MICROS-Fidelio: Corporate Social Responsibility- Engagement im Beachvolleyball Behindertensport
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MICROS-Fidelio: Corporate Social Responsibility- Engagement im Beachvolleyball Behindertensport

07.06.2014 | db marketingbüro
Mit neuem Partner, neuen Trikots und neuem Schwung nahmen zwei deutsche Beachvolleyball-Teams vom 04. bis 11. Mai 2014 an den zweiten Beach-it Beachvolleyball Masters for disabled in Antalya, Türkei, teil. Sechs Teams aus Polen, Kasachstan, der Slowakei und Deutschland sind angetreten. Wie im Vorjahr machten die Polen vor den Kasachen „das Rennen“. Die beiden deutschen Teams erzielten Platz 3 und 4. Dank des neuen Hauptsponsors MICROS ist für November 2014 auch das nächste sportliche Ereignis gesichert: der Weltverband World ParaVolley richtet das erste vom Verband organisierte Beachvolleyball-Turnier in Australien aus
Robert Kampczyk, Elmar Sommer, Timo Hager, Susanne Grafe-Storost (MICROS), Torben Schiewe, Martin Vogel, Stefan Drabold, Sara Schiewe (Managerin) und Athanasios Papageorgiou (Trainer) v.l.n.r. / Bildquelle: MICROS-Fidelio
Robert Kampczyk, Elmar Sommer, Timo Hager, Susanne Grafe-Storost (MICROS), Torben Schiewe, Martin Vogel, Stefan Drabold, Sara Schiewe (Managerin) und Athanasios Papageorgiou (Trainer) v.l.n.r. / Bildquelle: MICROS-Fidelio
Die Zeichen stehen gut, um aus der olympischen Trendsportart langfristig auch eine paralympische Disziplin zu machen. „Wir brauchen neue Ziele und einen Zuwachs an Nationen, um international wieder Geschichte schreiben zu können. Beachvolleyball hat neben Sitzvolleyball eine Berechtigung als paralympische Disziplin. Bei Olympia gehen neben den Hallenvolleyballern auch die Beachvolleyballer an den Start“, so Athanasios Papageorgiou, der seinen couragierten Sportlern auch im Sand als Bundestrainer zur Verfügung steht.

In diesem Jahr reisten gleich zwei deutsche Teams in die Türkei, um das Vorjahresergebnis von Platz vier zu verbessern. Martin Vogel, Torben Schiewe und Elmar Sommer bildeten das erste Team. Die Beinmuskulatur von Vogel ist nachhaltig geschädigt, seitdem er sich während des Zivildienstes eine Schussverletzung zuzog. Der 29-jährige Torben Schiewe ist seit London 2012 bereits paralympischer Bronze-Sieger im Sitzvolleyball. Und Elmar Sommer, der mit einer Gliedmaßenfehlbildung an der Hand zur Welt kam, ist als dreifacher Paralympicsieger im Standvolleyball der Routinier im Team.

Team II setzte sich aus Robert Kampczyk, Timo Hager und Stefan Drabold zusammen. Kampczyk hat aufgrund einer angeborenen Lähmung des rechten Arms in den Bereichen Annahme und Abwehr schwer zu kämpfen, ist aber für seinen schlagkräftigen linken Arm bekannt. Hauptannahmespieler in diesem Team sind Timo Hager, welcher mit Bein-Prothese auch im Sand spielt, und Stefan Drabold.

Während der vorbereitenden Trainingseinheiten im Beachvolleyballcamp in Antalya und dem ersten Turniertag war bereits eine positive Grundstimmung unter den Nationen unverkennbar. Der gemeinsame Wille, Beachvolleyball paralympisch zu machen, war spürbar. Der zweite Turniertag musste zwar aufgrund extremer Windverhältnisse unterbrochen werden, weil Tribünen und Banden den orkanartigen Böen nicht stand hielten.

Doch das Wetter konnte Deutschland I und II nichts anhaben. Am Ende wurde das Mittelfeld erfolgreich verteidigt und die deutschen Beachvolleyballer schlossen mit auf Platz 3 und 4 - hinter Polen und Kasachstan I – das Turnier ab. „Wir haben Potenzial. Die Männer haben im Sand wenig gemeinsam trainiert. Bis Australien werden wir uns noch steigern“, so Papageorgiou weiter.

Vom 16. bis 22. November 2014 finden die ersten offiziell vom Weltverband World ParaVolley ausgerichteten Beachvolleyball Masters in Adelaide, Australien statt. Polen, Slowakei, Kasachstan und Deutschland werden ebenso wie Australien, Sri Lanka und weitere Nationen daran teilnehmen. Mit mindestens 16 Teams wird dieses Turnier ein Meilenstein und wegweisend für die Entwicklung der Sportart Beachvolleyball als paralympische Disziplin sein.

Bis zu den Spielen 2000 in Sydney waren Sitzvolleyball und Standvolleyball paralympisch. Standvolleyball entspricht dem Volleyballspiel im Nichtbehindertenbereich und zählt mittlerweile nicht mehr zu den paralympischen Disziplinen. Während sich in der Halle aufgrund mangelnder finanzieller Mittel einige Nationen zurückziehen, ist der Trend im Beachvolleyball vielversprechend. So setzt sich World ParaVolley, der Weltverband für Volleyball im Behindertensport, neben Sitzvolleyball jetzt auch für Beachvolleyball ein.

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