Reinhard Grell über Trends
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Reinhard Grell über Trends

07.05.2013 | Silvia Rütter Kommunikation
Prof. Reinhard Grell, Dekan an der Hochschule OWL und Gesellschafter der Stuhlfabrik Schnieder: Trends zu kreieren bedeutet, einen langen Atem zu haben
Prof Reinhard Grell, Bilderquellen Silvia Rütter Kommunikation
Prof Reinhard Grell, Bilderquellen Silvia Rütter Kommunikation
Stuhlklassiker in reduziertem und akzentuiertem Design: Ole von Schnieder
Stuhlklassiker in reduziertem und akzentuiertem Design: Ole von Schnieder
Passend zum Stuhl Ole: Barhocker 10250, auch erhältlich in halber Höhe. Hier mit gräulicher Lasur
Passend zum Stuhl Ole: Barhocker 10250, auch erhältlich in halber Höhe. Hier mit gräulicher Lasur
"Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, dass man nach neuen Landschaften sucht. Sondern dass man mit neuen Augen sieht", wusste schon Marcel Proust. Das gilt im übertragenen Sinn auch für Stühle, Tische und Bänke.

Niemand kann und wird das Rad neu erfinden, doch immer sucht der Mensch nach etwas noch nicht da Gewesenem. Trends setzen bedeutet etwas völlig anderes als kurzfristig auf Trends aufzuspringen. Manchmal dauert es viele Jahre, bis Trends von Kunden angenommen werden.

Beispiel: Die Stuhlfabrik Schnieder brachte vor vier Jahren die Idee der Bauholz-Möbel für den Outdoor-Bereich auf den Markt. Langsam, aber mit wachsender Geschwindigkeit stieß diese Idee auf Akzeptanz, jetzt schwimmt sie auf der Erfolgswelle und ist auch bei den Nachahmern angekommen - ein sicheres Zeichen für existierende Nachfrage.

Ebenso führte Schnieder 2007 die Farbe Grau bei lasierten Holzmöbeln ein - eine mehr als gewöhnungsbedürftige Innovation zu einer Zeit, als die Gastronomie und Hotellerie noch auf braun gebeiztes Holz setzte. Doch mit der Zeit wurde auch diese Idee adaptiert. Heute sind Lasuren, die Spuren von Wind und Wetter nachahmen, stark nachgefragt. Echte Trends brauchen eine Idee, die sich langfristig durchsetzt. Drei bis vier Jahre Reifezeit vor Marktakzeptanz sind keine Seltenheit. Und sie benötigen
 
Ideengeber, die ihnen diese Zeit zugestehen. Trends, die sich über die Zeit durchsetzen, haben auch nach ihrer Markteinführung einen langen Atem und das Potenzial zu Klassikern.Das neue Trendprodukt zum 95-jährigen Bestehen der Stuhlfabrik Schnieder heißt "Ole".

Prof. Reinhard Grell, Dekan an der Hochschule OWL und Gesellschafter der Stuhlfabrik Schnieder: "Ole setzt einen bewussten Kontrapunkt zu den zur Zeit gängigen ‚Eiffelturm'-Gestellen.  Er ist ein einfacher und gleichzeitig vollkommener Holzstuhl, der ehrlich kommuniziert, was ein gutes Sitzmöbel ausmacht: Ole hat vier sichtbare Zargen, solide Stollen, gebogene Hinterstollen und eine bewusst überdimensionierte, dampfgebogene Rückenlehne.

Ob in Eiche oder Buche - das Modell folgt der Tradition der Frankfurter Stühle und setzt bei aller Schlichtheit durch seine akzentuierte Formensprache neue Signale.

Mehr Info: www.schnieder.com.

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