SCA Hygienebericht 2010 bestätigt: Neun von zehn Deutschen waschen sich ihre Hände häufiger
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SCA Hygienebericht 2010 bestätigt: Neun von zehn Deutschen waschen sich ihre Hände häufiger

19.04.2010 | BZ.COMM GmbH
SCA, der weltweit drittgrößte Anbieter von Hygieneprodukten, hat seinen Hygienebericht 2010 veröffentlicht. Die Ergebnisse der globalen Umfrage, die zum zweiten Mal von SCA durchgeführt wurde, zeigen: Die Schweinegrippe hat das Hygieneverhalten weltweit nachweislich verändert. Auch in Deutschland sind die Themen Hygiene und Gesundheit stärker ins Bewusstsein gerückt
Hände waschen - unabdingbar für die Hygiene
Hände waschen - unabdingbar für die Hygiene
Mit dem aktuellen Hygienebericht 2010 bestätigt SCA, dass sich das Hygieneverhalten weltweit verändert hat. Seit 2009 befragt SCA jährlich Menschen in neun Ländern zu ihrer Einstellung und ihrem Verhalten in Bezug auf Hygiene und Gesundheit. Die Ergebnisse werden im SCA Hygienebericht zusammengefasst. „Hygiene betrifft uns alle – ständig und egal, wo wir leben. Als drittgrößter Anbieter von Hygieneprodukten weltweit sehen wir uns in einer ganz besonderen Verantwortung“, erklärt Rolf Andersson, Senior Advisor Hygiene bei SCA. „Mit dem Hygienebericht wollen wir das Bewusstsein für Hygiene- und Körperpflegefragen auf globaler Ebene bei Entscheidungsträgern, Experten und der Öffentlichkeit schärfen und so zu einer fundierteren öffentlichen Debatte und zu einer Verbesserung der Hygienestandards beitragen.“

Die wichtigsten Ergebnisse des Hygieneberichts 2010 für Deutschland: Die Grippe-Pandemie hat das Hygienebewusstsein weltweit erhöht. In folgenden Bereichen hat sich das Bewusstsein der Deutschen am meisten verändert. Verändertes Hygienebewusstsein und -verhalten

Der Hygienebericht zeigt, dass die Schweinegrippe das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf Hygiene stark beeinflusst hat. 60 Prozent der Deutschen denken seitdem nicht nur häufiger über Hygiene nach, sie hinterfragen auch verstärkt das eigene Verhalten. Die Konsequenz: Neun von zehn Deutschen waschen ihre Hände jetzt häufiger. Drei von zehn Deutschen verwenden mehr antibakterielle Seife und sechs von zehn Deutschen sind vorsichtiger beim Kontakt mit anderen Menschen – insbesondere Frauen und Personen mit hohem Bildungsstand sowie jüngere Menschen. Vor allem im Bereich der öffentlichen Toiletten zeigt sich bei 55 Prozent der Befragten (Deutschland liegt hier im Gesamtvergleich auf Platz 1) ein gesteigertes Hygiene-Bewusstsein. Gefolgt von anderen öffentlichen Orten (41%), öffentlichem Personenverkehr (36%), Restaurants (34%), anderen Menschen (30%) und der persönlichen Hygiene (29%).

Bessere Hygienestandards an Schulen gefordert
Da Kinder einen Großteil ihrer Zeit in der Schule verbringen, sind hier gute Hygienestandards besonders wichtig. 46 Prozent der Befragten stimmen zu, dass mangelnde Hygiene in Schulen nicht nur das Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigt, sondern auch ihre Lernfähigkeit negativ beeinflusst. Der Hygienebericht zeigt auch, dass in Schulen noch großer Verbesserungsbedarf besteht. Mehr als die Hälfte der Deutschen (64 Prozent) ist der Meinung, dass die Hygienestandards in Schulen und Kindergärten zu niedrig sind. 68 Prozent der Befragten sehen deshalb die Sicherstellung guter Hygienestandards als einen der wichtigsten Verantwortungsbereiche von Schulen. Und dabei geht es nicht nur um die Gesundheit der Kinder. Einer der wichtigsten Verantwortungsbereiche der Schulen liegt in der Pflege eines hohen HygienestandardsKrankheiten, die sie nach Hause mitbringen, werden häufig an Geschwister und Eltern weitergegeben. Diese wiederum übertragen die Krankheit auf andere – eine nicht zu unterschätzende Kettenreaktion.

Deutsche sehen sich selbst stärker in der Verantwortung
Bedenkt man, dass im Jahr 2050 etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben werden, wird der Ruf nach klaren und strikten Hygieneregeln laut. Ganze 79 Prozent der deutschen Befragten sprechen sich dafür aus. Während Länder wie Russland, China und Mexiko das Thema primär über Gesetze geregelt sehen, ist man in Deutschland der Überzeugung, das sich in erster Linie jeder einzelne dafür verantwortlich zeigen sollte.

Internet bringt Aufklärung und stellt Ärzte vor neue Herausforderungen
Für mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) – vor allem jüngere Menschen – ist das Internet das bevorzugte Medium, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Dieser Trend stellt auch Ärzte vor eine neue Herausforderung. 31 Prozent der Deutschen recherchieren nach dem Arztbesuch im Internet, um die empfohlene Behandlung zu prüfen. Ein Grund für die starke Nachfrage nach Gesundheitsinformationen im Internet, könnte die Anonymität sein, die das Internet bietet. Denn der Hygienebericht zeigt, dass es für 67 Prozent der Menschen problematisch ist, über heikle Themen, wie etwa Inkontinenz, zu sprechen.

Der SCA Hygienebericht 2010
SCA führt jedes Jahr eine globale Umfrage über Einstellungen und Verhalten von Menschen zu Hygiene- und Gesundheitsfragen durch und veröffentlicht die Ergebnisse in einem Hygienebericht. Neun Länder werden bei der Umfrage betrachtet: Australien, China, Frankreich, Mexiko, Russland Schweden, Großbritannien, die USA und Deutschland. Pro Land werden 500 Personen befragt, um eine national repräsentative Verteilung zwischen Männern und Frauen sowie zwischen verschiedenen Altersgruppen zu erreichen. Die Umfrage wurde im September 2009 durchgeführt. Insgesamt wurden die Antworten von 5.084 Befragten zusammengetragen. Die Umfrage wurde von SCA in Auftrag gegeben und von United Minds, einem Beratungsunternehmen für Business Intelligence, mit Hilfe des Forschungsunternehmens Cint durchgeführt. Der jüngste Bericht 2010 zeigt, inwieweit die Globalisierung die Themen Gesundheit und Hygiene weltweit beeinflusst. Dabei stehen Pandemien, vor dem Hintergrund der Schweinegrippe, Urbanisierung, Schule und das Informationsverhalten im Fokus.

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