Deutscher Rotweinpreis 2012 für Lauffener Weingärtner
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Deutscher Rotweinpreis 2012 für Lauffener Weingärtner

20.11.2012 | wg-kommunikation.de
Interview mit Lauffener Vorstandschef Ulrich Maile: "Deutscher Rotweinpreis ist ein Markstein in unserer Geschichte."
Ulrich Maile / Bildquelle: wg-Kommunikation
Ulrich Maile / Bildquelle: wg-Kommunikation
Lauffen am Neckar (wg) - Die Lauffener Weingärtner haben erstmals in ihrer 77 Jahre langen Geschichte den Deutschen Rotweinpreis gewonnen. "Ein Markstein", wie der Vorstandsvorsitzende Ulrich Maile im folgenden Interview findet.

Uli Maile, was bedeutet der Deutsche Rotweinpreis für eine Genossenschaft wie die Lauffener Weingärtner?


Maile: "Dies ist ein Markstein in unserer Geschichte. Gleichzeitig ist er das Ergebnis unserer konsequenten Qualitätsarbeit in den vergangenen Jahren. Wir haben ja auch den VINUM-Genossenschaftscup und noch einige andere Preise in diesem Jahr gewonnen. Aber der Rotweinpreis ist die absolute Krönung. Das Eis ist bei der Spitze in diesem Wettbewerb doch sehr dünn."

Ist der Gewinn des Rotweinpreises auch der Beweis dafür, dass nicht nur private Weingüter hervorragende Weine erzeugen, sondern auch Genossenschaften wie die Lauffener Weingärtner?

Maile: "Und ob. Aus meiner Sicht sind Genossenschaften geradezu prädestiniert, um Spitzenweine wie unsere Vinitiative zu erzeugen. Wir haben 1200 Mitglieder, davon 100 im Vollerwerb, da kann man dies mit konsequenter Arbeit erreichen. Der Rotweinpreis widerlegt die absolut falsche Auffassung, dass Genossenschaften nur Massenware erzeugen können. Wir haben in Württemberg ein halbes Dutzend sehr gute Genossenschaften mit internationalem Niveau."

Das vor einigen Jahren begonnene Jungwinzerprojekt Vinitiative der Lauffener Weingärtner läuft demnach erfolgreich?

Maile: "Ja klar. Die Vinitiative hat sich sehr bewährt. Die sehr engagierten und gut ausgebildeten Mitglieder der Vinitiative sind gut in unsere Genossenschaft eingebunden. Sie haben bewiesen, dass man Spitzenweine erzeugen kann, wenn das Potenzial im Weinberg voll ausgeschöpft wird. Dies soll auch so weitergehen, denn bei 840 Hektar Rebfläche können wir es uns auch betriebswirtschaftlich leisten, dass wir für das Projekt spezielle Flächen und Mengen reservieren."

Was bringt der Gewinn des Deutschen Rotweinpreises den Lauffener Weingärtnern?

Maile: "Nachdem durchgesickert war, dass unsere Cuvée den Rotweinpreis gewonnen hat, haben wir dies sofort im Verkauf gespürt. Da sind einige Neukunden zu uns gekommen, die durch die Berichterstattung auf uns aufmerksam geworden sind und auch gleich die Vinitiative sowie andere unserer Premiumprodukte gekauft haben."

Württemberg hat in diesem Jahr den Rotweinpreis dominiert. Haben Sie dafür eine Erklärung?

Maile: "In den vergangenen zehn Jahren wurden überall große Anstrengungen unternommen. Jetzt fahren die Betriebe die Ernte ein - und geben manchmal sogar den Takt vor."

Durch die Fusion mit der WG Mundelsheim sind die Lauffener Weingärtner gewachsen. Hat sich die Fusion schon positiv bemerkbar gemacht?

Maile: "Ja. Unsere Positionierung am Markt ist dadurch besser geworden, denn wir können die Kunden nun besser mit unseren Sorten und Marken beliefern. In Lauffen konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Burgundersorten, in Mundelsheim auf Trollinger und Lemberger."

Gibt es Überlegungen, die Sorten-Palette zu erweitern?

Maile: "Durch den Klimawandel können wir in unseren terrassierten Steillagen nicht nur Trollinger anbauen, sondern auch Cabernet Sauvignon. Wir probieren es auch mit anderen Sorten, wie mit dem Syrah in Mundelsheim oder dem Merlot in Lauffen und Mundelsheim. Dadurch können wir das Sortiment ergänzen."

Wie sind die Zukunftsperspektiven?

Maile: "Die Lauffener Weingärtner können optimistisch in die Zukunft sehen. Von der Qualität und Quantität sind wir für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet."


Für weitere Informationen:
Lauffener Weingärtner
Geschäftsführer Uwe Schöttle
Im Brühl 48
74348 Lauffen

Telefonnummer: 0 71 33 - 18 50
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