Apartments für alle? - Hybrider Hype mit Community-Chic
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Apartments für alle? - Hybrider Hype mit Community-Chic

06.04.2018 | Michaela Rosien PR

Serviced Apartments gelten seit Jahren als eine der Nischen mit dem größten Wachstum innerhalb der Hotellerie und der Welt des Temporären Wohnens. Aktuell zählt der Markt 588 Häuser mit rund 32.500 Einheiten (Stand 12/2017), bei konstant hoher Auslastung von 77 %, laut dem Marktreport 2017 von Branchenexperte Apartmentservice

The Student Hotel Amsterdam City Lobby-Bereich / Bildquelle: © The Student Hotel
The Student Hotel Amsterdam City Lobby-Bereich / Bildquelle: © The Student Hotel

Für 2030 prognostizieren Experten den Serviced Apartments einen Anteil am Hotelmarkt von 10 % mit 100.000 Einheiten. „Das Segment erlebt derzeit seine größte Dynamik, getrieben durch immer größere Investoren und neue Betreibertypen wie der Wohnwirtschaft “, erläutert Anett Gregorius, Gründerin und Inhaberin von Apartmentservice. Und diese haben die aktuellen Trends mit auf den Weg gebracht: Hybride Konzepte für ein ebenso hybrides Publikum, das sich auf Gemeinschaftsflächen zusammenfindet.

Dafür immer kleinere Einheiten in immer größeren Objekten – häufig in neugebauten Quartieren, die mehrere Konzepte vereinen. Mittlerweile auch höhere Präsenz in B- und C-Destinationen. Und: keine Wohnkonzepte mehr ohne Apartmentangebote. 580 Einheiten in einem Haus? „Vor fünf Jahren wäre dies noch undenkbar gewesen“, erklärt Anett Gregorius. „Genauso die aktuelle Bedeutung des Brandings:

Bereits bei der Entwicklung von Konzepten wird das Roll-out mitgeplant und die erarbeiteten Qualitätsstandards auf neue Marken übertragen.“ So sind allein bis 2019 bundesweit weitere 13.000 Serviced-Apartment-Einheiten (+40 %) geplant – vor allem in München, Berlin, Frankfurt und Hamburg sowie in einigen B-Destinationen, die wichtige Wirtschafts- oder Universitätsstandorte bilden. Denn die Assetklasse Serviced Apartments verspricht mehr denn je eine hohe Rendite.

Vor allem weil klassischer Wohnraum in den großen Städten weiterhin knapp ist Und weil wiederum viele Berufseinsteiger, Studierende, Singles, Pendler und Berufsnomaden neue Wohn- und Lebensformen suchen. Die Hotellerie ist gerade dabei, mit eigenen Projekten nachzuziehen – sei es 2017 mit dem Hyatt House in Düsseldorf oder in naher Zukunft mit dem ersten Vienna House R.evo in München, das das Angebot von Apartments, Hotelzimmern und individuellem Wohnen verbinden will.

Vor allem aber der Wohnungswirtschaft ist es in den letzten vier Jahren gelungen, neue Nutzungskonzepte zu etablieren, die den Markt verändert haben. Allen voran mit Micro-Living-Angeboten, also standardisierten 1- und 2-Zimmer-Apartments, die bereits auf einer Fläche von 22 m² bis 40 m² das Wohnen, Schlafen und Kochen vereinen. Für die begehrte Zielgruppe der Studierenden sogar schon ab 18 m² – zugunsten von großzügigen Gemeinschaftsflächen wie Eventküchen, Lounges oder Sportplätzen.

Entwickler wie i Live oder GBI haben hier in den letzten Jahren zahlreiche erfolgreiche Konzepte lancieren können. Temporäres Wohnen bedeutet heute nicht mehr das klassische Apartmenthaus, Aparthotel oder Studentenwohnheim. Viele dieser Wohnformen werden im Mix als hybride Konzepte mit einem hybriden Publikum angeboten, sodass Komplexe mit mehreren hundert Einheiten entstehen. Klassische Städtereisende treffen in Häusern wie dem The Student Hotel auf Studenten, Berufseinsteiger auf Berufspendler.

Manche von ihnen bleiben eine Nacht, manche sechs Monate. Und auf immer größer werdenden Community-Flächen sollen sie eine inspirierte eigene Community bilden. Ob beim Flippern in der Games Area, beim Arbeiten in den Co-Working-Nischen, Chatten auf der hauseigenen App oder klassisch beim Essen und Trinken im Restaurant. Hinzu kommen in Konzepten wie Das Lebendige Haus in Dresden weitere Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten oder klassische Wohnungen vom gleichen Investor.

So entstehen teilweise ganze Quartiere, quasi eigene Mini-Städte in der Großstadt, die das Temporäre Leben in allen Facetten abbilden wollen. „Bisher ist nicht absehbar, wie langfristig die Trends zu Micro-Living, hybriden Zielgruppen, Community-Flächen und Quartiersbildung wirken werden“, meint Anett Gregorius. „Aber alles ist im Fluss. Wir gehen davon, dass der Faktor Aufenthaltslänge die Konzepte weiter ausdifferenzieren wird.

Schon jetzt zeichnet sich eine erneute konzeptionelle Weiterentwicklung des Produkts Serviced Apartments ab, die den Markt des Temporären Wohnens weiter wesentlich prägen wird.“ Mehr Zahlen und Trends? Ende April 2018 erscheint der „Marktreport 2018 Serviced Apartments“ in der sechsten Ausgabe. Apartmentservice stellt darin die aktuellen Key-Zahlen, Anbieter, Entwicklungen und Betreiberpositionen des Segments Serviced Apartments im Feld des Temporären Wohnens vor.

Das im Markt einzigartige Datenmaterial und die Analysen gelten als eine der komplettesten und aussagekräftigsten Übersichten über das junge Wachstumssegment in Deutschland. Der Marktreport ist erhältlich bei www.apartmentservice-consulting.de.

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