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Zum Wochenstart ein guter Tipp

06.07.2020 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Ein guter Tipp zum Wochenstart von Hotelier.de: Lassen Sie sich inspirieren!

Das gehört zu den Manager Qualitäten: Die Inspiration auch in Krisenzeiten mit Herz in die Arbeit einfließen lassen
Das gehört zu den Manager Qualitäten: Die Inspiration auch in Krisenzeiten mit Herz in die Arbeit einfließen lassen

Montag, der 06.07.2020; Ferienhotels an Nord- und Ostsee laufen gut, Stadthotels kämpfen mit Dumping-Preisen um Gäste (siehe hierzu die Analyse unten) - so könnte man in einem Schnellstatement die Lage der Hotellerie beschreiben.

Noch schlechter ist teilweise die Situation der Gastronomie. Jeder Gast zählt, speziell in den Metropolen wie Berlin oder Hamburg. Die Tischreservierung mit Schnittstelle zu großen Marketing-Plattformen kann dann helfen. Wir haben einen Test mit Vergleich der Preise gemacht und geben Empfehlungen ab.

Tipps

Zimmerpreise der Stadthotels geraten auch in der Reisezeit unter Druck

PM von Feldhoff & Cie. GmbH

Hamburg, 6. Juli 2020. Auch nach über drei Monaten seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland ist die Hotellerie von den Auswirkungen der Krise stark betroffen. Insbesondere in den Städten leiden Hoteliers unter sehr geringen Auslastungswerten. Laut einer Analyse des Hotel-Benchmarking-Unternehmens Fairmas lag die durchschnittliche Auslastungsrate im gesamten Bundesgebiet im Juni mehr als 70 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Auch in der beginnenden Sommerreisesaison werden Städtedestinationen keinen größeren Nachfrageschub erleben. Es ist davon auszugehen, dass Hoteliers ihre Zimmerpreise aufgrund der schwachen Nachfragesituation weiterhin senken werden. So wird das erwartete Ratenniveau in den Städten Berlin, Hamburg, Köln, München und Stuttgart bei durchschnittlich 89 Euro pro Zimmer liegen und damit rund 10 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Die größten Preisabschläge entfallen dabei auf Hotelzimmer in den Städten Berlin, Köln und Stuttgart.

Diese und weitere Ergebnisse basieren auf einer Analyse von Engel & Völkers Hotel Consulting in Kooperation mit dem Technologieunternehmen HQ revenue, die die Preisentwicklung für ausgewählte Standorte in Deutschland während der Sommersaison 20. Juni bis 12. September in den Jahren 2019 und 2020 untersucht. Hierfür wurden über die Plattform booking.com Hotelpreise aller gelisteten Hotels in den genannten Zeiträumen analysiert.

Eine erfreulichere Situation als im Städtetourismus zeigt sich in den deutschen Ferienregionen, die derzeit sehr stark von Inlandstouristen frequentiert werden. So ergeben die analysierten Daten, dass zwar das Preisniveau aller gelisteten Ferien-Hotelbetriebe um rund 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückging, Hoteliers aber ihre Preise aufgrund der aktuell hohen Nachfrage erhöhen konnten. So rechnen Hoteliers auf den beliebten Ferien-Inseln Sylt und Rügen mit einer durchschnittlichen Zimmerrate von 177 Euro. Ebenso konnten die dort ansässigen Hotelbetreiber das Preisniveau im Verlauf der Corona-Krise stabil halten oder sogar verbessern.

„Während die Kennzahlen der Hotellerie in Feriengebieten positive Trends zeigen, ist ein operativ profitabler Betrieb in Stadthotels derzeit kaum möglich. Der Gesetzgeber hat zudem den Kündigungsschutz nicht verlängert. Hotelbetreiber sind daher vom Entgegenkommen ihrer Eigentümer abhängig“, so Andreas Ewald, Managing Partner von Engel & Völkers Hotel Consulting. „Je länger die geringe Nachfrage andauert, desto größer wird der Kampf um den Gast. Es ist zu erwarten, dass Hoteliers verstärkt versuchen werden, mit günstigen Preisen Auslastung zu generieren“. 

Engel & Völkers Hotel Consulting GmbH

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