Effiziente Hygienemaßnahmen gegen den Norovirus
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Effiziente Hygienemaßnahmen gegen den Norovirus

08.05.2017 | Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG

Infektionen mit Noroviren können das ganze Jahr über auftreten, wobei ein saisonaler Gipfel in den Monaten Oktober bis März zu beobachten ist. Laut RKI war der Beginn der Norovirus-Saison im Jahr 2016 unerwartet früh und stark. Dem RKI wurden im November 2016 bundesweit insgesamt 14.519 laborbestätigte Norovirus-Gastroenteritiden gemeldet. Das sind fast 7.000 Fälle mehr als der Durchschnittswert der vergangenen fünf Jahre*

Bildquelle: Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG
Bildquelle: Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG

Noroviren gelten als die Hauptursache für das Auftreten von Magen-Darm-Erkrankungen. Dies gilt sowohl für vereinzelte Infektionen als auch für Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen wie z.B. Hotels, Gastrobetrieben, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Schulen etc.. Insbesondere bei älteren und / oder immungeschwächten Menschen können schwerwiegendere Infektionen auftreten, die in Einzelfällen auch tödlich verlaufen können.

Übertragung und Verlauf der Krankheit:

Noroviren können sowohl direkt von Mensch zu Mensch als auch indirekt über kontaminierte Gegenstände und Lebensmittel übertragen werden. Die Besonderheit des Norovirus ist seine hohe Infektiösität: Eine Erregermenge von nur 10 bis 100 Viruspartikeln ist auch bei gesunden Menschen ausreichend, um eine Infektion hervorzurufen.

Eine durch Noroviren hervorgerufene Infektion beginnt nach einer Inkubationszeit von ca. 10 bis 50 Stunden in der Regel mit starker Übelkeit und plötzlich einsetzendem Erbrechen sowie Durchfall. Personen sind insbesondere während der akuten Erkrankung und mindestens bis zu 48 Stunden nach Auftreten der Symptome potentiell ansteckend.

Das Virus kann in der Regel 7 bis 14 Tage, aber auch über Wochen nach einer akuten Erkrankung über den Stuhl ausgeschieden werden. Die sorgfältige Beachtung üblicher Hygieneregeln ist somit auch im Anschluss an die Erkrankung von außerordentlicher Bedeutung.** 

Maßnahmen:

Zur Prävention der Übertragung von Noroviren gilt es, die Infektionskette zu unterbrechen und dadurch die Weiterverbreitung zu verhindern. Eine der wichtigsten Prophylaxe-Maßnahmen hierbei ist die hygienische Händedesinfektion. Hierfür empfiehlt Dr. Weigert folgende Produkte mit Wirksamkeit gegen Noroviren:

triformin® safeDIS für den Lebensmittelbereich:

  • Für die hygienische Händedesinfektion
  • Bakterizid, levurozid, viruzid inkl. Noroviren
  • Mit Hautpflegekomponente und Rückfettungssystem 
  • Frei von Parfüm und Farbstoffen

weigoman® bzw. weigoman® parfümfrei für den Einsatz in patientennahen Bereichen:

  • Für die hygienische und chirurgische Händedesinfektion
  • Bakterizid, tuberkulozid, fungizid, begrenzt viruzid, wirksam gegen Rota- und Noroviren
  • Mit Hautpflegekomponente und Rückfettungssystem 
  • Auch anwendbar während Schwangerschaft und Stillzeit

Zur hygienischen Händedesinfektion wird das Händedesinfektionsmittel unverdünnt so in die Hände eingerieben, dass die gesamten Handflächen einschließlich der Problembereiche (z.B. Nagelfalz) benetzt sind. Die Einreibemethode für die hygienische Händedesinfektion nach Europäischem Standard EN 1500 bietet eine Hilfestellung, um alle Bereiche der Hände zu erfassen.*** 

*Median der 5 Vorjahre: 7.810. 
Quelle: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2016/Ausgaben/50_16.pdf?__blob=publicationFile, abgerufen am 17.02.2017

**Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Noroviren.html, abgerufen am 17.02.2017

***DIN EN 1500 (2013): Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika, Hygienische Händedesinfektion. Prüfverfahren und Anforderungen (Phase 2/Stufe 2)

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