KWKG 2016: Ein klarer, finanzieller Vorteil
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KWKG 2016: Ein klarer, finanzieller Vorteil

29.04.2016 | BLUE MOON CC GmbH

german contract fördert nachhaltige Heiztechnik

KWK-Anlagen, die auch Blockheizkraftwerk (BHKW) genannt werden, nutzen die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme für Heizung oder Warmwasser. Der anfallende Strom kann selbst genutzt oder eingespeist werden. / Bildquelle: gc Wärmedienste GmbH
KWK-Anlagen, die auch Blockheizkraftwerk (BHKW) genannt werden, nutzen die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme für Heizung oder Warmwasser. Der anfallende Strom kann selbst genutzt oder eingespeist werden. / Bildquelle: gc Wärmedienste GmbH

Besitzer einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage dürften sich freuen, denn am 1. Januar 2016 trat das neue KWK(Kraft-Wärme-Kopplung)-Gesetz in Kraft. Darin wurden neue, verbesserte Vergütungsregelungen für KWK-Anlagen festgelegt. Das kommt nicht überraschend, denn die Vorteile einer KWK-Anlage sind vielfältig: Durch die Erzeugung von Strom und Wärme kann der Energieverbrauch um mehr als ein Drittel reduziert, 35 Prozent der Rohstoffe eingespart und CO2-Emissionen vermieden werden.

Das Plus aus wirtschaftlicher Sicht: Eine richtig dimensionierte Anlage amortisiert sich in der Regel bereits nach vier bis sechs Jahren. Auch Contracting-Dienstleister wie die gc Wärmedienste (german contract) setzen auf diese nachhaltige Heiztechnik und bieten dazu eine sachkundige Beratung. Bereits seit 2012 werden aus klimapolitischen Gründen hocheffiziente KWK(Kraft-Wärme-Kopplung)-Anlagen durch das KWK-Gesetz (KWKG) gefördert.

Ziel dieser Auflage ist, die Stromproduktion durch Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland auf 25 Prozent zu erhöhen. Dabei wird die Vergütung, die Betreiber von KWK-Anlagen erhalten auf den Stromverbrauch (verbrauchte Kilowattstunde) umgelegt. Das KWK-Gesetz wurde nun durch das KWKG 2016 ersetzt und bringt neue Regelungen und viele Vorteile für KWK-Anlagenbetreiber mit sich.

Nachhaltigkeit wird belohnt

Die Gründe für die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen liegen klar auf der Hand: Bei dieser besonderen Art der Heiztechnik wird der Brennstoff optimal genutzt, da gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt werden. Dabei treibt ein Motor (vorwiegend mit Erdgas bzw. Biomethan betrieben) einen Generator an, der wiederum Strom erzeugt. Die Abwärme des Motors wird mit Hilfe eines sogenannten Wärmetauschers für die Heizung oder zum Erhitzen von Brauchwasser nutzbar gemacht.

Der Strom kann sofort an Ort und Stelle verbraucht oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Anders als bei der herkömmlichen Stromproduktion — wo die entstehende Wärme ein Abfallprodukt ist und das Kraftwerk nur mit Kühltürmen oder Kühlwasser betrieben werden kann — wird bei KWK-Anlagen die entstandene Wärme zu großen Teilen genutzt. Die erzeugte Energie wird den KWK-Anlagenbetreibern zu einem festgelegten Preisparameter vergütet, der höher liegt als der gängige Produktionspreis von Strom.

Informationsportal für KWKG 2016

Mit dem Einzug des neuen KWK-Gesetzes gibt es neue Regelungen zur Stromvergütung, die für KWK-Anlagenbetreiber weitere finanzielle Vorteile bringt. Das Gesetz sieht deutlich höhere Zuschläge für eingespeisten Strom vor. So beläuft sich beispielsweise der Zuschlag für eingespeisten Strom für den KWK-Leistungsanteil von bis zu 50 Kilowatt auf 8 Cent je Kilowattstunde oder für den KWK-Leistungsanteil von mehr als 2 Megawatt auf 3,1 Cent je Kilowattstunde.

Bestandsanlagen von Erdgas-KWK, die bereits aus der KWKG Förderung heraus gefallen sind, bekommen zunächst für vier Jahre KWK-Zuschläge für den eingespeisten Strom. Für Anlagen ab einer elektrischen Leistung von 100 kW gilt ein Direktvermarktungs-Gebot (zur Vermarktung des eingespeisten Stroms an die Energiebörsen). Eine Übersicht mit allen Regelungen und Zuschlägen können Interessierte in einem Bericht des BHKW-Informationszentrums finden (www.bhkw-jetzt.de/politik-recht/kwk-gesetz). Auch die offizielle Internetseite KWKG 2016 bietet zu dem Thema ausführliche Informationen.

german contract garantiert Wirtschaftlichkeit

KWK-Anlagen müssen in Bezug auf ihre Leistung möglichst optimal an die Verbrauchsstruktur des Gebäudes angepasst werden. german contract berät auf diesem Gebiet kompetent und bedarfsgerecht. Die Spezialisten bieten nicht nur das nötige Know-how, sondern zugleich auch optimale Lösungen mit einem Voll-Service-Modell: german contract plant, installiert und wartet die neue Heizungsanlage, übernimmt sämtliche Reparaturen und bietet zusätzlich einen 24-Stunden-Service für Notfälle an. Die neue Heizungsanlage wird dem Kunden über einen vertraglich fixierten Zeitraum zur Verfügung gestellt, sodass nicht einmal eine Eigeninvestition notwendig ist. Dabei ist der Kunde frei in der Wahl des Brennstoffes und kann damit die energieeffizienteste Lösung zu den besten Konditionen wählen.

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