Fusion Lauffener Weingärtner mit WG Mundelsheim - Ideale Ergänzung des Sortiments
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Fusion Lauffener Weingärtner mit WG Mundelsheim - Ideale Ergänzung des Sortiments

19.07.2012 | wg-kommunikation.de
Lauffener Weingärtner versprechen sich dadurch bundesweit bessere Marktchancen
Lauffen am Neckar (wg)  - Durch die mit klarer Mehrheit beschlossene Fusion mit der Weingärtnergenossenschaft Mundelsheim versprechen sich die Lauffener Weingärtner eG eine weitere Verbesserung ihrer Marktchancen in ganz Deutschland.

"Die Fusion bringt uns eine ideale Ergänzung des gesamten Sortiments", sagte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Maile am Dienstag in einer Pressekonferenz in Lauffen am Neckar. Während Lauffen als Deutschlands größter Schwarzriesling-Erzeuger vor allem mit dieser Burgundersorte und der Marke Katzenbeißer bundesweit bekannt geworden ist, dominierten in Mundelsheim die Rebsorten Trollinger und Riesling.

Auch Friedrich Fink, der bisher die WG Mundelsheim geführt hat, sieht große Vorteile in dem Zusammenschluss. "Der Vorteil der Fusion liegt eindeutig im Vertrieb. Die Mundelsheimer Weine wurden bisher in einem Umkreis von 100 bis 150 Kilometer um unseren Betrieb herum verkauft. Jetzt sehen wir gute Chancen, den Mundelsheimer durch die hier bestehenden Vertriebswege auch überregional vor allem im Fachhandel zu positionieren", sagte der nun in Lauffen als stellvertretender Vorsitzender amtierende Fink.

Die WG Mundelsheim ist unter dem Dach der Lauffener Weingärtner voll integriert. Entlassungen von bisherigen Mitarbeitern sind nicht geplant, das Gebäude der seitherigen WG Mundelsheim wird künftig unter dem Namen "Käsbergkeller Mundelsheim" firmieren. Es soll sich zu einem Kompetenzzentrum für Privatkunden und Weinfachhändler entwickeln.

Die Trauben werden wie bisher in Lauffen und in Mundelsheim abgeliefert, die Kellerei in Mundelsheim bleibt erhalten. Dagegen erfolgen Abfüllung, Lagerung, Vertrieb und Versand in Lauffen. An der Etikettierung wird nichts geändert. "Der Kunde merkt von der Fusion nichts, denn das Etikett bleibt wie bisher", erklärte Friedrich Fink. Lediglich auf dem Rückenetikett ist dann der Abfüllort Lauffen vermerkt.

Nach Angaben von Geschäftsführer Uwe Schöttle kümmern sich "fast 50 Leute in ganz Deutschland" um den Absatz der Lauffener Weine. "Durch die Fusion werden wir uns weiter entwickeln", erklärte der Geschäftsführer. An der "sehr guten Auszahlungsleistung" für die Weingärtner, dem so genannten Traubengeld, soll sich nichts ändern. "Lauffen und Mundelsheim waren bisher schon modern aufgestellte Betriebe, es gibt keine Investitionsstaus", berichtete Uwe Schöttle.

Die Lauffener Weingärtner sind seit acht Jahren für die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) bester Weinerzeuger in Württemberg. Im Wettbewerb des Fachmagazins "Vinum" wurde die Genossenschaft aus der Hölderlinstadt als "beste deutsche Genossenschaft" ausgezeichnet. Im Genossenschafts-Leistungstest der Fachzeitschrift "Weinwirtschaft" platzierte sich der 2009er Lauffener Lemberger Josua punktgleich mit dem Sieger als zweitbester Rotwein einer deutschen Genossenschaft.

Daneben kam  der 2008er Schwarzriesling trocken als einziger Genossenschaftswein bei der "ARTVINUM" unter die fünf besten Rotweine aus Baden-Württemberg. Auch die Mundelsheimer Weine aus den Spitzenlagen Käsberg und Mühlbächer sind mehrfach prämiert und gehören zu den besten in Württemberg.

Künftig besteht der Vorstand aus Ulrich Maile, Dietrich Rembold und Friedrich Fink. Von den neun Mitgliedern des Aufsichtsrates unter Vorsitz von Bernhard Schmid kommen sechs aus Lauffen und drei aus Mundelsheim. Ulrich Maile kündigte an, dass außerdem ein Beirat gegründet werden soll.

Durch die Fusion mit der 1903 gegründeten WG Mundelsheim verfügen die Lauffener Weingärtner (gegründet 1935) nun über eine Rebfläche von 850 ha, davon 105 ha terrassierte Steillagen. Damit ist Lauffen die größte Einzelgenossenschaft im Weinland Württemberg und verfügt über die größte terrassierte Steillagenfläche im Weinbaugebiet.

Die Genossenschaft hat 1220 Mitglieder; 90 Mitglieder betreiben Weinbau im Vollerwerb. Das Verhältnis Rotwein zu Weißwein beträgt 88:12 Prozent; 7 Prozent der Weine werden direkt vermarktet, 23 Prozent über den Fachhandel und die Gastronomie und 70 Prozent über den Lebensmitteleinzelhandel.


Weitere Infos:

Lauffener Weingärtner
Geschäftsführer Uwe Schöttle
Im Brühl 48
74348  Lauffen
0 71 33 - 18 50
service@wg-lauffen.de"> service@wg-lauffen.de

Tags: Lauffener Katzenbeisser

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