INTERNORGA Zukunftspreis wird 2011 erstmals verliehen
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INTERNORGA Zukunftspreis wird 2011 erstmals verliehen

24.09.2010 | hamburg-messe.de
Auszeichnung für nachhaltige Unternehmensführung und Produkte Nominierungen ab 1. Oktober unter www.internorga.com möglich
Anlässlich der INTERNORGA 2011 wird die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) zum ersten Mal den INTERNORGA Zukunftspreis verleihen. Mit dem neuen Preis werden Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen oder Strategien ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise durch einen nachhaltigen Ansatz auszeichnen. Damit richtet die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt den Fokus auf eines der sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich zentralen Zukunftsthemen. Zugleich bietet sie den Unternehmen der Branchen eine exklusive Bühne zur Präsentation ihrer Leistungsstärke. Die INTERNORGA öffnet vom 18. bis 23. März 2011 auf dem Hamburger Messegelände.

Der INTERNORGA Zukunftspreis wird im Rahmen der Eröffnungsfeier der internationalen Fachmesse am 17. März in zwei Kategorien überreicht. Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der HMC: „Mit dem INTERNORGA Zukunftspreis setzen wir vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage im Bereich der nachhaltigen Entwicklung ein starkes Zeichen für zukunftsorientierte Produkte und Unternehmen. Zugleich leisten wir als HMC einen Beitrag dazu, dieses wichtige Thema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und stellen uns damit unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, unseren Ausstellern und Besuchern.“

Der INTERNORGA Zukunftspreis wird in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie „Top Runner Angebot“ geht es um zukunftsweisende Trendsetter im Angebotsbereich. Entscheidend hierbei sind Kriterien wie hohe Innovationskraft und Qualität, Energieeffizienz und Anwendungsrelevanz. Prämiert werden Produkte, Dienstleistungen oder Methoden, die durch herausragende Eigenschaften wie Material- und Verarbeitungsqualität, Funktionalität, Lebensdauer, Updatefähigkeit oder Recyclingeigenschaften überzeugen. Das kann ein technisches Gerät sein, das in besonderer Weise wertvolle Ressourcen wie Energie oder Wasser spart, oder ein Nahrungsmittel oder Getränk, das auf Basis hochwertigster und gesunder Rohstoffe in einem fairen und transparenten Verfahren hergestellt wird.

In der Kategorie „Top Runner Anwendung“ wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das mit einem Best-Practice-Beispiel wegweisend demonstriert, wie unternehmerisches Handeln und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können und das damit neue Maßstäbe setzt. Stichworte hier sind Energie- und Materialeffizienz, Zukunftstechnologien im Bereich nachhaltiger Entwicklung, clevere Recycling-Lösungen, unternehmerische soziale Verantwortung und hervorragende Nachhaltigkeitsstrategien.

Der „Top Runner“-Ansatz stammt aus Japan und wird beispielsweise im Bereich der Energieeffizienz in immer mehr Ländern verfolgt. Er erhebt das beste am Markt erhältliche Produkt zum Standard, den die Wettbewerber dann innerhalb einer bestimmten Frist erreichen müssen. So sollen der technische Fortschritt in einem Markt und die Verbreitung umweltfreundlicher Produkte gleichermaßen beschleunigt werden.

Über die Vergabe des INTERNORGA Zukunftspreises entscheidet eine Fachjury mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unter Vorsitz von Dr. J. Daniel Dahm. Der international anerkannte Experte für nachhaltige Entwicklung ist unter anderem Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Gründungsmitglied und Kurator der Utopia Stiftung, deren Ziel es ist, den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu beschleunigen.

Zur Jury des INTERNORGA Zukunftspreises gehört mit Prof. Dr. Rolf Kreibich auch einer der bedeutendsten Zukunftsforscher Deutschlands. Der ehemalige Präsident der Freien Universität Berlin leitet das 1981 von ihm gegründete Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Jury-Mitglied Dr. Carl-Otto Gensch ist Experte im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung von Technologien und Unternehmensstrategien. Zu den Schwerpunkten des Bereichsleiters der Abteilung Produkte und Stoffe am renommierten Öko-Institut in Freiburg zählen unter anderem das Abfallrecht, die Nanotechnologie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.

Auf den Bereich des nachhaltigen Konsums hat sich Claudia Langer spezialisiert. Die Unternehmerin ist Gründerin der Kommunikationsplattform www.utopia.de, unter deren Dach sich mehr als 60.000 Mitglieder damit beschäftigen, das Konsumverhalten der Menschen in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern. Komplettiert wird die Jury von Bernd Aufderheide.

Das Nominierungsverfahren für den INTERNORGA Zukunftspreis wird online durchgeführt. Die Ausschreibungsunterlagen und das Bewertungsverfahren können ab dem 1. Oktober von der Internetseite www.internorga.com heruntergeladen werden. Die Frist für Nominierungsvorschläge läuft bis zum 15. Dezember. Zur Einreichung sind alle Unternehmen und Institutionen berechtigt, die der INTERNORGA als Aussteller (Top Runner Angebot) oder Besucher (Top Runner Anwendung) verbunden sind.

Die INTERNORGA, 85. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet ihre Tore vom 18. bis 23. März 2011 auf dem Hamburger Messegelände. Zu der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt werden rund 1.100 Aussteller aus mehr als 25 Ländern und rund 100.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland erwartet.


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