Public Relations Management - So beeinflussen Sie das Image Ihres Hotels!
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Public Relations Management - So beeinflussen Sie das Image Ihres Hotels!

09.08.2014 | Hotelier.de/VNR
Welches Image haben Sie in der Öffentlichkeit? Gelten Sie als Nobelherberge, zu der man nur mit dicker Brieftasche Zutritt hat? Betrachtet man Ihr Haus in Ihrer Stadt als kulinarischen Treffpunkt für Jung und Alt? Oder gelten Sie vielleicht als sehr bodenständiges und lokal engagiertes Familienunternehmen? Das Bild, das Ihr Image in der Öffentlichkeit prägt, entsteht aus der Summe der Meinungen, die über Ihr Haus nach draußen getragen werden. Einerseits entwickeln sich diese Meinungen aus den Eindrücken, wie sie Ihre Gäste nach ihren Erfahrungen weitergeben.

Andererseits können Sie jedoch diese Meinungsbildung auch gezielt beeinflussen. Nämlich durch den Einsatz von Public Relations (PR), zu Deutsch der Beziehungspflege zur Öffentlichkeit.

Nutzen Sie Public Relations für Ihr Hotel!
Nicht immer brauchen Sie gleich eine professionelle Agentur und ein damit verbundenes hohes Budget, um wirkungsvoll Public Relations zu betreiben. Kreative Ideen, gute Organisation bei der Planung und Umsetzung und beständige Pressekontakte sind für die Hotelleitung eines mittelständischen Hotels gute Voraussetzungen, um das von Ihnen gewünschte Image zu beeinflussen. Ganz nach dem Grundsatz, Gutes zu tun, um dafür in der Öffentlichkeit Anerkennung zu bekommen, haben wir Ihnen 3 Public-Relations-Beispiele zum praktischen Umsetzten für Ihr Hotel zusammengestellt.

Public-Relations-Tipp 1: Das "Kinderhotel"
Vorgehen: Sie veranstalten einen Tag unter dem Motto "Das Kinderhotel - Schulkinder schauen hinter die Kulissen unseres Hotels".

Geben Sie diese Public-Relations-Aktion über Mitteilungen an Ihre Lokalpresse in der Öffentlichkeit vorab bekannt. Laden Sie die Klasse einer lokalen Schule, mit Lehrern als Betreuer, für einen Tag in Ihr Hotel ein. Die Kinder dürfen in alle Bereiche Ihres Hotels blicken, können unter Aufsicht mitarbeiten und werden von Ihnen verpflegt.

Insbesondere lernen die Schüler Ihre speziellen Angebote für Kinder und Familien kennen. Zum Abschied erhalten sie einen Gutschein für Ihren Sonntagsbrunch, an dem die Kinder kostenfrei teilnehmen können. Laden Sie an diesem Tag Redakteure Ihrer Lokalzeitungen zur Foto-Berichterstattung ein oder verschicken Sie nach der Aktion Pressemittlungen und Fotos. Führen Sie diese Veranstaltung einmal jährlich durch.


Public-Relations-Tipp 2: "Wir sind Ihr Hotel!"
Vorgehen: Bevorteilen Sie durch regelmäßige, zeitlich eingeschränkte Public-Relations-Aktionen Einwohner Ihrer Stadt oder Region. Begründen Sie dieses Vorgehen mit dem Argument, dass Sie sich mit den Menschen der Region identifizieren und Wert darauf legen, dass diese zu Ihren Gästen zählen.

Beispiel: Während Ferienzeiten bekommen Bucher aus einem definierten Postleitzahlengebiet auf jede Zimmerbuchung einen Rabatt von 10 % oder einen Mehrwert in Form einer höheren Zimmerkategorie.

Vermarkten Sie dieses Angebot über Mailings an ausgewählte Adressen und vor allem über die Berichterstattung Ihrer Lokalpresse. Vermeiden Sie eine Inhouse-Bewerbung dieses Angebots, um anderen Gästen nicht das Gefühl zu geben, dass sie benachteiligt werden.

Public-Relations-Tipp 3: "SOS - gesunde Ernährung!"
Vorgehen: Sie veranstalten gemeinsam mit Ihren lokalen Lebensmittel-Lieferanten einen Tag unter dem Motto "SOS - gesunde Ernährung!"

Hierbei präsentieren die Lieferanten ihre Produkte (Herkunft, Anbau) und Sie die Art der Verarbeitung, mit dem Ziel, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass Sie beim Einkauf und der Herstellung großen Wert auf artgerechte Tierhaltung, ökologischen Anbau und schonende Zubereitung legen. Die Lebensmittel werden von ihren Lieferanten gesponsert. Der Erlös der Gerichte, die aus diesen Produkten hergestellt werden, geht an einen lokalen Tier- oder Naturschutzverein. Vorab und nach der Veranstaltung erfolgt eine Berichterstattung über Ihre Lokalpresse.

Verwandte Begriffe im Lexikon


Buchtipps: Propaganda: Die Kunst der Public Relations

Edward Bernays (1891-1995) gilt als Vater der Public Relations. Mit seinem Buch Propaganda aus dem Jahr 1928 schuf er die bis heute gültige Grundlage für modernes Kommunikationsmanagement.

Der in Wien geborene Bernays war ein Neffe Sigmund Freuds, der sich dessen Erkenntnisse der modernen Seele zunutze machte und sie in den Dienst von Regierungen und Konzernen stellte. Propaganda ist Bernays Hauptwerk. In Propaganda (ein Begriff, den er später selbst in »Public Relations« umbenannte) beschreibt Bernays alle wesentlichen Techniken der Meinungsbeeinflussung wie z. B. den Einsatz von »neutralen Experten«, um eine Aussage glaubhaft erscheinen zu lassen.

Für den US-Präsidenten Wilson promotete er den Ersten Weltkrieg, mit den »Fackeln der Freiheit« machte er Zigaretten zum Symbol der weiblichen Emanzipation und brachte die amerikanischen Frauen zum Rauchen. Er arbeitete für Edison und Ford, aber auch für die CIA: Sie alle ließen sich von Bernays ihr Image aufpolieren oder die Marktchancen ihrer Produkte verbessern.

Bernays steht in einer Reihe mit den Strategie-Klassikern Machiavelli und Clausewitz. Knapp 80 Jahre nach dem Erscheinen von Propaganda und knapp ein Jahrhundert nach Entstehen der PR-Industrie gibt es  dieses Buch seit 2011 auf Deutsch.

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