Abend- und Nachtarbeit fordern Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen
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Abend- und Nachtarbeit fordern Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen

08.08.2016 | performanceliebe.de

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen anderen führenden Industrienationen hat sich die Arbeitswelt der letzten Jahre massiv gewandelt, was sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Unternehmen, die flexible Arbeitszeiten eingeführt haben, erhoffen sich davon große wirtschaftliche Vorteile, die auch davon abhängen, ob und in welchem Umfang sich flexible Arbeitszeiten auf Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter auswirken

Flexible Abend- und Nachtarbeit ist in der Reinigungsbranche ein absolutes Muss
Flexible Abend- und Nachtarbeit ist in der Reinigungsbranche ein absolutes Muss

Über die Arbeitszeit und ihre Gestaltung gibt es mittlerweile viele arbeitswissenschaftliche News. Darauf basiert auch das Arbeitszeitgesetz, das im Internet unter: http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/index.html nachgelesen werden kann. Das Gesetz regelt unter anderem die Länge von Arbeitszeiten, Ruhezeiten und Pausen sowie abweichende Regelungen bei Nacht- und Schichtarbeit an Sonn- und Feiertagen.

Ursachen für eine andere Arbeitswelt

In Zukunft werden immer weniger Menschen einen "Normaltag" mit einer Arbeitszeit von sieben bis siebzehn Uhr haben. Häufigste Begründung für diese zunehmende Auflösung starrer Arbeitszeitstrukturen ist die Globalisierung. Dadurch wird die Welt immer kleiner, der Konkurrenzdruck größer und der Markt enger. Durch ein immer größer werdendes Waren- und Dienstleistungsangebot kann ein Käufer schneller darauf zugreifen. Unterschiedliche Anbieter sind in der Regel nur einen Mausklick voneinander entfernt. Dinge, wie "Feierabend" gibt es nicht mehr, denn weltweit wird immer irgendwo gearbeitet. An Unternehmen werden immer größere Anforderungen in Bezug auf Qualität, Schnelligkeit und Kundenorientierung gestellt. Die Folge ist Arbeit in Schichten, Spät- oder Nachtdienst.

Flexible Arbeitszeiten

Jeder Vierte arbeitet abends oder nachts, was die Schaffung "flexibler Arbeitszeiten" notwendig macht, die auf Anforderungen des Arbeitgebers, den Bedürfnissen des Arbeitnehmers oder beider eingehen. Flexible Arbeitszeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Arbeitszeit an den betrieblichen Bedarf oder die Anforderungen des Mitarbeiters anpasst. Zwar können sich hieraus große Vorteile ergeben, jedoch orientiert sich eine "Flexibilisierung" bislang überwiegend an den Anforderungen der Arbeitgeber. Arbeitgeber sollten hier umdenken, da sich nur zufriedene Mitarbeiter bei der Arbeit und im Unternehmen wohlfühlen.

Arbeitswelt im Hotel- und Gaststättengewerbe

Gerade im Hotel- und Gaststättengewerbe besteht eine große ungleichmäßige Auslastung durch saisonale Schwankungen, Wetterbedingungen oder Veranstaltungen, die Hoteliers und Gaststätteninhaber zwingen, den Arbeitskräftebedarf den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Weiterhin kommt es aufgrund langer Öffnungszeiten zu Arbeit in Schichten. Gaststätten sind häufig nachmittags geschlossen, was die Mitarbeiter zwingt, die tägliche Arbeitszeit auf voneinander getrennte Arbeitsblöcke zu trennen. Hinzu kommen arbeiten an Sonn- und Feiertagen und nachts in Bars, an Rezeptionen oder bei Events und Veranstaltungen. Wichtig sind Arbeitszeitmodelle, die sowohl den Anforderungen von Hotels und Gaststätten, aber auch der Mitarbeiter gerecht werden und die gesetzlichen Bestimmungen beachten.

Work-Life-Balance

Stehen die Lebensbereiche eines Menschen, wie Arbeit, Familie und Freizeit in einer guten Beziehung zueinander, bleibt der Mensch psychisch und physisch gesund. Die richtige Gestaltung flexibler Arbeitszeiten kann zur Balance dieser Work-Life-Balance beitragen. Dennoch müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter steuern und kontrollieren. Notwendig sind Zeiterfassungen für Mitarbeiter, die zu unregelmäßigen Zeiten arbeiten, wie dies in der Gastronomie der Fall ist. Das digitale Personaleinsatzplanungstool "edpep", welches von eurodata.de offeriert wird, eignet sich als Instrument, um Arbeitszeiten der Mitarbeiter zu erfassen, zu steuern und zu kontrollieren.

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