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Sauberkeit: Hoteliers dürfen Zimmerdetails im Reinigungsplan nicht vergessen

13.11.2018 | netpadrino

Immer mehr Hotelgäste starten gut vorbereitet in den Urlaub und wissen, an welchen Details sie ein sauberes Hotelzimmer ausmachen können. Für Hoteliers und ihr Housekeeping ergeben sich dadurch steigende Anforderungen. Dabei können eine konsequente Schulung von Mitarbeitern und ein ausgeprägtes Farbsystem helfen

Auf saubere Kosmetik-Spiegel legen Frauen besonderen Wert; Bildquelle Hotelier.de
Auf saubere Kosmetik-Spiegel legen Frauen besonderen Wert; Bildquelle Hotelier.de

Sauberkeit ist für 97 Prozent der Hotelgäste am wichtigsten

Sauberkeit ist für Hotelgäste das A und O. Zu diesem Ergebnis kam bereits 2013 eine von Procter & Gamble Professional durchgeführte Studie, die Hotelkunden in fünf Ländern Europas berücksichtigte. Demnach sehen 97 Prozent der Gäste Sauberkeit noch vor den Preisen, Lage und Service als wichtigstes Auswahlkriterium an. Heute kontrollieren immer mehr Übernachtungsgäste bereits bei Ankunft ihre Zimmer genau.

Im Mittelpunkt stehen Details, die im alltäglichen Housekeeping vom Team des Unternehmens gern vergessen werden. So führt der Sauberkeits-Check Gäste gern zunächst ins Badezimmer des gebuchten Übernachtungsangebots. Nicht nur unter dem Toilettensitz wird nach möglichen Keimrückständen gesucht, auch der Duschkopf gibt Aufschluss darüber wie gründlich ein Hotel tatsächlich ist.

Während dieser oberflächlich Sauberkeit suggeriert, zeigen Kalkablagerungen in den Öffnungen schnell ein gegenteiliges Bild. Diese Verunreinigungen werten Gäste oft als eine nicht ausreichend gründliche Reinigung, denn Kalk lagert sich erst nach einer gewissen Zeit ab.

Auch ein Blick unter das Bett gehört für viele Hotelgäste bei der Zimmerankunft dazu. Wollmäuse, aber auch andere Rückstände werden kritisch beäugt und ziehen oft Nachbesserungswünsche nach sich.

Konsequente Schulung der eigenen Mitarbeiter ist das A und O

Damit Hoteliers langfristig dem Keim-Check der Gäste gewachsen sind und das Housekeeping zugleich den meist straffen Zeitplan für die Zimmerreinigung einhalten kann, ist eine konsequente Schulung der Mitarbeiter wichtig. Dies gilt sowohl für die Auswahl der Reinigungsmittel und Geräte als auch für die Abwicklung der Reinigungsarbeit selbst. Damit Kleinigkeiten wie die Toilettenbürste, der Mülleimer im Badezimmer und die Hutablage im Kleiderschrank nicht vergessen werden, sollten Hoteliers einen festen Ablaufplan für die Zimmerreinigung festlegen.

Die Housekeeping-Mitarbeiter werden in Inhouse-Schulungen in den individuellen Reinigungsprozess des Hotels eingeführt. Über den Zimmerbereich hinaus erleichtert ein striktes Farbsystem die Reinigung. Viele Gäste achten mittlerweile auf solche Farbleitsysteme unter Reinigungstüchern und Hilfsmitteln und schauen den Fachkräften genau auf die Finger.

Für das Bett wird besondere Sauberkeit erwartet. Dabei ist die Reinlichkeit eines Bettes, angefangen von der Matratze über Bettwaren bis hin zu Bettwäsche signifikant für den Schlafkomfort verantwortlich. Unreine Betten verursachen bei vielen Gästen ein unangenehmes Gefühl, das die Schlafqualität nachhaltig mindert.

Das Bett gilt als Spiegelbild für Gründlichkeit

Gerade die Sauberkeit der Matratze wird von vielen Gästen besonders kritisch bewertet. Hoteliers sollten daher ab der ersten Buchung auf den Einsatz eines Schonbezugs achten. Diese Bezüge halten Verunreinigungen ab und geben Gästen ein sicheres Gefühl, denn sie lassen Schweiß und andere Flüssigkeit nicht in das Innere der Matratze eindringen.

Solche Schonbezüge empfehlen sich für ein sauberes Hotelzimmer ebenso für die Kopfkissen. Pillowcover verhindern unangenehme Schmutzränder, die von sommerlichen Schweißausbrüchen der Gäste auf dem Stoff der Kissen zurückbleiben. Hier bieten normale Kissenbezüge nicht den nötigen Schutz. Das Pillowcover zeigt dagegen, dass im gesamten Hotel Wert auf Reinlichkeit gelegt wird.

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