European Beer Star 2011 mit neuem Rekord: Europas größtem Bier-Wettbewerb stellen sich 1.113 Biere aus 39 Ländern!
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European Beer Star 2011 mit neuem Rekord: Europas größtem Bier-Wettbewerb stellen sich 1.113 Biere aus 39 Ländern!

12.10.2011 | Private Brauereien Bayern e.V.
Verkostung mit 98 Bier-Experten war am 7. Oktober in der Brauakademie Doemens/ Bekanntgabe der Gewinner am 10. November in Nürnberg
Gewinner European Beer Star 2010 / Bildquelle: Private Brauereien Bayern e.V.
Gewinner European Beer Star 2010 / Bildquelle: Private Brauereien Bayern e.V.
München/Gräfelfing – Der Spätsommer steht in München traditionell ganz im Zeichen des Bieres. Kaum sind die Lichter beim Oktoberfest erloschen, richten Bierkenner aus aller Welt ihren Blick auf den Münchner Vorort Gräfelfing. Dorthin lädt seit acht Jahren der Verband der Privaten Brauereien zu Europas bedeutendstem Bier-Wettbewerb: dem European Beer Star.

Mit 271 Bieren ist der Wettbewerb 2004 gestartet, im Vorjahr kratzte man bereits an der 1.000er-Marke. Nun ist diese Schwelle leichtens überwunden worden: Mit 1.113 Bieren aus 39 Ländern und allen Kontinenten erreicht der European Beer Star heuer ein neues Allzeithoch.

In den vergangenen Tagen wurde die Brau-Akademie Doemens, wo die Verkostung der Biere stattfindet, regelrecht „überschwemmt“. Zahllose Helfer, überwiegend Studenten der Akademie, sind seit Tagen dabei, die Biere entsprechend zu sortieren, kategorisieren und sie für die Blind-Verkostung vorzubereiten, die am 7. Oktober stattfand. Braumeister, Bier-Sommeliers und Fachjournalisten aus 26 Ländern bilden die fast 100köpfige Jury (Vorjahr 88), um die besten Biere der Welt in Bierkategorien zu küren, die ihren Ursprung in Europa haben.

Nach rein sensorischen Kriterien, wie sie jeder Biertrinker kennt: Farbe, Geruch, Schaum und natürlich Geschmack. Die ganze Geschmacksfülle eines Bieres erschließt sich erst mit dem Trinken. „Trotzdem läuft die Verkostung höchst professionell ab, denn trotz der vielen Proben trinkt ein Verkoster weniger als eine Maß am Tag“, weiß Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer des European Beer Star-Ausrichters Private Brauereien Bayern.

Klarheit, Bittere, Rezenz oder Nachtrunk In Gruppen von sechs bis acht Verkostern sitzen die Bierexperten in den Hörsälen der angesehenen Brauakademie, um weitgehend vertraute Sorten wie Pils, Helles oder Weißbier, aber auch exotischere Sorten wie Porter, Pale Ale oder Rauchbier zu verkosten. Insgesamt konnten 49 Kategorien besetzt werden (Vorjahr 45). So viel wie noch nie.


Verkostet werden nur Bierkategorien, die ihren traditionellen Ursprung in Europa haben, deshalb auch der Name European Beer Star. Teilnehmen können Brauereien aus der ganzen Welt. Die Biere werden in Vor-, Zwischen- und Hauptrunden nach klar definierten Kriterien für Klarheit, Bittere, Rezenz oder Nachtrunk verkostet und bewertet. „Da kommen an diesem Tag an die 100 Verkostungsrunden zusammen“, weiß Stefan Stang von den Privaten Brauereien, der als Diplom-Braumeister selbst an der Verkostung mitwirkt. Eine ganz Menge, die logistisch wie zeitlich bewältigt werden will.

Erst am späteren Freitag Nachmittag wird dann feststehen, wer mit Gold, Silber oder Bronze beim European Beer Star 2011 rechnen darf. Die betreffenden Brauereien werden vom Verband informiert, müssen sie doch Biere zur Preisverleihung am 10. November im Rahmen der Brau Beviale in Nürnberg entsenden – die Australier ebenso wie die Japaner, Namibier oder Brasilianer. Die Brau Beviale ist weltweit eine der bedeutendsten Investitionsgütermessen der Getränkewirtschaft.

„Bis dahin sind alle Beteiligten zum Stillschweigen verdonnert,“ wie Dr. Gloßner verrät, „denn der eine oder andere würde mit dieser Nachricht am liebsten gleich zur Presse gehen!“ Eine Auszeichnung beim European Beer Star ist längst auch beim Verbraucher ein herausragendes Qualitätsmerkmal. „Vor zwei Jahren kam eine kleinere fränkische Brauerei wegen ihrer Goldmedaille ins Fernsehen, was eine solche Nachfrage auslöste, dass deren Weizenbock binnen weniger Tage ausverkauft war,“ erzählt Gloßner.

Auszeichnung führt zu mehr Nachfrage
Es sind natürlich auch diese Geschichten, die dem European Beer Star seit Jahren kontinuierliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich bescheren. Auch in diesem Jahr: Die teilnehmenden 1.113 Biere stellen eine Zunahme von 16% gegenüber dem Vorjahr dar (955). Was die Ausrichter, die Privaten Brauereien und die Association of Small and Independend Breweries in Europe, erstaunt, ist der anhaltende Zuwachs im Inland.

Die Beteiligung deutscher Biere stieg in diesem Jahr von 516 auf 547 Biere an, womit deren Anteil an dem Gesamtaufkommen nun bei 49% liegt. „Und wir dachten, die ganzen innovativen deutschen Brauereien hätten wir längst im Boot“, so Gloßner, „aber es werden offensichtlich immer mehr, die sich damit beschäftigen, wie dieses wunderbare Produkt Bier wieder mehr Wertschätzung erfahren könnte“.

Genau dieser Aspekt war auch der Impuls, den European Beer Star im Jahr 2004 ins Leben zu rufen. Eine überzeugende Idee, die von der Barth-Haas-Group, der Baywa Agrar, Brauwelt, Doemens, Rastal und Micro Matic unterstützt wird.

Publikumspreis in Nürnberg Einen Tag vor der Preisverleihung findet am 9. November auf der Brau Beviale in Nürnberg die Wahl der „Publikumslieblinge“ statt, dem sogenannten Consumers’ Favourite: Besucher der Messe können unter allen 49 Goldmedaillen-Gewinnern – in einer Blindverkostung – ihr Lieblingsbier wählen. Auch in dieser 50. Kategorie des European Beer Star gibt es dann tags darauf Gold, Silber oder Bronze.


Weitere Informationen:

Private Brauereien Bayern e.V.
Thomas-Wimmer-Ring 9
80539 München

Telefon +49 89 29 09 56 - 0
Telefax +49 89 - 22 01 79
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