BVE-GfK-Studie 'Consumers‘ Choice 11': Trend zu Qualität und Frische setzt sich fort
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BVE-GfK-Studie 'Consumers‘ Choice 11': Trend zu Qualität und Frische setzt sich fort

26.02.2012 | Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.
Die Qualitätsorientierung der Verbraucher steigt, das hat die BVE-GfK-Studie „Consumers‘ Choice 11“ gezeigt. Geschmack und gesundheitliche Unbedenklichkeit haben bei allen Verbrauchern Priorität. Welches Produkt letztendlich eingekauft wird, hängt vom Einkommen und der Qualitätsprofil der Kunden ab. Der Qualitätstyp, dem ein Verbraucher zugeordnet werden kann, bestimmt sich durch sein Konsumverhalten und seine Qualitätseinstellung
Es lassen sich fünf Qualitätstypen unterscheiden*: der Marken- und Herkunftsorientierte Konsument (28,4%); der Sicherheits- und gesundheitsorientierte Familienmensch (22,9%); der Preisbewusste Familienmensch (22,2%); der Ethisch- und Nachhaltigkeitsorientierte Kunde (15,4%) und der Convenienceorientierte Funktionalist (11,0%).

Auch das Einkaufsverhalten ist interessant. Die Qualitätstypen unterscheiden sich hier deutlich hinsichtlich ihrer Einkaufsfrequenz, Haushaltsgröße und Ausgaben pro Haushalt, pro Person und pro Einkauf.

Die meisten Shoppingtrips unternehmen die Sicherheits- und gesundheitsorientierten Familienmenschen mit 174 Einkäufen jährlich, die wenigsten die Convenienceorientierten Funktionalisten mit 148 Einkäufen jährlich. Die niedrigsten Ausgaben pro Person tätigen mit 1.096 Euro jährlich die Preisbewussten Familienmenschen, die höchsten mit 1.264 Euro jährlich die Ethisch- und Nachhaltigkeitsorientierten.

Die größten Unterschiede bei der Produktauswahl ergeben sich zwischen den Qualitätstypen beim Frische- und Conveniencegrad. Insgesamt hat die Frische-Orientierung laut GfK seit 2005 stetig zugenommen. 2011 legten knapp 40% der Verbraucher besonders viel Wert auf Frische.

Dabei geben, gemessen an den Gesamtausgaben für Lebensmittel und Getränke, die Ethisch- und Nachhaltigkeitsorientierten, sowie die Sicherheits- und gesundheitsorientierten Familienmenschen überdurchschnittlich viel für Frischeprodukte aus. Die Conveniencepräferenz steigt, je mehr es den Verbrauchern an Zeit fehlt und je geringer das Einkommen.

Insgesamt ist festzustellen, dass das Einkaufsverhalten stärker durch soziodemografische Faktoren geprägt wird als durch das Profil der Qualitätsorientierung.

*Anteil an allen befragten Haushalten in Klammern

Die Studie „Consumers‘ Choice ‘11“ ´steht hier für Sie zum Bestellen bereit.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Sabine Eichner
Tel.: +49 30 200786-150, -151
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