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Wein aussuchen und kaufen

12.07.2017 | Hotelier.de

An einem lauen Sommerabend mit seinem Lieblingsbuch und einem Gläschen Wein auf der Terrasse oder auf dem Balkon zu sitzen, ist herrlich entspannend. So lässt sich ein arbeitsreicher Tag wohltuend ausklingen. Überhaupt: Wer generell zwischendurch mal gern ein Glas Wein genießt, der kann sich freuen. Denn laut einer Studie senkt Weißwein und Rotwein das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, die durch Übergewicht, Stress, mangelnde Bewegung und falsche Ernährungsweise hervorgerufen werden können

Mit einem Gläschen Wein lebt es sich halt länger

Freie Radikale, die das Altern aller Organismen fördern, begünstigen Krebs und Herzkrankheiten und schädigen die Körperzellen. Rotwein enthält Antioxidantien wie Tanin, das gegen diese freien Radikale wirkt. Selbst der Stoff Tyrosol, der im Weißwein enthalten ist,  soll eine herzschützende Wirkung haben.

Was liegt da näher, als sich ein paar Flaschen guten Wein in den Keller zu legen? Welche Sorte es sein soll und welchen Geschmack die edlen Traubensäfte haben sollten, bleibt jedem selbst überlassen. Dabei kann es hilfreich sein, wenn man mit einem Wein in ein Zwiegespräch eintritt und schlabbert, schnuppert und schlürft. Am Ende gilt nur eines: "schmeckt mir" oder "schmeckt mir nicht". Ganz nach dem Motto - dem eigenen Geschmack vertrauen.

Wer langfristig wohlschmeckende Treffer in Sachen Wein erzielen möchte, sollte neugierig auf Unbekanntes, nie Getrunkenes und mutig gegen Vorurteile sein. Einen süßen Riesling, einen fränkischen Silvaner oder einen deutschen Rotwein? Wer seine Vorurteile in Bezug auf Wein- und Rebensorten nicht abbaut, kommt nicht in den Genuss von wahren Gaumenfreuden. Trotzdem ist es empfehlenswert, ein paar Regeln beim Weinkauf zu beachten.

Über die Herkunft

In den einzelnen Weinanbaugebieten gibt es unterschiedliche natürliche Rahmenbedingungen sowie verschiedene technische Voraussetzungen und Traditionen. All diese Umstände und Herstellungsvarianten beeinflussen den Wein.

Über den Preis

Ein Aspekt bei der Preisbildung des Weins sind die Vertriebs- und natürlich die Herstellungskosten, die weltweit unterschiedlich sein können. Dabei gibt es zu bedenken, dass ein einzelner Wein, den es nur in limitierter begrenzter Auflage zu kaufen gibt, der relativen Angebot und Nachfrage unterliegt. Außerdem gibt es Weine, bei denen das Image auf den Endverbraucherpreis aufgeschlagen wird sowie noch andere marketingtechnische Preistreiber. Auf den Märkten werden auch handwerklich hochwertige Weine sowie industriell produzierte Weine angeboten. Von der Qualität her sind sie mal mehr oder weniger dank der modernsten Technologie akzeptabel. Hier kommt dann der Kunde und Verbraucher ins Spiel: Wie viel ist man bereit auszugeben und zu welchem Typ Weintrinker gehört man selbst? Aber grundsätzlich sagt der Preis eines Weines nichts über seine Eignung für bestimmte Anlässe und auch nichts über seine Qualität aus.

Über den Jahrgang

Heutzutage schafft es die moderne Weinbautechnologie die Unterschiede eines Jahrgangs bei den Weinen auszugleichen. Trotzdem ist es ratsam, darauf zu achten, dass Rotweine nicht älter als zwei Jahre und Weiß- und Roséweine nicht älter als ein Jahr sind.

Über die Geschmacksrichtung

Weine sind immer trocken, wenn nichts anderes auf den Etiketten steht. Das ist zwar weltweit so, nicht aber in Deutschland. Hier ist es umgekehrt der Fall. Wenn die Geschmacksrichtung nicht auf dem Etikett steht, kann davon ausgegangen werden, dass das Produkt lieblich ist, während halbtrocken und trocken immer auf den Weinen vermerkt und abzulesen ist. Bedenken sollte man, dass einzelne Rebsorten unterschiedlich ausfallen können, sodass es durchaus möglich ist, dass es unter der Geschmacksrichtung trocken auch milde und fruchtige Weine gibt.

Über die Rebsorte

Am meisten wird der Wein natürlich naturgemäß von der jeweiligen Rebsorte beeinflusst, die für das Aroma, die Ausprägung und den individuellen Geschmack eines Weins verantwortlich ist. Die Vielfalt der Aromen ist genetisch bedingt und völlig unabhängig davon, wo der Wein herkommt. Es existieren weltweit über 6.000 Rebsorten, von denen aber nur ein geringer Teil zur kommerziellen Weinherstellung verwendet wird. Bei den meisten Weinen steht die Rebsorte auf dem Flaschenetikett. So kann jeder selbst versuchen sich die Eigenarten des Geschmacks der unterschiedlichen Rebsorten zu merken, sie schmecken und sich einprägen. Denn man kann sie immer wiederfinden und die einzelnen Rebsorten zuordnen sowie identifizieren. In relativ kurzer Zeit kann so herausgefunden werden, welcher Wein einem schmeckt oder nicht schmeckt.

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