letztlich im Betrieb am effizientesten und günstigsten arbeitet.” Um eine wirtschaftlich und ökologisch lohnenswerte Modernisierung der Heizanlage zu gewährleisten, ist daher ein auf das Gebäude individuell zugeschnittenes Wärme-Konzept notwendig. Entscheidungshilfe bieten der Contracting-Spezialist gc Wärmedienste GmbH und seine Partner aus dem Heizungsfachhandwerk.

Beratung mit allen Vorzügen

German contract berät auf diesem Gebiet kompetent und bedarfsgerecht. Die Spezialisten bieten nicht nur das nötige Know-how, sondern zugleich auch optimale Lösungen mit Voll-Service-Modellen: german contract plant, installiert und wartet die neue Heizungsanlage, übernimmt sämtliche Reparaturen und bietet zusätzlich einen 24-Stunden-Service für Notfälle an. Die neue Heizungsanlage wird dem Kunden über einen vertraglich fixierten Zeitraum zur Verfügung gestellt, sodass nicht einmal eine Eigeninvestition notwendig ist. Dabei ist der Kunde frei in der Wahl des Brennstoffes und kann damit die energieeffizienteste Lösung zu den besten Konditionen wählen.

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