interzum 2011: Heute schon sehen, womit morgen Möbel gebaut werden
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interzum 2011: Heute schon sehen, womit morgen Möbel gebaut werden

22.05.2011 | GOOS COMMUNICATION
- interzum prägt Möbelbau von morgen nachhaltig
- Weltpremieren der globalen Zulieferindustrie in Köln
- Ökologie, Natürlichkeit und Funktionalität groß im Trend
Arturo Salice / Bildquelle: Koelnmesse GmbH
Arturo Salice / Bildquelle: Koelnmesse GmbH
Möbel gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen, Stilrichtungen und Farben. Wenn der Endkonsument ein Möbelstück im Ganzen betrachtet, macht er sich selten Gedanken über die einzelnen Komponenten. Und doch ist es so, dass ein Möbelproduzent sich unterschiedlicher Zulieferkomponenten bedient und daraus gemeinsam mit seinen Designern das formt, was der Verbraucher am Ende im Möbelhandel erwirbt.

Dadurch erklärt es sich auch, dass die gesamte Zulieferindustrie für die Möbelbranche so wichtig ist: Jedes einzelne Produkt trägt dazu bei, das Möbelstück von morgen wahr werden zu lassen. Und die Plattform, auf der die Zulieferer ihre aktuellsten Innovationen präsentieren, ist die internationale Weltleitmesse interzum.

Die interzum, die vom 25. bis zum 28. Mai in Köln stattfindet, ist die Weltleitmesse, auf der echte Neuheiten erstmalig dem Fachpublikum gezeigt werden. Sie ist der Gradmesser für die Qualität von Prototypen sowie marktreifen Entwicklungen und vor allem die Veranstaltung, auf der neue Trends gesetzt werden.

Trends, die die Möbelherstellung von morgen entscheidend bestimmen und dafür sorgen, dass das Endprodukt beispielsweise durch seine Funktionalität oder natürliche Optik besser ist als eben jenes, was es bereits heute zu kaufen gibt. Besonders im Küchenbereich profitieren die Hersteller von der Innovationskraft ihrer Zulieferer und können sich mit exklusiven oder auch gemeinschaftlichen Entwicklungen von ihren Mitbewerbern am Markt absetzen.

Trends der interzum dominierten bereits die LivingKitchen
Sehr schön ließ sich das auf der erstmalig im Januar sehr erfolgreich durchgeführten internationalen Küchenleitmesse LivingKitchen beobachten: Viele Modelle zeichneten sich durch Zulieferteile oder Technologien aus, die zwei Jahre zuvor die interzum 2009 bestimmt haben - wie zum Beispiel die digitale Bedruckbarkeit von Materialien. Dank neuer technischer Möglichkeiten lassen sich Holzwerkstoffe, Mineralwerkstoffe oder Gläser inzwischen ganz individuell gestalten. Was einige Möbelhersteller schnell erkannt haben und schon heute perfekt an verschiedenster Stelle einsetzen.

Vor allem im Hochwertbereich hat die Elektrifizierung von Schubläden, Auszügen und Oberschrankklappen den Komfort für den Endkonsumenten um ein Vielfaches erhöht. Auf der interzum 2009 wurden erste motorisierte Beschläge vorgestellt, alle namhaften Küchenmöbelproduzenten statten mittlerweile ihre High-End-Modelle mit diesem praktischen Zusatznutzen aus. Und auch die Ausrüstung von Möbelstücken mit innovativer LED-Lichtechnik forcierte die letzte interzum.

Natürlichkeit ist gefragt
Die kommende interzum-Veranstaltung wird den gleichen Effekt haben. Viele Neuheiten haben durchaus das Potential, die Möbelindustrie ein weiteres Mal zu revolutionieren. Derzeit angesagt ist vor allem die Natürlichkeit von Materialien. Besonders die Dekordrucker verbinden die authentische Imitation eines Originals mit der passenden Oberfläche und verleihen dem Druck so neben einer ansprechenden Optik auch noch die benötigten haptischen Eigenschaften. Besonders die Eiche oder heimische Nadelhölzer erleben eine Renaissance. Ein gutes Beispiel in Sachen Haptik sind die tiefen Strukturen bei "Sägerauen"-Ausführungen.

Bei den Beschlägen geht die Reise weiter in Richtung Elektrifizierung. Das Thema Komfort spielt hier eine übergeordnete Rolle. Genauso wie der Trend mit einem modularen System verschiedene Ansprüche abzudecken - dies reduziert beim Möbelhersteller den Variantenreichtum und trotzdem kann er Modelle aus verschiedenen Segmenten jeweils mit der passenden Funktion ausstatten. Ebenfalls wichtig: der schonende Einsatz von Rohstoffen vor dem Hintergrund stetig steigender Preise.

Green-Living ist gefragt
Bei den Werkstoffen wird vor allem auf die Ökologie geachtet: Zunehmend setzen die Produzenten auf nachwachsende, umweltfreundliche Rohstoffe. Sei es im Bereich der Holzwerkstoffe, wo bei Platten Granulate aus Weizen- und Maiskörnern inzwischen große Teile des Holzes ersetzen oder bei Biokompositplatten, die aus recycelten Kern- und Dekorpapieren und natürlichen Harzen bestehen. Auch für Furniere gilt dieser Ansatz. Ein neuer Werkstoff aus Bananenfasern soll demnächst die Optik bei Böden, Möbeln, Autos und Booten bestimmen.

Für Textilien ist der Wellness-Gedanke entscheidend. Stoffe besitzen zahlreiche Sonderausrüstungen, die sie besonders hautfreundlich oder wasser- beziehungsweise schmutzresistent machen. Und selbst Matratzen dienen nicht mehr einfach nur dem komfortablen Liegen, sondern ersetzen mit intelligenten Funktionen sogar einen Gang zum Arzt: Sie können Körperfunktionen wie den Blutdruck oder die Temperatur messen und dokumentieren.

Wer sich einen kompletten Überblick in den einzelnen Sparten machen möchte, der kommt im Mai auf die interzum 2011. Und kann dann auch mitreden, wenn es darum geht, das Möbelstück von morgen zu beschreiben.

Mehr Informationen rund um die Weltleitmesse: www.interzum.de

25. - 28. Mai 2011
Köln, Deutschland

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